Überragende Stimmung beim Ironman 70.3 auf Mallorca

von Bettina Kannwischer | mehr Artikel von | 14. Mai 2014 | Einblicke | 2 Kommentare

Die Spannung steigt

Am 10. Mai um 7.55 Uhr fiel in der Bucht von Alcudia vor traumhafter Kulisse der Startschuss zum vierten Thomas Cook Ironman auf Mallorca – mit mir als faszinierter Zuschauerin. Der Triathlon-Virus hatte mich allerdings schon am Vortag gepackt: Während der Besichtigung des Schwimmstartes in der Bucht von Alcudia, der Laufstrecke und der 550 Meter langen Wechselzone.

tcpwironman_RadfahrenDort mussten die Athleten ihre Rennräder und ihre Wechselwäsche, verpackt in bunten nummerierten Plastikbeuteln, bereits am Vorabend abgeben. Über 3.500 Fahrräder mit einem durchschnittlichen Wert von 6.000 Euro ebenso viele bunte Tüten und jede Menge aufgeregter Sportler – ein überwältigendes Bild!

Ironman 70.3 Mallorca - Previews

Es geht los!

Voller Vorfreude ging es dann am nächsten Morgen in aller Frühe zur VIP-Oase Botel Alcudiamar. Von dort bot sich ein toller Blick auf den gegenüberliegenden Schwimmstart. Um Punkt 7.55 Uhr wurde das männliche Profifeld ins Wasser geschickt, kurze Zeit später die Profifrauen. Ein beeindruckendes Tohuwabohu aus Armen, Beinen und bunten Badekappen und ganz viel Gespritze. Die anderen Starter durften danach in verschiedenen Startfeldern ins Wasser gehen. Es dauerte etwa 90 Minuten bis alle Schwimmer auf die 1,9 Kilometer lange Strecke geschickt wurden.

Ironman 70.3 MallorcaDa befanden sich die Profis schon längst auf dem Rad. Natürlich fiebert man mit allen Sportlern mit und wünscht ihnen einen erfolgreichen Tag, am meisten die Daumen gedrückt habe ich allerdings Andy Raelert. Der Rostocker ist zusammen mit seinem Bruder Michael Raelert bereits seit 2011 Botschafter des Triathlon Sports bei Thomas Cook und hat den ersten Thomas Cook Ironman 70.3 auf Mallorca im Jahr 2011 gewonnen. Er wechselte als Siebter auf die Radstrecke. Es war also noch alles möglich! Bei den Frauen war Liz Blatchford die schnellste Schwimmerin.

tcpwironman_SchwimmenWährend sich die Besten also schon auf der 90 Kilometer langen Radstrecke verausgabten, hatte ich die Gelegenheit, die weiteren Schwimmstarts aus nächster Nähe zu beobachten. Das Gewusel rund um den Bereich des Startbogens und die Stimmung waren wirklich einmalig: Viele aufgeregte Sportler, darunter auch 41 Thomas Cook-Kollegen (20 Einzelstarter und 21 in der Staffel), mitfiebernde Familienmitglieder und unzählige Zuschauer, die gespannt auf die nächsten Starts warteten, angefeuert von nicht müde werdenden Moderatoren und viel Musik. Das alles bei tollem Wetter in der malerische Bucht von Alcudia – und ich mittendrin!

Vom Rad auf die Laufstrecke

Um den Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke nicht zu verpassen, machte ich mich langsam auf den Weg Richtung Wechselzone, vorbei an Zuschauern, die schon voller Spannung auf die ersten Läufer warteten. Und vorbei an Schwimmern, die gerade auf dem Weg zu ihrem Fahrrad waren. Es gab also überall etwas zu sehen.

Ironman 70.3 MallorcaAm Ende der Radstrecke angekommen, war es schließlich der junge Deutsche Andreas Dreitz, der als erster – nach gut zweieinhalb Stunden und mit mehr als fünf Minuten Vorsprung – auf die Laufstrecke ging. Wie unglaublich schnell das passiert: Rad abstellen, Helm abnehmen, Tüte schnappen, Schuhe anziehen und weiter geht’s. Den Wechsel von Andreas Raelert habe ich sogar fast verpasst. Der stieg als Zweiter vom Rad, gefolgt vom Belgier Bart Aernouts. Die beiden konnten Andreas Dreits zwar nicht mehr einholen – der kam mit einer Zeit von 03:51:38 ins Ziel – lieferten sich allerdings auf der abschließenden Halbmarathonstrecke am Ende noch ein packendes Duell um Platz zwei, das der Belgier für sich entscheiden konnte.

tcpwironman_LaufenEnttäuschung über den dritten Platz gab es bei Andy Raelert allerdings nicht – im Gegenteil. Es war für mich ein toller und beeindruckender Moment, zu sehen, wie sich der eigentlich „Unterlegene“ für den 25-jährigen Dreitz ehrlich und aufrichtig gefreut hat – ein echtes Gänsehauterlebnis und tolle Werbung für den Triathlon-Sport! Wie Andreas selbst seinem Saisonauftakt erlebt hat, hat er auf der offiziellen Seite der Raelert Brothers festgehalten.

Ironman 70.3 MallorcaBei den Frauen kam die Vorjahressiegerin Lisa Hütthaler als erste in den Wechselbereich, gab die Führung bis zum Schluss nicht mehr ab und kam mit einer Endzeit von 04:18:50 ins Ziel. Die auf Platz zwei folgende Sofie Goos aus Belgien hatte nicht den Hauch einer Chance und die für Australien startende Britin Liz Blatchford wurde dritte.

Atmosphäre schnuppern und Läufer anfeuern!!

Um etwas „Atmosphäre zu schnuppern“ bin ich nach dem Zieleinlauf der Topathleten nochmal an die Laufstrecke. Dort , wo Teilnehmer noch Ihre Runden ziehen und den inneren Schweinehund bekämpfen, wenn die Profis schon lange relaxen. Mittlerweile war es schon ziemlich warm, die Sonne brannte und die Verpflegungsstationen mit Getränken und Wasserschwämmen für ein kurzeitige Abkühlung waren stark frequentiert. Die Stimmung unter den Zuschauern war immer noch super und jeder Läufer wurde angefeuert. So fasziniert ich von den Profiathleten war, so beeindruckt war ich von der Leistung jener Teilnehmer, die am Ende des Feldes um jeden Meter kämpfen mussten, um das Ziel am Ende doch noch zu erreichen – teilweise mehrere Stunden nach den Topathleten.

Ironman 70.3 Mallorca

Abschluss am Strand

Die am Abend stattfindende Siegerehrung am Strand von Alcudia, dort wo der Wettkampf am Morgen begonnen hatte, bildete den Abschluss des Thomas Cook Ironman 70.3. Bei immer noch strahlendem Sonnenschein konnten sich die Teilnehmer mit Freunden, Familienangehörigen und Zuschauern noch einmal zusammenfinden und den Tag ausklingen lassen.

Ironman 70.3 Mallorca - Previews
Auch für mich ging ein unheimlich spannendes und faszinierendes Triathlon-Event zu Ende, das mich diesem wahnsinnig anstrengenden Sport noch etwas näher gebracht hat. Auch wenn ich mir jetzt noch weniger vorstellen kann, über eine 70.3-Distanz zu starten – es gibt auch Mini-Triathlons und dabei sein ist ja bekanntlich alles!!

Auch Vanessa von pureglam.tv, Heiko von laufen-total.de und Eddy von Eddys Laufblog waren beim Ironman 70.3 auf Mallorca mit dabei und hat ihre Eindrücke festgehalten. Alle Fotos, die rund um den Wettkampf unter dem Hashtag #tcpwironman auf Instagram hochgeladen wurden, können auf der Seite photowalks.thomascook.de bestaunt werden.

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Bettina Kannwischer
Seit 2005 bei Thomas Cook. Am liebsten verreise ich ans Wasser - egal ob Salz oder Süss. Mindestens einmal im Jahr mache ich Urlaub in Deutschland - hier gibt es so viele schöne Plätze und Orte zu entdecken.
Bettina Kannwischer

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