Mauritius - Unter Palmen entspannen oder Abenteuer im Dschungel

von Reiseblog-Redaktion | mehr Artikel von | 7. November 2018 | Aus der Ferne | Keine Kommentare

Wer träumt nicht von einem entspannten Tag am Strand, umgeben von Palmen und einer Kokosnuss in der Hand? Die Vielfalt des Inselstaates Mauritius bietet soviel mehr als nur Traumstrände. Der dunkle Dschungel bildet einen wunderschönen Farbkontrast zum tiefen Türkis des Meeres rund um die Inseln herum. Vereine unvergessliche Abenteuer und die Exotik der Inseln!

Urlaub perfekt: Mauritius hat traumhafte Strände – und ein Hinterland, das wunderschöne Wanderungen garantiert.

Raus aus dem Flieger – und rein in die Badewanne. Mit mindestens 24 Grad branden die Wellen des Indischen Ozeans an die palmenbesäumten Sandstrände von Mauritius. Die Sonne brennt wie erwartet – 900 Kilometer östlich von Madagaskar stellt sich der Winter ein wenig anders dar als in Europa.

Mein Lieblings-Ort zum Faulenzen auf Mauritius wartet in Flic en Flac: Ein rund fünf Kilometer langer Traumstrand, der jedes Klischee von einer Insel im Indischen Ozean erfüllt. Türkisblaues Meer trifft hier auf schneeweißen Sandstrand, im Hintergrund das satte Grün des Morne Brabant.

Vogelperspektive auf der Insel

Photo by Ishan (seefromthesky) on Unsplash

Doch wer sich auf Mauritius nur auf die Küste konzentriert, verpasst einige der größten Attraktionen der Insel. Beispielsweise den Black River Gorges Nationalpark im Südwesten. Das 1994 eingerichtete Schutzgebiet rund um den Piton de la Petite Noire gilt mit seinen naturbelassenen Trampelpfaden als Wanderziel der Extraklasse. Außerdem ragt der höchste Berg der Insel mit 828 Meter aus dem Gebiet empor.

Mit der Machete durch den Dschungel

„Das darf es nicht verpassen“, sagt Jean-Paul, der seit mehr als zwölf Jahren Kleingruppen durch den dicht bewucherten Dschungel führt – und mit der Machete immer wieder den Weg durch das Unterholz frei macht. Unterwegs queren die Urlauber Flüsse wie den namensgebenden Black River, streifen durch duftende Eukalyptus-Wälder oder duschen unter Wasserfällen.

Gefragt sind bei Wanderungen durch den Park besonders Kondition und Trittsicherheit – Bedingungen, die Wanderer im Vallée de Ferney im Südosten getrost vernachlässigen können. Auf den neuen, breiten und gut ausgebauten Wegen des vor fünf Jahren gegründeten Naturschutzgebietes kommen auch Ältere und Familien mit Kindern gut voran.

Mauritius

Photo by James Connolly on Unsplash

Eine gezähmte Wildnis – in der dennoch mehr als 100 verschiedene Pflanzen und rare Tierarten siedeln. So lebt im Dickicht der ehemaligen Zuckerrohr-Insel der überaus seltene Mauritiusfalke. Auch Flughunde mit bis zu 80 Zentimeter breiten Schwingen gehen hier fiepend auf die Jagd. Artenschutzprogramme sorgen erfolgreich dafür, dass sich die Tierwelt der Insel ungestört vermehren kann.

Vor 40 Jahren galt der „Falco Punctatus“ mit lediglich vier lebenden Exemplaren als das seltenste Tier der Welt. Heute flattern  wieder mehr als 1000 der Vögel durch den Himmel über der Insel. Dennoch lässt sich das scheue Tier nur selten blicken. Wer es auf jeden Fall sehen will, sollte sich für umgerechnet 50 Euro ein Briefmarkenset der mauritischen Post aus dem Jahr 1985 bestellen.

Der Schatz vom Penny Museum

Bei einem Gegenwert von noch nicht einmal einem Euro eine enorme Wertsteigerung – aber noch lange kein Vergleich zum berühmtesten Fehldruck der Welt. Hinter gepanzertem Glas liegen im Blue Penny Museum in der Inselhauptstadt Port Luis jeweils ein Exemplar der blauen und der orangenen Mauritius. Für eine unbenutzte Marke zahlen Sammler Millionen. Eher günstig der Besuch des Museums: Umgerechnet 3,50 Euro werden fällig.

 

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