Summer in the City: Hitzefrei in New York

von Hanna E. | mehr Artikel von | 20. Juli 2017 | Citytrips | Keine Kommentare

Chillen am schneeweißen Sandstrand. Eine Bootstour auf dem See. Oder eine kühles Craft Beer unter freiem Himmel bei nächtlichen 23 Grad: Summer in the City – in New York etwas anders als anderswo. In den Häuserschluchten steht die Luft. Der Asphalt dampft – und niemand in der Metro ist ohne Schweißperlen auf der Stirn zu sehen, trotz der Klimaanlage. Klar: Viele New Yorker fahren jetzt nach Maine oder Connecticut. Doch wer im Juli und August bleibt, erlebt die Stadt ganz anders: Fünf supercoole Attraktionen für die heißesten Tage im Big Apple.

1. Brighton Beach

Ein Spaziergang entlang der zur Jahrtausendwende mit Holzplanken aufgehübschten Promenade von Brighton Beach produziert Sommerfrische-Bilder, die aus einem alten Filmklassiker stammen könnten: Alte Männer spielen unter Palmen Backgammon, und an den Strandbuden preisen Leuchtreklamen auf Kyrillisch Schaschlik oder Piroggen an. Doch wir sind hier auf Coney Island: Brighton Beach wird mehrheitlich von russischen und ukrainischen Emigranten bewohnt. Du kannst hier Kajak oder Stand-up Paddle ausleihen, am acht Kilometer langen Strand Baden, Frisbee oder Volleyball spielen – oder abends eine der vielen Top-Musikshows besuchen.

2. Brooklyn Bridge Kino

Aus der Filmklassiker ins Kino: Während du gebannt auf die Verfolgungsjagd unter den Metro-Brücken von New York starrst, erhebt sich hinter der Leinwand am Ufer des East Rivers die Skyline Manhattans – und die Lichter der Wolkenkratzer spiegeln sich großartig im Fluss. Das Brooklyn Bridge Park Movie ist das spektakulärste der vielen Open-Air-Kinos. Immer Donnerstagabend ist Showtime – wobei nur Filme gezeigt werden, die auch in New York spielen. Essen und Getränke kannst du mitbringen – oder an den Buden am Ende der Wiese kaufen.

3. Rooftop-Bar Sky Room

Auch wenn im Sommer viele New Yorker aufs Land fliehen: Der Time Square inmitten Manhattans ist immer überfüllt. Mein Tipp: Ab nach oben auf das Dach des Fairfield Inn and Suites by Marriott. In gut 120 Metern Höhe befindet sich Manhattans höchste Rooftop-Bar. Du bekommst gut gemixte Cocktails, sitzt auf chilligen Lounge-Sesseln und genießt einen Ausblick, um den dich zuhause jeder beneidet. Besonders die Südterrasse ist ein Highlight: Versinkt die Sonne glühend rot im Hudson River, schaust du auf die prägnante Silhouette des Empire State Buildings.

4. Central Park

Einen romantischen Paddelausflug auf dem Teich bieten vielen Großstädte. Aber keine Metropole der Welt kann mit einer so großartigen Kulisse aufwarten, wie sie der Central Park Lake besitzt. Hinter dem dichten Grün der Bäume, die den Stadtlärm draußen halten, strecken sich die rostbraunen und sandfarbenen Wolkenkrater in den Himmel. Mehr Ruhe findest du am Harlem Meer: An den See im gleichnamigen Stadtteil verliert sich kaum ein Tourist, Angler und Naturliebhaber bleiben weitgehend unter sich. Nur sonntags wird es voller: Dann spielen Bands aus allen Kontinenten Weltmusik.

5. Smorgasburg Food Market

Williamsburg ist New Yorks hippster Stadtteil. Viele Kreative haben sich im einstigen Arbeiterviertel der Millionenmetropole eingenistet: Alte Fabrikhallen wurden zu Kulturzentren, von den Häuserwänden leuchten Graffitis – und es gibt unzählige coole Ausgehmöglichkeiten. Im Sommer triffst du jeden Samstag die Szene im Smorgasburg Food Market an der East River Waterfront. Entspannt schlenderst du zwischen den rund 100 Food- und Lebensmittelständen, probierst giftgrünes Slush-Eis oder ein Pulled-Pork-Sandwich – und kommst ganz schnell ins Gespräch mit den Bewohnern. Bitte Bargeld mitnehmen – hier nimmt niemand Kreditkarten.

 
Hanna E.

Hanna E. [Administrator]

Seit Februar 2016 verantworte ich bei Thomas Cook als Online Redakteurin im Bereich Content Marketing die Blogs des Unternehmens. Doch mit dem Reisen verbindet mich nicht nur meine Arbeit, sondern auch meine private Leidenschaft für fremde Kulturen, atemberaubende Landschaften und exotische Gerichte. Obwohl ich bereits in China, Italien und England gelebt habe, nutze ich auch heute noch jede Möglichkeit um Neues zu entdecken.
Hanna E.

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