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Die 7 luxuriösesten Hideaways


Weingut

Wer hat es nicht schon einmal am eigenen Leib erfahren: zu viel Stress, man kommt garnicht mehr zur Ruhe und selbst wenn man mal einen gemütlichen Moment erwischt ist der schneller wieder vorbei als man „Auszeit“ sagen kann.

Da kommen die heutigen Tipps gerade richtig – wer auf der Suche nach einem fantastischen Versteck oder einem Rückzugsort in fremden Ländern ist, der sollte die nächsten Zeilen gut durchlesen. Denn es liegt in der Natur der Sache, dass solche Orte nicht an die große Glocke gehängt oder doch zumindest hierzulande relativ unbekannt sind. Also aufmerksam lesen und danach bloß nicht zu vielen Leuten sagen, wohin die Reise geht – sonst macht der Chef einen am Ende auch noch im letzten Erdwinkel ausfindig.
Guinness Bier

1. Ashford Castle – Irland

Im Westen Irlands liegt eine abgeschiedene Burg ganz in der Nähe des Ortes Cong, die dem Anspruch eines Hideaways so richtig gerecht wird. Romantisch liegt sie am Ufer des Sees Lough Corrib und passt so fantastisch in die umgebende Landschaft, dass man glauben könnte, tatsächlich in der Zeit ins 13. Jahrhundert zurückgereist zu sein. Heute ist die Burg zu einem Hotel umfunktioniert worden, und zu was für einem! Das Ashford Castle zählt zu den Leading Hotels of the World und ist eines der luxuriösesten Hotels der britischen Inseln. Alternativ kann man selbstverständlich auch im nahegelegenen Galway beispielsweise im Galway Bay nächtigen, eine Stadt, die für sich schon eine Reise wert ist und von vielen Reisenden schöner und beeindruckender als Dublin empfunden wird. Das ist natürlich Geschmackssache, aber auf jeden Fall wird es dort ruhiger zugehen als in der irischen Hauptstadt, des Leben ist ein wenig gemächlicher und man ist ganz nah dran an den anderen Naturschönheiten der grünen Insel wie den Klippen von Moher und der atemberaubenden Connemara. Ja, hier lässt es sich vortrefflich aushalten, abgerundet mit einem Glas Guinness oder Kilkenny – fabelhaft!
Australien - Strand

2. Lord Howe Island – Australien

Steigt man in Sydney in ein Flugzeug, so kann man bereits zwei Stunden später den Fuß auf das Paradies mit Namen Lord Howe Island setzen. Vorausgesetzt natürlich, man hat das Glück zu den 400 Personen zu gehören, die sich dort pro Tag aufhalten dürfen. Gehört man dazu, bekommt man allerdings gehörig was geboten.
Bezaubernde Strände, Berge, die direkt im Meer versinken und sich bis auf 875 m Höhe aus ihm erheben sowie atemberaubende Flora und Fauna zeichnen die Insel aus. Hier kann man Schnorcheln und so das Korallenriff direkt vor der Küste erkunden, man kann radfahrend die Insel erkunden (das Rad ist das Hauptfortbewegungsmittel der ansässigen Bewohner) oder an einem der Strände die Schildkröten beobachten, die diesen immer wieder aufsuchen. All das fernab von der Hektik des täglichen Lebens, denn hier scheint die Zeit tatsächlich stillzustehen.
Ob man nun einen Tag oder erst eine Stunde auf der Insel weilt, wer kann das schon so genau sagen und was spielt es überhaupt für eine Rolle? Sicher ist, dass man gar nicht mehr weg möchte und das ist doch alles, was zählt.
Strand in Portugal

3. Salema – Portugal

Drei Stunden südlich von Lissabon befindet sich das kleine Fischerdorf Salema, bei dem den Reisenden sofort nach Ankunft schon das wohlige Gefühl der Abgeschiedenheit umgibt. Es ist für seinen fabelhaften Strand bekannt, an dem sich der atlantische Ozean ganz sanft an das portugiesische Festland schmiegt und der zwischen zwei steilen Klippen liegt.
Das Dorf hat sich die eigene Authentizität gewahrt, es gibt wenig Luxus, dafür viel Tradition. Eine einzige Hauptstraße, der lokale Markt, typische Fischerhäuschen sowie ein knappes Dutzend Cafés und Restaurants, das war es dann auch. Doch gerade das macht den Ort so charmant und hat ihm die Aufnahme in diese Liste gesichert. Außerdem ist seine Lage nahe dem Cabo de Sao Vicente, dem südwestlichen Ende Europas, das bereits seit der Steinzeit ein heiliger Ort ist und bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat.
Wer genau hinschaut kann in Salema übrigens noch ein historisches Zeugnis finden: Am Strand sind 140 Millionen Jahre alte Dinosaurier-Fußabdrücke zu bestaunen, die hier sehr gut konserviert wurden. Soviel bekommt man also in der Abgeschiedenheit geboten!
Abu Dhabi Moschee

4. Abu Dhabi Classics

Die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate hat bekanntlich viel zu bieten und ist, wie so viele arabische Städte, äußerst modern und von Hochhausfassaden und prunkvoller Architektur geprägt. Es ist trotzdem beinahe seltsam, was für eine Ruhe man in einer solchen Großstadt empfinden kann, was mit Sicherheit auch an der Planung des Ortes liegt. Von nahezu überall lässt sich das Meer sehen, die Straßen sind breit und üppig begrünt und ein Park reiht sich an den nächsten. Besonders zu empfehlen sind die alljährlich stattfindenden Abu Dhabi Classics, eine Reihe von Veranstaltungen klassischer Musik, die sich einem gemeinsamen Thema verschrieben haben und zwischen Dezember und Mai aufgeführt werden. In der Saison 2016 zum Beispiel lautete der Titel des Programms „Tausendundeine Nacht“, was große Shows und beeindruckende Inszenierungen beinhaltet hat. Beeindruckend ist übrigens auch das Sofitel Abu Dhabi Corniche direkt am östlichen Ende der Uferpromenade mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten - damit der nötige Komfort nicht zu kurz kommt! Hier können Sie in Abu Dhabi die Abgeschiedenheit in der Großstadt genießen – und sich dabei auch noch kulturell weiterbilden, formidabel!
Malediven

5. Angaga Island – Malediven

Spricht man über Hideaways kommt man um die zahlreichen märchenhaften Inseln der Malediven nicht herum! Eine davon hat es besonders in sich – Angaga Island, die "Barfuß-Insel" im Süden des Ari-Atolls, mit dem darauf befindlichen Angaga Island Resort & Spa. Hier kann man sich vorkommen wie ein Schiffbrüchiger in der Südsee, doch selbstverständlich mit zusätzlichem Luxus und Annehmlichkeiten. Die Insel misst nur 350 x 130 Meter, ist rundherum mit feinsten Sandstränden gesegnet, die flach ins Meer abfallen und im Inneren dicht und üppig bewachsen, so dass selbst auf dieser kleinen Fläche genügend Abwechslung geboten wird. Außerdem eignet sie sich hervorragend für Taucher und insbesondere Tauchanfänger, die in den Gewässern des Indischen Ozeans erste Erfahrungen sammeln möchten. Die Artenvielfalt unter Wasser wird einem den Atem stocken lassen und selbst Baby-Haie mischen sich sehr häufig unter die zu beobachtenden Fische. Eine faszinierende Erfahrung, die Sie gemacht haben sollten. Danach kommen einem die Wörter „Alltag“ und „Stress“ irgendwie fremd vor.
Brasilien Strand

6. Alagoas – Brasilien

Auch wenn Brasilien mit über 2600 km Küstenlinie gesegnet ist, kann es doch zuweilen wirklich anstrengend sein, einen wirklich abgeschiedenen Strand ausfindig zu machen.
In nordwestlichen Bundesstaat Alagoas kann das trotzdem gelingen und es stellt sich raus: die Suche hat sich gelohnt! Insgesamt 230 km Strand befinden sich hier, die meisten davon bestehen aus feinstem weißen Sand. Hier ist man ständig in Versuchung, den ganzen Tag auf das türkisfarbene Meer hinauszuschauen und die Zeit einfach verstreichen zu lassen, doch kann man in Alagoas viel mehr erleben. Beispielsweise Cataplanas verkosten, ein traditionell portugiesischer Meeresfrüchteeintopf aus einem Kupferkessel. Oder man besucht eine Austernfarm, um sich sein Mittagessen gleich selbst zu beschaffen. Auch ein Besuch der namensgebenden Seen des Bundesstaates lohnt sich, ebenso wie die Erkundung der Riffe, die Reisende sehr zufrieden zurücklässt. Alles in allem ein hervorragendes Urlaubsziel für Menschen, die Abgeschiedenheit suchen und dabei nicht auf Erlebnisse verzichten möchten.
Malaysia Strand

7. Pangkor Laut – Malaysia

Wer es wirklich ernst meint, mit dem Verstecken und dem Rückzug aus der Gesellschaft, der ist beim Pangkor Laut Resort genau richtig. Mitten in der Straße von Malakka liegt die Insel Pangkor Laut, zu deren Beschreibung man nur ein einziges Wort benötigt: Paradies! Die einzigen Geräusche kommen von den Palmen, die im Wind wehen und den Wellen, die sich an der Insel brechen. Zu jedem Zeitpunkt befinden sich nur maximal 250 Gäste auf der privaten Insel, die circa 5 km vor der Westküste Malaysias liegt. Hier lebt man in luxuriösen Villen und hat das Glück, von 400 Angestellten umsorgt zu werden – ein Betreuungsverhältnis, wie man es sich gar nicht besser wünschen kann. Allein 50 Gärtner sorgen beispielsweise dafür, dass jede Blume und jeder Grashalm den Ansprüchen an ein solches Paradies genügt. Das Ganze geschieht tatsächlich in der totalen Abgeschiedenheit zwischen Indischem und Pazifischem Ozean und man kann sich schon vor Anreise sicher sein, dass die Abreise viel zu schnell kommen wird. Hier kann man es getrost aushalten – und finden wird einen auf Pangkor Laut so schnell niemand!