Faszination Südafrika - Kapstadt und die Kapregion

von Annika | mehr Artikel von | 11. Dezember 2015 | Aus der Ferne | 2 Kommentare

Wer nach Südafrika reisen möchte, sollte definitiv einige Tage für einen Aufenthalt in Kapstadt einplanen! Die Stadt und sein Wahrzeichen, der Tafelberg, verzaubern einen schon in den ersten Minuten und die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, die in Kapstadt leben, machen die Stadt besonders vielseitig und lebhaft. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man mindestens eine Woche in Kapstadt bleiben, denn Kapstadt hat weit mehr zu bieten als den Tafelberg, Robben Island und die Waterfront!

Erste Einblicke

Für die ersten Tage eignet sich eine Hop-on Hop-off-Bustour, um möglichst schnell einen Überblick über Kapstadt und seine Sehenswürdigkeiten zu bekommen und mehr über die Geschichte der Stadt zu erfahren. Ich bin morgens direkt mit dem ersten Bus losgefahren und zum Kirstenbosch National Botanical Garden gefahren, einem der schönsten botanischen Gärten der Welt und direkt am Tafelberg gelegen.
Der nächste Stopp auf der Route war Groot Constantia, das älteste Weingut Südafrikas, wo man auch an einer Weinverkostung teilnehmen kann. Ich habe hier an keiner Weinverkostung teilgenommen, da die Reise für mich einige Tage später noch nach Stellenbosch ging. Dort herrscht auf den meisten Weingütern ein einzigartiges Flair und mitten in der Natur mag man gar nicht glauben, dass das lebhafte und pulsierende Kapstadt weniger als 50 km entfernt ist. Besonders empfehlen kann ich die Weingüter Blaauwklippen, Waterford und Guardian Peak sowie Vergelegen, welches in Somerset West liegt, ca. zehn Kilometer von Stellenbosch entfernt.
Das nächste Highlight auf der Bustour ist der Fischerort Hout Bay- Dort findet man im Hafen einige Restaurants und Verkaufsstände und laut Einheimischen auch die besten Fish & Chips der Kapregion (kann ich nur bestätigen! 🙂 ). Der Rückweg ging über Camps Bay nach Kapstadt zurück, wo wir den ersten Abend in einem der zahlreichen Restaurants an der Waterfront haben ausklingen lassen.

Strand von Camps Bay

Strand von Camps Bay

 

Nachdem ich also die Umgebung von Kapstadt erkundet hatte, ging es am nächsten Tag ins Zentrum von Kapstadt. Viele Museen (z.B. South African Museum oder District Six Museum), Plätze wie der Green Market Square oder das Castle of Good Hope, das älteste bestehende Gebäude Südafrikas, warten in der Innenstadt auf einen. Besonders schön und empfehlenswert fand ich eine Tour durch das Bo Kaap, ein Stadtviertel, welches vor allem durch seine bunten Häuser und seine Einwohner, die Kapmalaien, bekannt ist.

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Häuserreihe im Bo-Kaap

 

Natürlich dürfen auch die Besichtigungen der bekannten Highlights von Kapstadt wie Robben Island, Bloubergstrand (hier besonders der Blick auf Kapstadt und den Tafelberg) und natürlich der Tafelberg selbst nicht fehlen. Für Letzteres muss man allerdings auch etwas Glück haben, denn sobald die berühmt-berüchtigte Wolkendecke über den Berg zieht, ist die Sicht versperrt und die Seilbahn wird eingestellt. Wer es aber nach oben schafft (egal ob zu Fuß oder mit der Bahn), wird mit einem einzigartigen Blick über die Stadt belohnt.

Kapstadt Tafelberg

Blick vom Tafelberg auf Kapstadt und Signal Hill (im Hintergrund erkennt man noch Umrisse von Robben Island)

 

Für Shoppingfreunde hat Kapstadt auch ein Highlight zu bieten: das Shopping Centre „Canal Walk“, welches mit über 400 Läden zu den größten Malls der Südhalbkugel zählt. Wer also noch etwas Platz im Koffer hat und Zeit für eine ausgiebige Shoppingtour, der sollte sich dieses Shoppingvergnügen nicht entgehen lassen.

Wenn man in Südafrika ist, möchte man natürlich auch die Chance nutzen die „Big 5“ zu sehen und für alle, die nicht die Zeit oder die Möglichkeit haben den Krüger Nationalpark zu besuchen, gibt es in Südafrika zahlreiche Private Game Reserves, die den Besuchern die Möglichkeit geben, die Tiere trotzdem aus nächster Nähe zu erleben. Hier kann ich die Garden Route Game Lodge in Albertinia empfehlen, wo man morgens und abends bei einer Pirschfahrt im offenen Geländewagen Löwen, Elefanten, Nashörner, Büffel, Zebras, Giraffen und viele weitere Tiere beobachten kann. Den restlichen Tag kann man dann entspannt am Pool verbringen kann, die Eindrücke der Pirschfahrten verarbeiten und sich auf die nächste Fahrt freuen.

Safarieindrücke

 

Ein weiteres Highlight war für mich die Tour zum Kap der Guten Hoffnung. Um hier flexibel zu sein, wo man kurz anhalten und länger bleiben möchte, nimmt man sich am besten einen Mietwagen. Keine Angst, der Linksverkehr ist nicht so schlimm wie man denkt und außerhalb der Innenstadt geht es auf den Straßen deutlich entspannter zu. 😉

Über Muizenberg, wo am Strand die berühmten bunten Strandumkleidehäuschen stehen, ging es weiter nach Simon’s Town zum berühmten Boulders Beach, um die dort beheimatete Brillenpinguin-Kolonie zu besuchen. In der Nähe gibt es auch einen kleinen Strand, an dem man baden kann und mit ein bisschen Glück schwimmt dort auch ein Pinguin an einem vorbei. Von dort aus ging es für uns weiter zum Cape Point, wo man nach gefühlt unendlich vielen Treppenstufen den Leuchtturm am Aussichtspunkt erreicht und von dort aus einen tollen Blick auf Cape Point und das Kap der Guten Hoffnung werfen kann.

Suedafrika Cape Point

Blick von der Aussichtsplattform auf Cape Point

 

Nur ein paar Autominuten entfernt befindet sich dann das Kap der Guten Hoffnung, der südwestlichste Punkt Afrikas – ein absolutes Muss auf der Sightseeing-Liste, wenn man schonmal in Südafrika ist!
Auf dem Weg zurück nach Kapstadt sind wir dann über den berühmten Chapman’s Peak Drive gefahren, eine der schönsten Panoramastraßen weltweit. Einen kurzen Stopp haben wir in Llandudno eingelegt. Dieses kleine Örtchen hat einen der schönsten Strände der Welt, weshalb es sich definitiv lohnt, hierher zurück zu kommen! Anschließend empfiehlt es sich zum Sundowner auf den Signal Hill zu fahren, wo sich Touristen und Einheimische treffen, um bei einem Picknick und einem leckeren Gläschen Wein den Sonnenuntergang zu beobachten. Der perfekte Ort, um die vielen einzigartigen Erlebnisse und Eindrücke der letzten Tage Revue passieren zu lassen und den schönen Blick auf das beleuchtete Kapstadt und den Tafelberg zu genießen.

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Nach einer faszinierenden und unvergesslichen Zeit in der Kapregion bleibt die Erkenntnis, dass ich definitiv wiederkommen werde, denn Südafrika hat so viel zu bieten, dass ein einziger Urlaub nicht ausreicht, um alles zu sehen. 🙂

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Annika

Annika [Mitarbeiter]

Referentin Publishing bei Thomas Cook Touristik GmbH
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