Tauchen lernen im Urlaub

Magische Momente unter Wasser: Tauchen Sie ab und erleben Sie die faszinierende Unterwasserwelt in Ihrem nächsten Urlaub. Thomas Cook verrät, wie Sie als Anfänger im Urlaub Tauchen lernen. Wir erklären außerdem, worauf Sie bei der Auswahl einer Tauchschule achten sollten und wie ein Tauchkurs abläuft.

Mit unseren Tipps genießen Sie das Tauchen im Urlaub und entdecken je nach Region einzigartige Korallen, Fische und vielleicht sogar Schildkröten oder Delfine! Überzeugen Sie sich von den besten Tauchplätzen der Welt oder lernen Sie das Tauchen in Europa kennen.

Voraussetzungen fürs Tauchen

Sie möchten in Ihrem Aktivurlaub bislang verborgene Unterwasserwelten kennenlernen. Grundsätzlich ist das Tauchen als technischer Wassersport für Jung wie Alt geeignet. Doch welche Voraussetzungen brauchen Sie, um Tauchen im Urlaub zu lernen? Wir geben Ihnen eine Checkliste zur Hand, damit Sie Ihre persönlichen Voraussetzungen

Alter: Das Einstiegsalter fürs Tauchen lässt sich nicht pauschal beantworten, da die körperliche Entwicklung und mentale Reife von Kindern unterschiedlich ausfällt. Flache Tauchgänge bis zwei Meter Tiefe bieten Tauchschulen frühestens ab dem achten Lebensjahr an. Ab zehn Jahren dürfen Kinder in Begleitung im Meer tauchen, wir empfehlen – wie der Großteil der Ärzte – fürs sichere Gerätetauchen das Mindestalter von 12 Jahren.

Eine Altersobergrenze fürs Tauchen gibt es nicht. Ab 40 Jahren ist eine Tauglichkeitsuntersuchung empfehlenswert, bei der auch ein Belastungs-EKG durchgeführt werden sollte. Im fortgeschrittenen Alter lassen die Sicht, Beweglichkeit und Konzentration nach. Ältere Taucher sollten keine allzu langen oder tiefen Tauchgänge mehr planen. Achten Sie während der Tauchausbildung auf Ihren Körper und erkennen Sie die eigenen Grenzen.

Psyche: Als Tauchanfänger müssen Sie sich erst mal mit der Unterwasserwelt vertraut machen. Manche Menschen sind für Angst unter Wasser anfälliger als andere. Sogar Höhenangst kann beim Tauchen vorkommen – bei steil nach unten abfallenden Riffkanten.

Überschätzen Sie Ihre Leistung beim Tauchen im Umkehrschluss auch nicht. Zu viel Risikobereitschaft kann für Einsteiger gefährlich sein. In beiden Fällen ist es wichtig, Vertrauen zum Tauchlehrer aufzubauen, auf ihn zu hören und sich im Tauchkurs wohlzufühlen.

Fitness: Eine grundlegende Kondition ist bei Tauchreisen von Vorteil. Immerhin tragen Sie eine schwere Tauchausrüstung und müssen – je nach Gewässer und Saison – auch gegen Strömungen sicher und ausdauernd schwimmen.

Beim Fortbewegen mit den Flossen ist etwas Kraft in den Beinen erforderlich. Wer fit ist, kommt dabei weniger schnell außer Atem. Das wirkt sich natürlich Unterwasser auf den Verbrauch der Tauchflasche aus und verlängert gegebenenfalls den Tauchgang.

Tauchtauglichkeitsuntersuchung: Bereits daheim empfiehlt sich ein umfassender Gesundheitscheck. Der Arzt prüft im Gespräch sowohl die geistige als auch körperliche Voraussetzung fürs Tauchen. Bei dieser sogenannten Tauchtauglichkeitsuntersuchung wird insbesondere das Herz, die Lungen und Ohren untersucht.

Die Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin GTÜM bietet eine Übersicht, wo Sie geschulte, deutsche Tauchmediziner finden. Eine tauchärztliche Untersuchung ist in vielen Tauchplätzen weltweit die Voraussetzung und sollte vor allem im eigenen Interesse der Gesundheit durchgeführt werden.


Wie finden Sie die richtige Tauchschule?

Ihr Experte im Thomas Cook Reisebüro berät Sie auf Wunsch gern zu Tauchschulen, die bei Ihrem Urlaub in Frage kommen. Professionelle Tauchschulen bieten zudem die Möglichkeit, sich auf der Webseite vorab zu informieren. Lesen Sie nach, ob das Angebot verständlich und für Anfänger geeignet ist. Letztlich bilden Sie sich am besten vor Ort eine eigene Meinung.

Auf die folgenden Punkte sollten Sie beim Tauchenlernen im Urlaub achten:

Organisation: Kommen Sie einfach vorbei und achten Sie aufs Bauchgefühl. Wirkt die Tauchbasis gepflegt? Ist das Equipment sauber, ordentlich untergebracht und in mehreren Größen verfügbar? Das Team am Empfang und natürlich die Tauchlehrer sollten Ihnen einen kompetenten Eindruck vermitteln.

Zertifikat: Die Ausbilder an der Tauchschule sollten zertifiziert sein. Der weltweit größte Verband ist der PADI (Professional Association of Diving Instructors), der für Taucher ein Ausbildungssystem in diverse Stufen anbietet. Auch die Tauchverbände SSI, CMAS und DAN befolgen Richtlinien und achten auf die Qualität der Tauchkurse.

Zeit: Geht man in Ruhe auf Ihre Fragen ein? Die Tauchlehrer sollten das Equipment und die Tauchübungen ausführlich in Theorie und Praxis erklären. Idealerweise liegt die Basis zum Tauchenlernen direkt bei Ihrem Hotel oder zumindest in der Nähe – das spart Zeit sowie Fahrtkosten und Sie sind rechtzeitig für Tauchausflüge am Morgen vor Ort.

Größe: Wie groß sind die Gruppen zum Tauchenlernen? In der Praxis müssen die Lehrer darauf achten, dass Übungen korrekt durchgeführt werden. Das ist leichter machbar, wenn nur drei Schüler pro Gruppe im Wasser üben. Ein Assistent hilft üblicherweise beim Ein- und Ausstieg ins Boot sowie beim An- und Ablegen des Equipments inklusive Tauchflasche.

Transparenz: Der zeitliche Aufwand und die Preise, um den Tauchschein im Urlaub zu machen, sollten nachvollziehbar sein. Versteckte oder nachträgliche Kosten sind unseriös. Die meisten Tauchschulen weltweit arbeiten mit übersichtlichen Preislisten, auf denen die Kursgebühren, Leihausrüstung und Flaschenfüllungen einsehbar sind.

Persönlichkeit: Das wohl wichtigste Kriterium ist Ihr menschlicher Bezug zum Team und zum Tauchlehrer. Fühlen Sie sich verstanden, sicher und gut aufgehoben? Beim Tauchenlernen im Urlaub geht es auch um Sicherheit. Ein souveräner Taucher wird Ihnen das nötige Vertrauen geben, damit Sie die ersten Tauchgänge genießen.


So läuft ein Tauchkurs ab

Die meisten Anfänger entscheiden sich für den "PADI Open Water Diver", einem weit verbreiteten und bekannten Kurs. Nach dem Abschluss erhalten Sie einen offiziellen Tauchschein, mit dem Sie gemeinsam mit einem ebenfalls zertifizierten Tauchpartner selbst Tauchgänge in bis zu 18 Meter Tiefe durchführen dürfen.

Dieser PADI-Einsteigerkurs für einen Tauchschein im Urlaub dauert meist drei bis vier Tage. Er gliedert sich in die Theorie mit fünf Modulen gefolgt von erster Praxis im Wasser. Abschließend erfolgen begleitete Tauchgänge auf eine Tiefe von 12 und 18 Meter.

Tag 1 und 2: Insgesamt werden fünf Module fürs Tauchenlernen mit dem Lehrer besprochen und per Video veranschaulicht. Das Wissen wird in kleiner Runde geprüft. Je nach Tauchhotel und Tauchplatz erfolgt dann gleich die praktische Einweisung der ersten Übungen im Pool oder in einem flachen Bereich von See oder Meer.

Tag 3: Die Theorie wird vertieft, bevor es eine Abschlussprüfung gibt. Danach geht es aufs Boot ins freie Wasser. Der Tauchlehrer erklärt die Bedingungen und Besonderheiten des Tauchplatzes. Gemeinsam mit dem "Buddy", Ihrem Tauchpartner, gehen Sie erneut die Tauchzeichen durch und absolvieren ein bis zwei Tauchgänge auf 12 Meter Tiefe.

Tag 4: Vergleichbar mit der Praxis an Tag 3, nur dass Sie jetzt auf der Maximaltiefe von bis zu 18 Meter Tiefe tauchen lernen. Auch jetzt sind Sie wie üblich zu zweit, damit die Sicherheit und Orientierung gewährleistet ist. Nach ein bis zwei Tauchgängen geht es zurück ans Land. Sie erhalten das Zertifikat und Ihren Tauchschein, mit dem Sie nun im Freiwasser tauchen dürfen.


Wie viel kostet ein Tauchschein im Urlaub?

Beliebt ist das Tauchen in Ägypten, da ein mehrtägiges, zertifiziertes Komplettpaket für Anfänger dort nur um die 200 bis 250 Euro kostet. Ein Einsteigerkurs im Tauchurlaub in Thailand kommt auf etwa 300 Euro.

Das Tauchen in Europa liegt preislich etwas darüber – für Ihren Tauchschein müssen Sie als Anfänger je nach Destination bis zu 400 Euro rechnen. Bei auffällig günstigen Angeboten sollten Sie die Tauchbasis anhand unserer Checkliste vor Ort auf ihre Qualität prüfen.

Achten Sie darauf, was der Tauchkurs im Urlaub alles beinhaltet und wofür eventuell Nebenkosten auftreten. Für einen Transfer, aber auch für die erforderliche Ausrüstung und Tauchflaschen können sich die Kosten summieren.


7 Tipps für Tauchanfänger

Wer im Urlaub das Tauchen lernen will, sollte grundlegende Verhaltensweisen kennen und berücksichtigen. Worauf sollte man als Tauchanfänger achten? Thomas Cook liefert praktische Tipps für Einsteiger, damit Sie den Tauchurlaub unbeschwert genießen.

Richtig atmen: Unter Wasser sind Atemzüge zu Beginn ungewohnt. Nicht die Luft anhalten! Bleiben Sie entspannt und atmen Sie so gleichmäßig über Ihre Tauchflasche, wie bei der Atmung an Land. Wer zu unregelmäßig und hektisch atmet, verbraucht mehr Sauerstoff.

Richtig schwimmen: Üben Sie das Schwimmen und die Koordination mit den Flossen, bevor Sie durch die Tauchausrüstung abgelenkt sind. Je besser Sie beim Schwimmen vorbereitet sind, desto mehr können Sie sich aufs Tauchen konzentrieren.

Druckausgleich üben: Beim Abtauchen steigt der Druck auf die Ohren und Nebenhöhlen spürbar alle paar Meter. Daher wenden Taucher den Druckausgleich an, üben Sie eine der Techniken. Oft reicht ein Gähnen, leichte Kopfbewegungen oder Ausatmen bei geschlossener Nase und Lippen.

Grenzen erkennen: Sollte Sie ein geplanter Tauchgang überfordern, geben Sie dem Lehrer Bescheid. Es ist wichtig und richtig seine persönlichen Grenzen zu kommunizieren, bevor Sie unter Umständen beim Tauchgang falsch reagieren oder in Panik geraten.

Trinken nicht vergessen: Wer den ganzen Tag im Wasser ist, verspürt meist wenig Durst. Tauchenlernen ist jedoch anstrengend und man gerät unbemerkt ins Schwitzen. Achten Sie daher auf genug Flüssigkeit und trinken Sie in den Pausen ausreichend Wasser!

Gesundheit geht vor: Bei einer Erkältung oder Schnupfen kann der Druckausgleich Probleme bereiten. Sagen Sie lieber ab, wenn Sie kränkeln oder sich schwach fühlen. Kurz vor einem Tauchgang sollte man zudem auf Zigaretten und Alkohol verzichten!

Rückflug beachten: Beim Tauchen wird natürlicher Druck auf den Körper ausgeübt und auch im Flugzeug herrscht Dekompression. Fliegen Sie erst 24 Stunden nach Ihrem letzten Tauchgang im Urlaub zurück. Dadurch minimieren Sie das Risiko von Bläschen im Blutkreislauf oder zu starkem Druck auf den Ohren und Nebenhöhlen.

Sie überlegen, ob ein Tauchschein im Urlaub das richtige ist? Dann machen Sie erst mal einen Schnupperkurs. Innerhalb weniger Stunden lernen Sie die Ausrüstung und die Grundzüge des Wassersports kennen. Sie tauchen kurz in einem Pool oder flachen Meeresabschnitt – ideal für Unentschlossene, die den Wassersport kennenlernen wollen.

Ob mehrtägige Kurse oder Schnuppertauchen: Thomas Cook bietet Ihnen europa- und weltweit tolle Hotels für Ihren Tauchurlaub, buchen Sie jetzt günstig online und machen Sie den Tauchschein im Urlaub!

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