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Tapas Bageuette & Oliven

Die 7 leckersten Tapas aus Spanien


Manche Menschen verreisen vor allem, um neue kulinarische Köstlichkeiten zu probieren und um die Kultur anderer Länder durch ihre Küche kennenzulernen.

Das gelingt in einem Land wie Spanien besonders gut, immerhin hat hier fast jede Stadt eine eigene Variation der international bekannten Appetithäppchen namens Tapas auf Lager. Üblicherweise werden sie in Bars zu Wein oder auch Bier gereicht und noch im Stehen verzehrt, wobei man häufig gar keinen Einfluss auf die Wahl der Tapas, die schließlich oft eine Gratisbeigabe sind, hat. Wo es die besten Variationen dieser kleinen Köstlichkeiten zu finden gibt oder in welcher Stadt man sie einfach mal gegessen haben muss können Sie im Folgenden nachlesen.
Sevilla

1. Sevilla

Beginnen wir direkt mit den besten Tapas in ganz Andalusien, die sich in der Hauptstadt der autonomen Region finden lassen. Sevilla kann mit vielen Bars aufwarten, die durch die ganze Stadt verteilt sind, so dass man zwischen den einzelnen Runden noch einen gesunden Spaziergang zum nächsten Lokal unternehmen kann, schließlich will man auch in Form bleiben. Gerade dieses Barhopping bietet sich hier förmlich an, denn die Tapas sind hier wirklich klein und entsprechen so mehr ihrer ursprünglichen Verwendung als Snack nebenbei. Aber manchmal kann es einem auch schwerfallen, eine Bar gleich wieder zu verlassen. Betritt man beispielsweise das symphatische La Flor de Toranzo so kann man sich direkt vorstellen, auch den gesamten Abend wenn nicht sogar die komplette restliche Reise hier zu verbringen. Aber es gibt viele solch fantastischer Lokale an diesem Ort, der auch außerhalb der Küche so viel zu bieten hat.
Wer einmal durch Spaniens schönstes Viertel, das Barrio Santa Cruz, spaziert ist, der weiß, wovon hier die Rede ist.
Flamenco Tänzer

2. Flamenco Festival Jerez

Im äußersten Südosten des Landes, in der Provinz Cadiz, liegt die andalusische Stadt Jerez, deren fantastische Architektur bereits einen Besuch lohnt – außerdem kommt von hier die Spirituose Sherry, die in Spanien lediglich Jerez genannt wird: ein weiterer Grund für einen Ausflug hierhin. Besonders ab Ende Februar sollte man die Stadt auf dem Schirm haben, denn Ende Februar bis Anfang März findet hier das weltberühmte Flamenco Festival statt, auf dem Amateure wie Profis gleichermaßen tanzen und feiern. Es werden Workshops und Kurse angeboten sowie Aufführungen und Events gezeigt, was Zuschauer aus ganz Spanien alljährlich erneut nach Andalusien lockt. Zwischen der ganzen körperlichen Anstrengung bleibt natürlich immer Zeit für ein paar Tapas, die denen des nahegelegenen Sevillas zwar ähnlich, aber nicht identisch sind, und die mit einem wohligen Glas Sherry abgerundet werden wollen. Am Ende eines solchen Tages kann man sich nur noch wünschen, in sein gemütliches Bett zu fallen und sich zu fragen, ob der nächste Tag überhaupt noch besser werden kann.
Tapas mit Wein

4. San Sebastian

San Sebastian scheint eine wahre Stadt voller Gourmets zu sein! Der baskische Ort im äußersten Osten der spanischen Nordküste ist nicht nur aufgrund seiner Lage an einer bezaubernden Bucht oder seiner malerischen Gebäude inzwischen zu einem beliebten Reiseziel geworden – auch aufgrund seiner exquisiten Küche pilgert eine große Zahl kulinarischer Touristen Jahr um Jahr dort hin. Vor allem in der Altstadt besteht eine große Dichte traditioneller Tapas Bars, die hier pintxos genannt werden. Häufig sieht man die Tapas hier schon in der Auslage und kann sie sich selber aussuchen, manchmal bekommt man sie auch gebracht – am besten kurz die anderen Gäste beobachten und schauen, wie es in der Bar gehandhabt wird. Außerdem gibt es natürlich auch noch andere pintxos, die ihre Tapas frisch nach Wunsch zubereiten, wobei die Auswahl meist auf einer Tafel mitten im Lokal präsentiert wird. Hier kosten Tapas übrigens und gelten nicht als Gratisbeilage, allerdings ist der Preis vollkommen in Ordnung und die Qualität der einzelnen Häppchen wird Sie begeistern!
Barcelona

5. Barcelona

Barcelona, von vielen als schönste Stadt Spaniens bezeichnet, kann mit katalanischen Variationen der Appetithäppchen trumpfen. Im Gegensatz zu den anderen Städten gibt es hier keinen Überfluss an Tapas-Bars, sondern man muss sie gezielt ansteuern. Allein die Größe der Stadt garantiert natürlich, dass es ein paar fantastische Läden gibt, allerdings sind diese deutlich verstreuter als beispielsweise in Granada. Gerade hier bietet es sich deshalb an, einer der vielen geführten Tapas-Touren mitzumachen, bei der man die kulinarischen Köstlichkeiten nicht nur probieren, sondern auch noch einiges über sie lernen kann. Wer durch den Absatz zum Flamenco Festival in Jerez in Fahrt gekommen ist, für den wird sogar die Barcelona Tapas Tour mit Flamenco angeboten, die nach ausgiebigem Schlemmern mit einer spektakulären Tanzvorführung abgeschlossen wird. Als Unterkunft ist das 5-Sterne Hotel Omm zu empfehlen, das an einer erstklassigen Adresse am Passeig de Gràcia liegt, dem schicksten und berühmtesten Boulevard von Barcelona. Und wer wollte nicht schon immer mal im wunderschönen Barcelona wohnen.
Madrid

6. Madrid

In Madrid gibt es selbstverständlich eine gewaltige Auswahl unterschiedlichster Tapas Bars. Stile und Rezepte aus dem ganzen Land vermischen sich in seiner Hauptstadt, so dass man hier auf der einen Seite viele bekannte Gerichte aus den anderen Tapas-Hochburgen wiederfinden kann, doch auch ganz neue Gerichte auf den Teller bekommt. Stilecht einquartieren können Sie sich z.B. im Boutique-Hotel Petit Palace Savoy Alfonso XII, das in einem ehemaligen Palast aus dem 19. Jahrhundert, direkt am Retiro-Park liegt. Entweder schließen Sie sich einer geführten Tapas Tour an, von denen so einige angeboten werden, oder die Sie erkunden die kulinarische Landschaft auf eigene Faust. Die bekannteste Straße für Tapas ist sicherlich die Cava Baja, aber auch rund um den Plaza Santa Ana wird man schnell fündig. Je nachdem in welchen Laden man gerät, werden die Tapas übrigens gezielt bestellt oder gratis zum Getränk gereicht, was immer eine gute Überraschung darstellt. Garantiert jeder wird hier fündig, und es ist gut möglich, dass man sich am nächsten Tag schon nicht mehr einigen kann, in welcher Bar man heute speisen möchte. Eindeutig die Hauptstadt – auch der spanischen Küche.
Tapas - Schinken

7. León

Auch in der beinahe 2.000 Jahre alten Stadt León, die Hauptstadt der in Nordwesten gelegenen autonomen Region Kastilien und León, haben die Tapas eine lange zurückreichende Tradition. Nach Granada ist es der zweitbeste Anlaufpunkt des Landes, um seine Tapas umsonst zu bekommen, vor allem, wenn man sich im Stadtteil Barrio Humedo herumtreibt.
Da es hier auch bedeutend weniger touristische als in Granada zugeht, braucht man auch keine Angst zu haben, statt den erwünschten Tapas am Ende doch mit Pommes Frites abgespeist zu werden – hier läuft alles noch so richtig traditionell ab und es gibt sogar lokale Köstlichkeiten wie Rinderschinken, hier Cecina genannt, den man im sonstigen Spanien vergeblich suchen wird. Wer sich durch das Barrio Humedo bereits durchgefuttert hat, dem sind noch die Stadtteile Barrio de Eras und Romantico zu empfehlen.
Wer selbst da alles probiert hat kann seinen kugelrunden Bauch im Anschluss auf dem Platz vor der berühmten Kathedrale sonnen oder eine der nahegelegenen Höhlen erkunden.
León ist wirklich eine Stadt, die man nicht mehr verlassen möchte.