Spektakuläre Aussichten: Fünf grandiose Fotomotive für Architektur-Liebhaber

von Reiseblog-Redaktion | mehr Artikel von | 17. Februar 2017 | Einblicke | Keine Kommentare

Nicht jeder verbringt seinen Urlaub am liebsten nur auf einer Liege am Strand. Stattdessen steht bei vielen Urlaubern auch das Thema Architektur ganz weit oben auf der Liste. Denn jeder kennt das Gefühl: Man läuft an einem Haus oder modernen Wolkenkratzer vorbei, weiß gar nicht wo man hinschauen soll und kann nur noch staunen! Für Hobbyfotografen ist das Gefühl gar ein wahrer Traum. Kein Wunder also, dass sich auf Instagram Millionen an Bildern von architektonisch spektakulären Gebäuden tummeln. Doch wo genau schaut man als erstes hin? Für alle architekturbegeisterten Reisenden unter euch haben wir daher eine Vorauswahl getroffen: Diese fünf spektakulären Fotomotive lassen nicht nur das Herz jedes Architekturliebhabers höher schlagen, sondern garantieren auch eurem Instagram-Account die gewünschte Aufmerksamkeit!

1. Oculus am Ground Zero in New York

Freiheitstatute, Brooklyn Bridge oder Times Square: Die meisten Architektur-Highlights New Yorks wurden schon tausendmal fotografiert. Unser Geheimtipp lauter daher: Ab in den Untergrund. Am Ground Zero wartet mit der unterirdischen Metrostation Oculus eine neue Attraktion auf die Besucher. Entworfen hat das umgerechnet 3,7 Milliarden Euro teure Bauwerk der spanische Stararchitekt Santiago Calatrava. Ein rippenähnliches, schneeweißes Gewölbe, das von Tageslicht durchflutet wird. Von außen sieht manch einer einen Adler, der die Flügel schwingt – andere wiederum ein zerpicktes Vogelskelett oder einen Punk mit Irokesen-Schädel. Auf jeden Fall: Spektakulär.

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2. Die Elbphilharmonie in Hamburg

Der Bau des Oculus verzögerte sich sieben Jahre – genauso wie der der ganzen Elbphilharmonie in Hamburg. Doch das Warten hat sich auch hier gelohnt. Auf einen alten Backsteinspeicher haben die Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron einen wellenförmigen Körper gesetzt – aus 2200 einzelnen Glasbausteinen, 595 davon wurden individuell geformt. Der ganze Aufbau ruht auf 428 Stahlfedern, die auf Pfählen im Hafenbecken verankert wurden, sodass die Konzerthalle vom ehemaligen Kakaospeicher losgelöst ist. Ob der Saal dadurch tatsächlich die beste Akustik der Welt hat, konnten wir noch nicht testen. Aber klar ist: Als Fotomotiv ist das Bauwerk einmalig. Und von der – öffentlich zugänglichen – Plaza in 37 Metern Höhe mit Blick auf Hafen und City gelingt jedes Bild automatisch.

3. Der Kunstpalast Reina Sofia in Valencia

Das Guggenheim Museum in Bilbao löste in Spanien einen wahren Architektur-Hype aus: Überall entstanden darauf hin wegweisende Bauten – auch in Valencia. Dort schuf Santiago Calatrava mit dem Kunstpalast Reina Sofia im trocken gelegten Flussbett des Turia ein wahrhaft futuristisches Gebäude. Eingerahmt von Arkaden, die wie Fischgräten ausschauen, beeindruckt das Gebäude durch seine geschwungenen Linien: Dach und Außenwände sind teilweise offen, wie ein aus mehreren Elementen bestehender Helm. Bester Zeitpunkt für ein Top-Bild: Der Abend, wenn sich das beleuchtete Gebäude im künstlich angelegten See spiegelt.

4. MM Corones auf dem Kronplatz in Südtirol

Viel sieht man auf den ersten Blick nicht vom Messner Mountain Museum am Gipfelplateau des Kronplatzes. Und nicht nur, weil einem in 2275 Metern Höhe die Aussicht auf die Dolomiten den Atem verschlägt. Geschickt hat die Architektin Zaha Hadid den Bau in der hügeligen Bergspitze versteckt. Der Großteil der Ausstellungsfläche liegt im Fels, lediglich der Eingang und drei Aussichtsplattformen aus Waschbeton und Glas lugen aus dem Erdhügel. Drinnen hat die – im März 2016 in Florida verstorbene Wahl-Londonerin – dem harten Fels weiche Formen gegenüber gestellt: Keine Wand, die nicht geschwungen wäre. Für Fotografen ein mehr als dankbares Objekt.

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5. Marina Bay Sands in Singapur

Rund 150 Hochhäuser gibt es in Singapur: Das schönste – sagen die Menschen dort – ist das Marina Bay Sands. Der Komplex besteht aus drei 191 Meter hohen Hoteltürmen, über die sich ein 340 Meter langer Dachgarten mit Palmen spannt.Der 360-Grad-Ausblick auf die Millionenstadt ist von hier nicht zu toppen – erst recht nicht vom Infinity-Pool, bei dem man glaubt, das Wasser stürze über 55 Stockwerke in die Tiefe. Abends spiegelt sich das Ensemble – zu ihm gehört noch das Artic Sience-Museum in Form einer Lotusblüte – im Singapur River. Es ist die beste Zeit, das Handy oder die Kamera auszupacken: Tolle Bilder gelingen hier garantiert.

 

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