Reiseleiterpraktikum auf Kreta - Karriere & Azubi Blog | ThomasCook.de

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Tag 1

Für uns Thomas Cook  Azubis gibt es die Möglichkeit, für eine Woche als Reiseleiter im Ausland zu arbeiten. Anfang Oktober war es dann endlich soweit. Griechenland war unser Ziel! Angekommen auf Kreta, ging es für uns, Anna und Christin, erst einmal ins Hotel.

Unsere Unterkunft für die nächsten vier Nächte war das Cactus Beach Hotel in Stalis – eine riesengroße Hotelanlage mit sehr vielen Familien als Gäste. Unser erster Programmpunkt war das Treffen mit dem Resort Manager, der unser Ansprechpartner für die kommende Woche war. Nach einem gemeinsamen Mittagessen fuhren wir dann ins Office nach Chersonissos. Hier trifft sich jeden Donnerstag das gesamte Team zur Liquidation (jeder Reiseleiter macht seine wöchentliche Abrechnung) und zum Team Huddle (Teammeeting).

Tag 2

Am zweiten Tag konnten wir uns das Office in Heraklion ansehen. „Wie sieht es da wohl aus?“, „Läuft dort alles so ab wie in Oberursel?“ waren unsere brennensten Fragen. Schon beim Betreten des Büros wurde uns klar: Das ist ganz anders als in Oberursel! Das Büro war wesentlich kleiner und „spartanischer“ eingerichtet  aber irgendwie auch sehr „sympathisch“. Denn egal wo man hinkommt, man merkt den riiiiiesigen Teamspirit. Nach der Mittagspause hieß es für uns dann: ab zum Airport. Hier bekamen wir vom Airport Manager einen kleinen Rundgang über den – nicht allzu schönen und sehr kleinen – Flughafen von Heraklion. Anschließend durften wir sogar beim Begrüßen der Gäste und Verteilen auf die Transferbusse aktiv mithelfen. Unser Fazit: Am Flughafen wird es definitiv nie langweilig!

Tag 3

Am dritten Tag ging es für uns das erste Mal mit den Reiseleitern zu den Informationstreffen und Besuchszeiten. Auch hier konnten wir direkt mithelfen: die Voucher für die gebuchten Ausflüge mussten ausgestellt werden, die aktuellen Abholzeiten für den Rückflug mussten in die Veranstaltermappe eingetragen werden etc. Besonders interessant war für uns anzusehen, wie viele Gäste zu den Ferieninformationstreffen kommen. Mal waren es zwanzig Gäste, ab und an auch nur zwei. Nach dem Feierabend durften wir am Griechischen Abend teilnehmen. Es wurde traditionell griechisch getanzt, gesungen und gegessen. Ein besonderes Erlebnis für uns, um der griechischen Kultur etwas näher zu kommen.

Tag 4

Am nächsten Tag durften wir vormittags wieder mit zum Flughafen. Der kalte Wind machte das Arbeiten nicht gerade leicht, aber genau das gehört eben zu einem Reiseleiterjob dazu: man kann sich das Wetter nicht aussuchen und muss die Kunden trotzdem immer mit einem strahlenden Gesicht empfangen. Unseren Kollegen hat man das miese Wetter nicht angesehen, uns wohl schon eher. Am Nachmittag ging es dann wieder in die Hotels, dieses Mal mit zwei anderen Reiseleitern. Es war total interessant zu sehen, wie jeder Reiseleiter die Ferieninformationstreffen auf seine eigene Art und Weise gestaltete. Abends hatten wir noch etwas Zeit den Strand von Stalis zu erkunden.

Tag 5

Am fünften Tag hieß es für uns „früh aufstehen“. Nicht nur, dass wir unsere Unterkunft wechseln mussten (es ging für uns in das smartline Village and Waterpark), ein prall gefüllter Zeitplan stand an! Wir hatten in insgesamt fünf Hotels unsere Besuchszeiten. Dadurch, dass wir schon zuvor an zwei Tagen „eingearbeitet“ wurden, konnten wir jeden Tag etwas mehr mithelfen. Wir hatten hier auch nochmal die Chance Notizen zu machen, denn schon am nächsten Tag sollten wir unser eigenes Ferieninformationstreffen leiten. Eine kleine Überwindung, denn wir wussten im Voraus noch nicht, wie viele Gäste kommen würden. Nachdem wir uns unsere Notizen gemacht hatten und unseren Reiseleiter über seinen Job ausgefragt hatten, konnten wir den Abend entspannt in unserem Hotel ausklingen lassen und die Anlage erkunden.

Tag 6

Der langersehnte Dienstag stand für unsere Kollegen an, denn am Abend sollte die „End of Season Party“ steigen. Für die Mitarbeiter hieß das, dass nur bis  zum Mittagessen gearbeitet wird und sich die Kollegen nach einem gemeinsamen Sommer voneinander verabschieden müssen. Wir beide waren auch schon ganz gespannt, was uns erwarten würde. Doch erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Unser eigenes Ferieninformationstreffen stand ja noch an. Nach der  anfänglichen Aufregung verlief dann aber doch alles sehr gut. Die Gäste applaudierten und Lob vom Reiseleiter gab es auch. Am späten Nachmittag holte uns dann der Bus zur berühmten Party ab. Viele Kollegen waren schon in bester Stimmung. Die Party fing mit einer kleinen Ansprache des Residentmanagers und seinem großen Dankeschön an alle Kollegen an. Danach wurde gesungen und getanzt. Die Feier fand in einem Hotel direkt am Strand statt und war ein voller Erfolg.

Tag 7

An unserem letzten Tag auf Kreta durften wir an einer Jeep-Safari in die Lassithi-Hochebene teilnehmen. Das Besondere: man durfte selbst fahren. Die Fahrt war definitiv sehr abwechslungsreich und stellte die eigenen Fahrkünste nochmal auf die Probe: über die Serpentinen und Stock und Stein zu fahren ist gar nicht so ohne. Gestoppt wurde in einem kleinen Dorf zu einer traditionellen Raki-Probe und auf der Hochebene um ein griechisches BBQ zu genießen. Der Tag verging wie im Flug und wir beide konnten die Vielfalt der griechischen Insel erkunden, bevor es am Abend ans Kofferpacken ging.

Bis zum nächsten Mal!

Rückflug! Die Verabschiedung vom schönen Kreta stand an. Unser Fazit: Wir waren sehr begeistert davon, wie wir von den Kollegen vor Ort aufgenommen wurden und jederzeit einen Ansprechpartner hatten. Wir konnten durch das abwechslungsreiche Programm verschiedene Einblicke in ein Reiseleiterleben erhalten und haben gesehen, was es heißt in einem Zielgebiet zu arbeiten. Es war schön zu sehen, dass die Kollegen in den letzten Jahren oder auch nur in diesem Sommer wie eine kleine Familie zusammen gewachsen sind und sagen: DANKE für die tolle Woche!

 
Anna L.

Anna L. [Mitarbeiter]

Hallöchen! Mein Name ist Anna und ich habe im September 2015 meine Ausbildung als Tourismuskauffrau in Richtung Reiseveranstaltung bei Thomas Cook begonnen. Ja, was soll ich sagen.. die Ausbildung ist einfach toll und interessant! Wer gerne die touristischen Abläufe, die vor, während und nach der Reise für einen Reiseveranstalter wichtig sind, kennenlernen möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Von Online-Marketing über Katalogproduktion bis hin zu Beschwerdemanagement ist alles dabei. Ständige Abteilungswechsel ermöglichen uns Azubis einen großen Überblick.
Anna L.

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