Australiens schönste Strände – Sehnsuchtsorte rundum Perth, Melbourne, Brisbane und Sydney

von Reiseblog-Redaktion | mehr Artikel von | 3. September 2019 | Aus der Ferne | Keine Kommentare

Australien macht das innere Auge zur Leinwand. Endlose Filme von rauer Natur, wunderschönen (Unter-)Wasserwelten und Traumstränden laufen ab und wecken Sehnsucht. Doch dabei soll es nicht bleiben. Lerne mit dem Thomas Cook Reiseblog die schönsten Strände Australiens kennen und entdecke Traumorte zwischen Sydney, Melbourne und Perth. Deine Sehnsucht nach Stränden wird zwischen Ost- und Westküste, zwischen Queensland, New South Wales und Tasmanien befriedigt. Hol dir Inspiration für deine Australienreise und stille deinen Hunger nach Strandfeeling!

Bondi Beach, Sydney, New South Wales, Ostküste

Nah genug dran an Sydneys City, um für die Blaupause eines Stadtstrandes Modell zu stehen. Weit genug von Wolkenkratzern und Opera House entfernt, um sich wie eine sandige Sichel zwischen die rauen Felsen der Küste vor Sydney zu legen. Der Bondi Beach. Im Rücken legen Restaurants, Bars und Cafés die kulinarische Basis für dich und alle anderen. Denn zahlreiche Strandbesucher aus Sydney und der näheren bis sehr weit entfernter Umgebung lieben den Strand. Schlucken kann der Trubel die Schönheit allerdings nicht. Das Wasser ist klar, die Wellen in Strandnähe so hoch, dass du erste Surfversuche wagen kannst. Etwas entspanntere Bewegung verschaffst du dir auf dem Bondi to Coogee Walk. Der beginnt direkt hinter dem ikonischen Freiluftschwimmbad im Schatten der Brandung des Bondi Beach und führt dich entlang der felsigen Küste von Strand zu Strand bis zum Coogee Beach. Von dort aus ist die City wieder ganz nah; nur einen Busfahrt entfernt.

Bondi Beach, Australien


Bells Beach, Torquay, Victoria, Ostküste

Sticht ein Strand im Schatten weltberühmter Sandsteinformationen wie den Twelve Apostels, auf einer der schönsten Panoramastraßen des Planeten heraus, findet er selbst in Australien nicht allzu viel Konkurrenz. Von Melbourne fährst du also nach Geelong, von dort weiter Richtung Torquay und rollst bereits wenig später über die Great Ocean Road. Entscheidend sind die 243 Kilometer Straße voller wunderschöner Ausblicke zunächst jedoch nicht. Für den Anfang genügt der Bells Beach. Bereits am Parkplatz bekommst du einen ersten Eindruck. Hast du die Holztreppe hinuntern auf den goldenen Sand erst einmal hinter dich gebracht, weißt du endgültig, weshalb. Stoisch und aufgebracht zugleich rollt die Brandung Richtung Küste, trifft dabei wahlweise auf steile Sandsteinfelsen oder feinen Strand – und das so beständig, dass Bells Beach als eines der besten Surfreviere des Planeten gilt; dazu als einer der schönsten Strände Australiens. Die frische Luft. Das Rauschen des Meeres. Die wunderschöne Umgebung. All das wirkt beruhigend und beglückend zugleich.

Bells Beach, Australien


Cottesloe Beach, Perth, Western Australia, Westküste

Rund 15 Minuten genügen, schon tauschst du die Schatten von Perths Wolkenkratzern gegen die Brandung des Indischen Ozeans. Cottesloe Beach liegt in unmittelbarer Nähe der Innenstadt, spielt dir gleichzeitig vor, ein kleines Idyll fernab größerer Metropolen einzugrenzen. Weißer Sand vor kristallklarem, aufbrandendem Wasser gehört in Australien beinahe zum Strandstandard. Gleichzeitig ziehen sich im Rücken grüne Wiesen die Küste entlang. Etwas weiter oben findest du eine kleine Straße, an der sich eher gemütlich als geschäftig einige Restaurants, Bars und Cafés aufreihen. Also entspannst du erst am Strand, um Richtung spätem Nachmittag zurück zum Hotel aufzubrechen.

Cottesloe Beach, Australien


Whitehaven Beach, Whitsunday Islands, Queensland, Ostküste

Ein weißer Hafen. Von oben sieht der Whitehaven Beach tatsächlich aus, als leitete sein schneeweißer Sand tief- bis türkisblaues Wasser in eine Bucht, die grüne Bäume überragen. Sehnsucht geweckt. Sehnsucht gestillt. Watest du vom kleinen Beiboot des Segelschiffs durch das angenehm warme Wasser, fühlst du dich, als stündest du tatsächlich mitten im Paradies. Der Sand ist so weiß, dazu so fein, dass du beinahe der Versuchung widerstehen musst, die Backform auszupacken. Dazu das Wasser. Wie ein kleiner bis mittelgroßer Südseetraum. Erreichen kannst du den Whitehaven Beach, den Höhepunkt der Whitsunday Islands, einen der schönsten Strände Australiens, am besten per Boot. Als Ausgangspunkt dient beispielsweise Airlie Beach.

Whiteheaven Beach, Australien


Cape Tribulation, Queensland, Ostküste

Nördlich von Cairns schlüpft Australien relativ zielstrebig ins Amazonas-Kostüm. Immer dichter wird die Vegetation. Dazu ist sie tiefgrün, erinnert verdächtig an den größten Regenwald des Planeten. Tropisch ist es tatsächlich. Durch Regenwald fährst du ebenfalls, läufst du sogar. Denn um nördlich von Port Douglas den Strand von Cape Tribulation zu erreichen, spazierst du erst über kleine, leicht zu überwindende Pfade durch die dichte Vegetation; durch Regenwald, vorbei an Palmen direkt an den Strand. So nahe kommen sich Tropenwald und feiner Sand selten. Dazu hast du gewissermaßen einen direkten Blick auf das Great Barrier Reef. Das liegt nur wenige Kilometer von Cape Tribulation dicht unter der Wasseroberfläche.

Cape Tribulation, Australien


Cable Beach, Broome, Western Australia, Westküste

Ein wenig wirkt der Kontrast rund um Broome, als sei er frei erfunden. Gefühlt unaufhaltsam zieht sich zwischen Straßen und Wiesen das tiefe Rotbraun der Erde des nördlichen Westaustralien bis an die Küste – nur um dort fast nahtlos auf das ähnlich unwirkliche Türkis des Indischen Ozeans zu treffen. Eventuell schaust zwei, drei, vier Mal hin. Real bleibt alles trotzdem. Am Cable Beach, unweit von Broomes Zentrum, hat sich das Rot etwas zurückgezogen. Dort rauschen die Wellen auf weißen, feinen Sand – und das auf nahezu endloser Länge. Versteckt hat sich dieses kleine Paradies dennoch nicht. Du stellst das Auto einfach auf dem Parkplatz direkt im Rücken des Cable Beach ab und steigst danach die wenigen Meter bis zum Strand hinab. Lass dir bei der Platzwahl ruhig Zeit. Denn bis zum Sonnenuntergang solltest du definitiv bleiben.

Cable Beach, Australien


80 Mile Beach, Western Australia, Westküste

Sowohl im Northern Territory als auch im nördlichen Westaustralien kann es schon mal vorkommen, dass du für längere Zeit weder auf andere Autos noch auf kleinere Ortschaften triffst. Natur dominiert. Überlaufene Strände musst du also nicht fürchten, wenn du vom einsamen Highway zwischen Broome und Port Headland rechts abbiegst, um die Dirt Road – Allrad nicht nötig – bis zur Küste zurückzulegen. Die führt dich zum einen oder anderen Park- vielleicht auch Campingplatz, von dem aus du nur noch die Dünen hinter dir lassen musst. Danach blickst erst nach links, dann nach rechts – und wieder zurück. Nichts. Nichts als weißer Sand und Wasser. Bei dem Anblick verzeihst du dem 80 Mile Beach auch seine kleine Flunkerei. Denn statt „nur“ 80 Meilen ist er insgesamt rund 240 Kilometer lang.

Eighty Mile Beach, Australien


Main Beach, Byron Bay, New South Wales, Ostküste

Ein kleines Stück mehr Ruhe liegt irgendwo tief in Australiens DNA. Noch ein wenig entspannter geht das Leben in Byron Bay zu. Aussteiger und Künstler mochten das kleine Städtchen rund 200 Kilometer südlich von Brisbane schon immer. Dazu kommen Surfer. Denn Byron Bays Main Beach bietet beste Bedingungen, eine konstante Brandung, auch Verhältnisse für Anfänger. Dazu kommt die Weite, der weiche Sand, eventuell der eine oder andere Delfin. Für etwas Bewegung kannst du zudem eine kleine Wanderung zum angrenzenden Leuchtturm, einem von Byron Bays Wahrzeichen, unternehmen. Der Blick ist ein Traum. Besonders früh morgens zum Sonnenaufgang.

Main Beach Byron Bay, Australien


Monkey Mia, Shark Bay, Western Australia, Westküste

Dass der Strand selbst in Monkey Mia nicht immer im Zentrum der Aufmerksamkeit steht, ist kein Qualitätsminus. Selbst dem weißen Sand, dem klaren Wasser fällt es schwer, gegen wild lebende Delfine zu glänzen. Jeden Morgen schwimmen sie Richtung Strand, wo bereits die ausgebildeten Mitarbeiter der Anlage warten. Frühstück. Tatsächlich fressen die Delfine jedem aus der Hand, der ihnen einen Fisch hinhält, was einigen Auserwählten aus der Gruppe vorbehalten bleibt. Wichtig ist, dass du dich an die Anweisungen der Ranger hältst. Dann kannst du zusehen, wie die Tiere die Menschenreihe abschwimmen, tatsächlich jeden zu mustern scheinen. Ein einmaliges Erlebnis, das den kleinen Traumstrand mit praktischem Restaurant im Rücken schon mal in den Schatten stellt. Sind die Delfine satt, kannst du entweder entspannen oder diverse Spaziergänge durch die UNESCO-Welterbe-Landschaft der Shark Bay unternehmen. Die einzelnen Routen sind bestens ausgeschildert. Informationstafeln erklären, was du gerade wo siehst.

Monkey Mia, Beach


Shell Beach, Shark Bay, Western Australia, Westküste

Aus der Ferne sieht der etwas hügelige Strand aus, wie viele andere Strände Australiens. Wunderschön. Mit weißem Sand vor türkisfarbenem Wasser. Allerspätestens der erste Schritt verrät dir jedoch, dass hier andere Bedingungen herrschen. Denn „Shell Beach“ ist tatsächlich wortwörtlich zu verstehen. Milliarden kleine, weiße Muscheln ersetzen hier Sand, formen damit ein Naturschauspiel, das es so auf der Welt nur noch ein einziges Mal gibt. Darauf beschränken musst du dich dennoch nicht. Das extrem salzhaltige Wasser eignet sich hervorragend für einen Sprung und entspanntes Treiben.

Shell Beach, Australien


Lake Mackenzie, Fraser Island, Queensland, Ostküste

Die Illusion ist real. Trittst du aus dem Wald auf den weißen Sand, siehst wenige Meter vor dir kristallklares Wasser, das schnell in leuchtendes Türkis danach in tiefes Blau übergeht, ist tatsächlich alles echt – obwohl es keine Brandung gibt, obwohl du dich an einem See befindest. Australien ist berühmt für seine wunderschöne Natur und hat mit dem Lake Mackenzie ein besonders schönes Exemplar geschaffen. Das Wasser des Süßwassersees ist so klar, dass du auch dann noch locker bis zum Grund siehst, wenn du bis zum Bauch hineinläufst. Der weiße Sand erinnert eher an Puderzucker als an feine Körner – womit der Lake Mackenzie perfekt in die Szenerie passt. Denn auf Fraser Island, der riesigen Sandinsel vor der Küste Queenslands, ist nichts normal. Befestigte Straßen gibt es nicht. Dafür fährst du mit Gruppen in Off-Road-Wägen über den Strand, der als Highway dient, und genießt traumhafte Ausblicke. So schön wie am Lake Mackenzie wird es jedoch selbst auf Fraser Island selten.

Lake McKenzie, Australien


St. Kilda Beach, Melbourne, Victoria, Ostküste

Melbourne grenzt nicht ans offene Meer, ist daher deutlich weniger berühmt für seine Strände als Sydney. Andererseits werden Stadtstrände grundsätzlich gern zum Sehnsuchtsort. Gerade noch in der lebendigen Innenstadt mit all der Kultur, den schmalen Gassen mit ihren Restaurants, Cafés und Bars, stehst du von der Flinder Street Station aus eine kurze Straßenbahnfahrt später schon auf feinem Sand. St. Kilda bietet dir vielleicht nicht das Naturspiel anderer australischer Strände. Dafür lebst du das Gefühl urbanen Strandlebens einfach mit. Entspannen. Am Strand spazieren gehen. In einer der diversen Bars ein erfrischender Drink nehmen. Ein schneller Snack. Anerkennende Blicke für die vielen Künstler des Viertels. In St. Kilda ersetzt du das „oder“ durch ein „und“.

St. Kilda Beach, Melbourne, Australien


Mission Beach, Queensland, Ostküste

14 Kilometer weit zieht sich goldener Sand zwischen blauem Wasser und Palmen die Küste entlang. Das Great Barrier Reef? Die Regenwälder Queenslands? Alles nicht weit entfernt. Dank der Länge verteilt sich alles, und du findest jederzeit genügend Platz für ein wenig Entspannung, ein kurzes Sportprogramm oder natürlich einen ausgiebigen Strandspaziergang, bei dem du dir die Füße immer wieder von der Ausläufern der Brandung umspülen lässt – und packt dich der Hunger, machst du dich einfach auf in Richtung von Mission Beachs Porter Promenade, auf der du Restaurants und Cafés, dazu Kunstgalerien findest.

Mission Beach, Australien

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