Kapstadt - Reise nach Südafrika - Karriere & Azubi Blog | ThomasCook.de

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Seitdem ich meine Ausbildung im September 2016 begonnen habe, reise ich so viel wie noch nie! Nachdem ich meine Kollegin mit Fragen über Ihren Aufenthalt in Südafrika und Kapstadt löcherte, wollte ich auch die „schönste Stadt der Welt“ sehen.

Wer eine Ausbildung im Reisebüro macht, hat es nicht schwer zu verreisen. Vor allem nicht, wenn man nur einen Bruchteil des Reisepreises zahlen muss. Der Urlaub wurde mit meiner Büroleiterin abgesprochen und für März 2018 buchte ich meine Hotels und den Flug nach Kapstadt.

Schon nach der Flugbuchung im Dezember stand meine Reise unter keinem guten Stern. Kurz danach wurde nämlich der Day Zero für den 12. April ausgerufen. Der Tag, an dem Kapstadt aufgrund der anhaltenden Dürre die Wasserversorgung abschalten sollte. Die Kapstädter hätten dann nur noch 50 Liter pro Tag und Person zur Verfügung.

Meine Angst, dass wir auch massive Einschränkungen mit dem Trinkwasser haben werden, war unbegründet. Doch stornieren kam für mich nicht in Frage. Zu groß war die Vorfreude.

Tag 1:

Am 25.03 ging es auch schon direkt mit Eurowings ab dem Köln-Bonn Airport in Richtung Cape Town International (CPT). Bei 21 Grad und Sonnenschein sind wir nach der Einlasskontrolle in unser Hotel Sun Square Cape Town Gardens gefahren. Nachmittags ging es mit der Gondel auf den 1060 Meter hohen Tafelberg, welcher sich majestätisch über Kapstadt erhebt. Auf dem Berg hatten wir einen perfekten 360-Grad Blick über die Metropole bis hin zum 40 Kilometer entfernten Kap.

Tag 2:

Nach dem gestrigen Tag war es Zeit die unzähligen Sandstrände Kapstadts zu erkunden. Heute verbrachten wir den Chill-Out-Tag am Millionärsstrand Clifton. Schade, dass der Atlantik mit 12 Grad zu kalt zum Baden war.

Am Abend sind wir an die Strandpromenade des Nachbarstrandes Camps Bay (das Miami Beach von Kapstadt) essen gegangen. Hier ist es windig, bedingt durch die Luftströme, welche von den „Zwölf Aposteln“ herunterkommen, die sich im Hintergrund erstrecken.

Clifton Beach

Camps Bay Beach

Zwölf Apostel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag 3:

Nach dem erholsamen Strandtag ging es mit dem Hop-On Hop-Off Bus von der weltbekannten Victoria & Alfred Waterfront drei Stunden durch Downtown und zu berühmten Sehenswürdigkeiten wie die Long Street mit ihren nachts in Neonlicht angestrahlten viktorianischen Häusern bis nach Sea Point mit dem berühmten WM-Stadion.

Tag 4:

Bei nicht mehr ganz so gutem Wetter ging es endlich zum Kap. Auf halben Weg zwischen Kapstadt und dem Kap stoppten wir bei Simons Town am berühmten Boulders Beach. Hier haben sich vor Jahrzenten Brillenpinguine angesiedelt.

Weiter ging es zur Straußenfarm (Cape Point Ostrich Farm) und dann am Meer entlang endlich zum Kap. Die Straße direkt zum Kap ist mautpflichtig. Am Kap angekommen, sahen wir über die ganze „False Bay“ und konnten einen Wal bei den Klippen entdecken.

Zurück nach Hout Bay und Kapstadt ging es dann über den von Italienern errichteten Chapmans Peak Drive.

Boulders Beach

 

Tag 5:

Vom Hotel aus sind wir zu den Kanälen von Kapstadt gelaufen und haben dort eine Kanalfahrt gemacht und uns vom Wasser aus die Luxusappartments angesehen.

Kaum zu glauben, doch Kapstadt liegt zum Teil unter dem Meeresspiegel. Deshalb hat man durch die Stadt Kanäle gezogen.

Am Abend sind wir dann auf den Signal Hill, auf dem wir den Sonnenuntergang beobachten konnten. Zu sehen, wie sich Kapstadt in ein glitzerndes Lichtermeer verwandelte, war magisch.

Den Signal Hill kann man mit dem Auto befahren, wovor ich aber dringend abrate. Dort oben gibt es nur eine schmale Wendeplatte und viel zu wenig Parkplätze. Es gibt Stau, Autos hupen und Busse müssen rückwärts fahren.

Signal Hill

 

Tag 6:

Am Samstag ging es auf Safari zur Aquila Private Game Reserve, mitten in der Steppe, dem „Klein Karoo“ gelegen. Dort konnten wir die Big Five (Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe, Flusspferd), Giraffen, Zebras, Strauße und Antilopen sehen.

Safari

 

Tag 7:

Ostersonntag ging es auf Weintour zu den bekannten Weingütern „Zevenwacht“, „Marianne“ und „Rickedy Bridge“ als auch zur „Weinhauptstadt“ Stellenbosch.

Tag 8:

An unserem letzten Tag stand um 13 Uhr ein Helikopterflug ab der Waterfront über Camps Bay bis nach Hout Bay und wieder zurück, an. Auf dieser Tour hatten wir eine fantastische Sicht auf den Tafelberg, Devils Peak, Lions Head, Signal Hill, den zwölf Apostel, den Atlantik und Robben Island.

Tafelberg und Devils Peak

 

Dies war der perfekte Abschluss unserer Reise, bevor es wieder zum Flughafen und mit einem Nachtflug nach Köln ging.

 
Daniel
Seit September 2016 mache ich eine Ausbildung zum Tourismuskaufmann im Thomas Cook Reisebüro Schwäbisch Hall. Mein größtes Hobby ist das Reisen. Egal ob mit Freunden, Familie oder alleine, ich fühle mich überall auf der Welt wohl. Meine Lieblingsreiseziele sind Kapstadt, Los Angeles, Berlin und Skandinavien.
Daniel

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