Obwohl die Luftverkehrsabgabe noch nicht im Gesetz verankert wurde, haben die Reiseveranstalter und Airlines schon damit begonnen den vom Kabinett beschlossenen Entwurf umzusetzen.
„Es ist vom Gesetzgeber nicht nachgedacht worden, wie das praktisch umzusetzen ist,“ klagt Torsten Schäfer, Sprecher des Deutschen Reiseverbandes (DRV). Man verlange von der Tourismus-Branche eine Steuer zu erheben, (schließlich werden Flugtickets für 2011 bereits jetzt verkauft), die noch gar nicht Gesetz ist. Einige Fluggesellschaften behalten sich deshalb vor, die Steuer erst nachträglich zu verlangen. Dies führe zu einer großen allgemeinen Verunsicherung!
Bei Thomas Cook hat man beschlossen bereits ab sofort die Steuern und Mehrkosten in die Ticketpreise einzurechnen: Nah- und Kurzziele werden deshalb neun Euro teurer, Mittel- und Langstrecken um 28 beziehungsweise um 50 Euro, damit beträgt der Aufschlag genau einen Euro weniger als bei TUI.









