Indien - Ein faszinierendes Land mit vielen Gegensätzen!

von Grit B. | mehr Artikel von | 11. August 2014 | Aus der Ferne | Keine Kommentare

Namastee… war das erste Wort, was wir auf Hindi gelernt haben und vieles mehr sollte auf dieser Reise mit TOUR VITAL, der starke Thomas Cook Partner für Indien, folgen. Nach einem acht-stündigen Flug landeten wir um Mitternacht in Delhi und wurden von unserem deutschsprachigen TOUR VITAL Reiseleiter in Empfang genommen. Wir waren alle aufgeregt und gespannt, was wir in dieser Woche alles erleben werden.

Tag 1: Palastartige Wohnhäuser in Mandawa

Nach einer sehr kurzen Nacht ging es am ersten Morgen mit dem Bus zu unserem ersten Ziel nach Mandawa. Die Stadt ist bekannt für ihre zahlreichen Havelis (palastartig ausgestaltete Wohnhäuser), die prachtvoll und bunt bemalt sind. Per Kamel-Rikscha haben wir die Stadt erkundet und uns einige Havelis angeschaut. Es war beeindruckend und man fühlte sich in die damalige Zeit versetzt.

Havelis

Havelis

Übernachtet haben wir im Castle Mandawa ein Maharadscha Palast aus der Kolonialzeit. Alle Zimmer sind unterschiedlich gestaltet und haben einen individuellen Charm. In diesem Hotel fühlte man sich selbst wie ein Maharadscha. Wer die Gelegenheit hat, sollte unbedingt eine Nacht dort verbringen.
Bei einer gebuchten Rundreise mit TOUR VITAL ist diese Hotel auf jeden Fall dabei.

Castle Mandawa

Castle Mandawa

Tag 2: rosarote Stadt Jaipur

Unsere nächste Station war die Stadt Jaipur, die auch als rosarote Stadt bekannt ist. Man kommt nicht umhin, dass einem die pink bemalten Häuser sofort auffallen. Wir blieben zwei Nächte, denn in Jaipur gibt es einiges zusehen. Zuerst sind wir durch die lebhaften Straßen gelaufen, haben Gewürze gekauft und gestaunt über die Farben, die Menschen, den Verkehr. An diesem haben wir auf einer Fahrrad Rikscha auch selbst teilgenommen. Es war aufregend durch die Straßen von Jaipur zu fahren.

Verkehr in Jaipur

Verkehr in Jaipur

Tag 3: Auf Elefantenrücken zum Amber Palast

Am zweiten Tag in Jaipur ging es morgens auf direktem Weg zum Amber Palast. Stilgerecht kann man mit Elefanten zum Palast hinauf. Was einen dort erwartet, ist faszinierend. Der Palast selbst befindet sich auf einem kahlen Bergrücken. Innerhalb des Palastes ist es aber alles andere als kahl.
Die Palastanlage besteht aus mehreren Höfen und ist ein treppenförmig ansteigender rechteckiger Komplex. Es gibt Pavillons, Terrassen, beeindruckende Säle mit Marmor, Spiegeln und Säulen auch ein kleiner wunderschön angelegter Garten ist zu bestaunen.

Amber Palast

Amber Palast

Auf dem Weg zurück nach Jaipur machten wir halt in einer Stoffmanufaktur und lernten so einiges über die Herstellung von Teppichen und Stoffen. Danach war das Shoppingfieber ausgebrochen und so einige Rupien wechselten den Besitzer für Tücher und Stoffe. Den Abend ließen wir am Amber Palast mit einem sensationellen Sonnenuntergang und dem Blick über die Stadt Jaipur ausklingen.

Sonnuntergang über Jaipur

Sonnuntergang über Jaipur

 Tag 4: Auf der Suche nach dem indischen Tiger

Am 4. Tag unserer Reise ging es vorbei am Palast der Winde zum Ranthambhore Nationalpark. Ein kurzer Fotostopp am Palast der Winde war allerdings ein Muss.

Palast der Winde

Palast der Winde

Im Nationalpark angekommen und nach einer kurzen Stärkung ginge es am Nachmittag mit einem großen offenen Jeep auf Safari. Wir alle hatten die große Hoffnung, dass wir heute die berühmten indischen Tiger sehen werden. Was wir sahen waren Affen, Antilopen, Pfaue, Rehe, Vögel u.v.m. nur leider versteckten sich die Tiger. Nichtdestotrotz war es ein wunderbarer Streifzug durch die Natur Indiens.

Ranthambhore Nationalpark

Ranthambhore Nationalpark

Tag 5: Zugfahren in Indien, anders als erwartet

Der nächste Tag ging mit einer Zugfahrt nach Bharatpur los. Man hat ja schon einiges gehört und gesehen, was Zugfahren in Indien bedeuten kann. Doch es war überraschend komfortabel. Interessant waren die verschiedensten Gerüche nach Essen, denn der Inder isst gerne im Zug. Es war spannend alles zu beobachten und so vergingen die zwei Stunden wie im Flug.

Zugabteil des indischen Zugs

Zugabteil des indischen Zugs

In Bharatpur angekommen ging es mit dem Bus weiter zur Besichtigung der ehemaligen Hauptstadt des Kaisers Akhbar. Er lies diese Stadt erbauen, nachdem die Weissagung, dass er einen Sohn bekommen würde, sich erfüllte. Die Stadt war allerdings nur 15 Jahre bewohnt. Wegen akutem Wassermangel zog der Hofstaat 1586 weg. Heute ist diese Stadt ein großartiges Architekturdenkmal, was sich lohnt zu besuchen.

Architektur der ehemaligen Hauptstadt Bharatpur

Architektur der ehemaligen Hauptstadt Bharatpur

Unser Tagesziel war Agra. Dort angekommen besichtigten wir das Red Fort. Ein Palast mit festen Mauern aus rotem Sandstein, welcher drei Generationen Regierungssitz war, bevor er nach Delhi zurückverlegt wurde. Vom Red Fort aus, durften wir schon mal einen ersten verheißungsvollen Blick auf das Taj Mahal werfen, welches am nächsten Morgen auf dem Programm stand. Das Taj Mahal mein persönliches Highlight auf dieser Reise.

Red Fort in Agra

Red Fort in Agra

Tag 6: Mein Highlight Taj Mahal

Tag 6, der Tag an dem wir das Taj Mahal besuchten. Wir sind um 5 Uhr aufgestanden, damit wir das Taj Mahal im Sonnenaufgang erleben konnten. Es war einmalig und märchenhaft schön. Man hat schon viele Bilder gesehen, aber es mit eigenen Augen zu betrachten, war etwas ganz besonderes.
Shan Jahan ließ das marmorweiße Grabmal für seine Frau Mumtaz-i-Mahal errichten, die bei einem Feldzug bei der Geburt ihres 14.Kindes starb. Bis heute ist es Indiens berühmtester Bau und das mit vollem Recht.

Taj Mahal

Taj Mahal

Noch ganz verträumt fuhren wir am Vormittag in Richtung Delhi. Unsere letzte Station auf dieser Reise. Gegen Mittag trafen wir in der Hauptstadt Indiens ein und es ging mit der Fahrrad-Rikscha quer durch die Altstadt von Delhi. Das kam schon einer Explosion der Sinne gleich, die vielen Menschen, die vielen Farben, die vielen Gerüche, die Gebäude und engen Gassen. Faszinierend war auch das Kabelchaos. Statt ein Kabel zu reparieren, verlegt man einfach ein neues, sehr pragmatisch.

Kabelsalat in Delhi

Kabelsalat in Delhi

Nach einer anschließenden Stadtrundfahrt mit dem Bus, ging auch dieser Tag und damit die Reise zu Ende. Am späten Abend verabschiedeten wir uns von unserem Reiseleiter von TOURVITAL, der es geschafft hat, uns sein Land näher zu bringen. Voll mit Eindrücken im Gepäck fuhren wir zum Flughafen, um unseren acht-stündigen Flug nach Frankfurt anzutreten.

Markttreiben in Delhi

Markttreiben in Delhi

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Grit B.

Grit B. [Mitarbeiter]

Key Account Managerin bei Thomas Cook AG
Seit 1993 bei Thomas Cook und davon die letzten 6 Jahre im Key Account Management. Für mich persönlich gibt es nichts schöneres als die Welt zu entdecken.
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