Venedig mal anders: Mit Ezgi auf Entdeckungstour

von Hanna E. | mehr Artikel von | 20. Mai 2016 | Citytrips | 2 Kommentare


Hallo, mein Name ist Ezgi Polat und ich bin Fotografin aus Berlin! Fotografieren war schon immer ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Das Beste an meiner Arbeit ist allerdings, dass ich an den unterschiedlichsten Orten dieser Welt arbeiten kann. So auch in Venedig - der Stadt der Romantik, wo ich nach einem Auftrag ein paar Tage vor Ort verbracht habe, um die wundervolle Stadt richtig auf mich wirken zu lassen.


Schon meine Ankunft in Venedig war ziemlich spektakulär: Ich war eine halbe Stunde von Venedig entfernt und bin mit einem Taxi über eine lange Straße gefahren. Eigentlich ziemlich unspektakulär, doch der Blick aus dem Fenster war alles andere als normal: Rechts und links war weit und breit nichts als Wasser zu sehen. Und dann sagte der Fahrer auch noch plötzlich: „Ab hier geht es nicht mehr weiter.“


In Venedig gibt es keine Autos, keine Ampeln und keine „normalen“ Straßen, sondern nur Wasserstraßen bzw. Kanäle. Also stand ich da, alleine mit meinem Rucksack und lief einfach los. Ohne Karte, über unzählige Brücken, vorbei an alten Häusern, durch kleine Gassen, über verwinkelte Plätze, auf denen sich alte Freunde zu einem Plausch am Vormittag trafen – einfach der Nase nach quer durch die Stadt.


Es gibt in Venedig mehr als 400 Brücken, Eine faszinierender als die Andere. Von jeder dieser Brücke hat man meist auch einen besonders guten Blick auf die schönen Ecken der Stadt, die jede für sich eine eigene Geschichte erzählen: Mit Liebe zum Detail dekorierte Schaufenster, reichlich bepflanzte Balkone in alten „Palazzi“ aus dem 15. Jahrhundert oder alte Haustüren, die bis zur Hälfte im Wasser versunken sind.


Pause muss auch mal sein: Nach ein paar Stunden in der italienischen Sonne, bestellte ich mir in einem kleinen Café einen Espresso mit Cantuccini und einen "kleinen" italienischen Snack für Zwischendurch! Der perfekte Anlass um für eine Weile einfach nur dem Treiben auf dem Campo Santa Maria Formosa zuzusehen.


Natürlich kann man Venedig nicht nur zu Fuß erkunden. Wenn die Füße doch mal müde werden, sind Boote eine willkommene Alternative. Die typischen venezianische Gondeln, die der Stadt noch mehr Charme verleihen, dürfen dabei natürlich nicht fehlen. Denn auch auf dem Wasser ist Venedig ein verschlungenes Labyrinth (aus 150 Kanälen!), in dem ich gerne verloren gegangen bin.


Zum Mittagessen gab es Tagliatelle und ein Glas guten Rotwein in einer kleinen Trattoria. Doch die venezianische Küche ist nicht nur ein großer Genuss für alle Touristen, sondern auch ein fester Bestandteil des Stadtbildes: Für ein Glas Wein und gutes Essen nimmt man sich in Venedig immer gerne Zeit.


Plötzlich kam ich an der großen Piazza San Marco an. Und auf einmal hatte ich das Gefühl durch die Zeit reisen zu können: Genau hier stand ich als Kind und haben die Tauben gefüttert. Den Espresso im Caffè Lavena (laut Einheimischen der Beste der Stadt) unweit des berühmten, aber sehr überlaufenen Caffè Florian, weiß ich heute allerdings sehr viel mehr zu schätzen, als früher.


Ich muss zugeben, die italienische Kultur hat mich schon immer fasziniert. Sie schafft es mich jedes Mal aufs Neue zu verzaubern – so auch bei meinem Besuch in Venedig: Die herzliche italienische Gastfreundschaft in Kombination mit dieser romantische und verträumten Atmosphäre, macht einfach jeden Besuch in dieser Stadt zu einem besonderen Erlebnis!

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Hanna E.

Hanna E. [Administrator]

Seit Februar 2016 verantworte ich bei Thomas Cook als Online Redakteurin im Bereich Content Marketing die Blogs des Unternehmens. Doch mit dem Reisen verbindet mich nicht nur meine Arbeit, sondern auch meine private Leidenschaft für fremde Kulturen, atemberaubende Landschaften und exotische Gerichte. Obwohl ich bereits in China, Italien und England gelebt habe, nutze ich auch heute noch jede Möglichkeit um Neues zu entdecken.
Hanna E.

2 Kommentare

  • Klaus sagt:

    Hübsch aber die Überschrift passt nicht, das ìst alles typisch Venedig und nicht mal anders.

    • Hanna E. Hanna E. sagt:

      Lieber Klaus,

      vielen lieben Dank für dein Feedback – es freut uns, dass dir die Bilder gefallen! Wir werden das für die Planung der zukünftigen Inhalte berücksichtigen!

      Liebe Grüße
      Hanna

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