Mauritius - grüne Perle im Indischen Ozean

von Sonja Burkhard | mehr Artikel von | 23. April 2015 | Aus der Ferne | Keine Kommentare

Ich war vom 2.2. bis 9.2.2015 auf einer Dienstreise auf Mauritius und habe mich sofort in diese wunderschöne grüne Insel verliebt. Die Insel ist ungefähr 2000 km² groß und die Vielzahl der Pflanzenwelt verzaubert die „Perle des Indischen Ozeans“ in ein wunderschönes Blütenmeer. Mauritius bietet vieles mehr als nur Strandurlaub. Für mich ist das Besondere der Insel die üppige Vegation, die abwechslungsreichen Landschaften der verschiedenen Küstenregionen, traumhafte Sandstrände, aber vor allem die Gastfreundschaft der Einheimischen.

Ausflüge, wie z.B. die Zuckerrohrfelder, Teeplantagen, Wasserfälle, eine Rumfabrik, die 7-farbige Erde in Chamarel, Salzgewinnung in der Tamarina Bay, den Nationalpark Black River, den Casela Vogelpark, wo Sie auch Löwen sehen können oder Wanderungen im Gebirge mit über 800 Meter kann man dort unternehmen. Ein Besuch in die Hauptstadt Port Louis mit dem Blue Penny Museum und dem Einkaufszentrum dem „Waterfront“ sollte nicht fehlen. In einigen Ecken gibt es sehr gute Tauchreviere und geniale Kitesurfreservate. Typische Mitbringsel sind Holzsegelschiffe und Vanillestangen.

Ich finde die Kombination aus Ausflügen ins wunderschöne Hinterland mit der sehr grünen Vegetation und anschließendem Sonnenbaden an paradiesischen langen Sandstränden in dem tropischen Klima einfach nur herrlich. Unterwegs findet man immer unzählige Palmen jeglicher Art, Kokosnüsse und andere Früchte.

Die Hotellerie auf Mauritius bietet von 3 bis 5 Sternen alles, was das Herz begehrt und somit ist auch für Jeden etwas dabei. Ob leckeres Essen, eine wohltuende Massage oder die herrlich gepflegten Gartenanlagen .

Die grüne Insel im tiefblauen Meer

Die grüne Insel im tiefblauen Meer

 

Kultur und Religion auf Mauritius

Die Kultur auf Mauritius ist stark geprägt von ihrer kolonialen Vergangenheit. Daher findet man sowohl niederländische und französische als auch indische und kreolische Einflüsse in den kulinarischen Spezialitäten. Wer auf Mauritius Urlaub macht erkennt sehr schnell, dass auf engstem Raum unterschiedliche Bevölkerungsgruppen miteinander leben. Am deutlichsten wird dies bei einer Stadtbesichtigung in der Hauptstadt Port Louis, wo man dunkelhäutige Afrikaner und Inder genauso trifft wie hellhäutige Europäer und sogar Chinesen. In der Tat leben auf Mauritius vier Bevölkerungsgruppen friedlich miteinander.

Strände und Küsten

Alle Strände auf Mauritius sind öffentlich, auch wenn sie an einer Hotelanlage liegen.

An der Nordküste

…sind die traumhaft schönsten Strände von ganz Mauritius. Die Orte Anse la Raie und Grand Gaube liegen an idyllischen und urigen Buchten mit einem wunderschönem Blick auf die Inseln. Der Norden und die Nordwestküste mit dem Ort Grand Baie bietet viele Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten. Die Strände sind klein, das Meer sehr ruhig.

Im Osten und an der Ostküste

…gibt es herrliche Strände, die ideal für Wassersport sind. Hier kann man den besten Sonnenaufgang sehen. Kleiner Tipp: Windsurfer finden hier die optimale Voraussetzung.

Der Süden

…mit dem Ort Bel Ombre hat einen feinen, langen Sandstrand. Der Ort Blue Bay mit dem vorgelagerten Marine Park bietet ideale Wassersportbedingungen.

Die West- und Südwestküste

…mit dem Ort Flic en Flac ist ein lebhafter Ort mit Ausgehmöglichkeiten und sehr schönem weiten Strand. Le Morne bietet einen langen, feinen Sandstrand vor der imposanten Bergkulisse des Morne Brabant. Hier erlebt man den schönsten Sonnenuntergang.

Besonders zu empfehlen ist der Ausflug „Wilder Südwesten“:

Dieser Ausflug ist eine ganztägige Tour ins schöne Hinterland mit sehr üppiger Vegetation und beeindruckenden Sehenswürdigkeiten. Ein absoluter Traum für Naturliebhaber. Während der Fahrt in den Südwesten sind wir an wirklich sehr reizvollen Landschaften vorbei gekommen. Unsere erste Station war die Salzgewinnung „Tamarin Salinen des Rivière Noire“ an der Westküste der Insel. An dem heißesten und trockensten Ort auf Mauritius wird das Salz aus dem Meer in die Salzpfannen gepumpt, um vor der Ernte zu trocknen. Danach ging die Weiterfahrt einer kurvenreicher Strasse entlang und wir haben zunächst an der „Maconde Brücke“ gehalten und den Panoramablick auf die Baie Du Cap River genossen. Weiter ging es dann zum Chamarel Dorf, zu dem 90 Meter hohen Wasserfall, wo wir den den Anblick der 7-farbigen Erde und die Riesenschildkröten bewunderten. Danach haben wir die Rumfabrik „La Rhumerie de Chamarel“ besucht, wo wir ein köstliches Mittagessen genossen und anschließend zu einer lokalen Rumverköstigung eingeladen wurden. Der nächste Stopp war am Black River Georges, die Heimat der grünen Vegetation der Insel. Danach ging es zum heiligen See von Grand Bassin, dem wichtigsten Ort der Anbetung für mauritische Hindus. Die letzte Station galt dem Vulkankrater Trou aux Cerfs, von dem wir einen Panoramablick über fast die gesamte Insel genießen konnten.

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Den Ausflug fand ich sehr beeindruckend, da ich viel von dem Hinterland gesehen haben und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten kennenlernen durfte. Den Ausflug kann ich nur wärmstens empfehlen.

Meine 4 Favoriten-Hotels:

Beachcomber Shandrani

Das Beachcomber Shandrani liegt im Südosten der Insel und in der Nähe vom Flughafen, aber dennoch mit wenig Fluglärm. Ideal, wenn man von einem 12-stündigem Flug nur noch ins Hotel möchte. Man ist in ca. 15 Minuten im Hotel, kann die Koffer auspacken und gleich ins Meer springen und sich bei einem kühlen Drink an der Bar erfrischen oder sich von dem Beachservice direkt auf seine Liege etwas servieren lassen. Die gepflegte Grünanlage mit ihren Holzliegen ist schön groß, ebenso wie die Zimmer. Von der Lobby aus schaut man direkt auf den Pool und aufs Meer. Es gibt ein Outdoor-Spa, wo man sich mit Massagen in einem eigenen Holzhaus verwöhnen lassen kann. Es gibt insgesamt zwei Pools, einen Hauptpool und einen Relaxpool. Es gibt vier A-la-carte Restaurants: International, Seafood, italienisch und Thailändisch. Die Deluxe-Zimmer sind sehr komfortabel mit einem begehbarem Kleiderschrank eingerichtet. Auf dem Balkon oder auf der Terrasse sind bequeme Holzstühle, die zum Chillen einladen. Kleiner Tipp: Hier kann man gut schnorcheln.

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Beachcomber Le Victoria

Das Beachcomber Le Victoria liegt an der Nordwestküste, direkt am 900 m langen Strand und hat eine sehr schöne gepflegte Grünanlage. Vor dem Hotel befindet sich ein unter Naturschutz stehender Korallengarten. Der lange Sandstrand lädt zum Entspannen ein und vom Beachservice kann man sich einen kühlen Drink servieren lassen. Die Bushaltestelle ist ca. 15 Gehminuten entfernt. Die sehr großzügigen Superior-Zimmer sind sehr hell und freundlich und sehr groß, vor allem das Badezimmer. Hier gibt es über dem Waschbecken eine sogenannte „Schiebetür“, die zum Bad hin einen Spiegel zeigt und zum Meer hin eine Art Wand hergibt. Somit hat man die Möglichkeit, den Spiegel wegzuschieben und schaut vom Badezimmer aus direkt aufs Meer. Die Balkone und Terrassen sind gemütlich mit Holzstühlen ausgestattet. Die Excecutive-Suiten sind ca. 120 qm, haben direkten Meerblick und eine Dachterrasse. Die Deluxe-Zimmer liegen in der oberen Etage, mit Balkon und Blick auf die herrlich grüne Vegetation. Die Zimmer haben auch eine Verbindungstür, so dass man die Deluxe-Zimmer auch als Familienzimmer buchen kann. Die Zimmer haben jeweils einen eigenen Eingang. Die stilvolle Anlage hat zwei A-la-carte-Restaurants, wo man sehr gut essen kann.

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LUX* Bella Mare & Bella Mare Villa

Das LUX* Belle Mare & Bella Mare Villa wurde im Sommer 2014 renoviert. Sie ist schön groß und verfügt über eine sehr gepflegte Gartenanlage. Hier wird der Kaffee frisch gemahlen, das Brot selbst gebacken, das Bier selbst gebraut und das Eis selbst hergestellt. Am Strand und am Pool werden einem kühle Drinks serviert. Die Anlage verfügt über gemütliche Chill-Ecken. Im Buffetrestaurant gibt es für die einzelnen Länder eine separate Ecke, z.B. chinesische Ecke mit chinesischer Suppe, europäische Ecke, indische Ecke und abends diverse Themenbuffets und Showcooking. Zudem gibt es ein indisches und ein asiatisches A-la-carte Restaurants, jeweils gegen Aufpreis. Sehr beeindruckend ist auch die im Garten stehende rote Telefonzelle, bei der man kostenfrei nach Hause ins Festnetz telefonieren kann. Die gepflegte Anlage besteht aus Suiten und privaten Villen. Die Juniorsuiten sind sehr komfortabel mit einem begehbarem Kleiderschrank ausgestattet und haben Pool- und Gartenblick. Es gibt zwei Minibars: eine für Frauen und eine für Männer (Lassen Sie sich überraschen). Die Villen befinden sich etwas abgelegen vom lebhaften Belle Mare Resort an einer ruhigen Bucht mit Blick auf die azurblaue Lagune. In den Villen hat man seine Privatatmosphäre, seinen eigenen Butler und seinen eigenen Pool. Gäste können auch in Privatsphäre in ihrer Villa speisen.

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Zilwa Attitude

Das Zilwa Attitude liegt im Nordosten der Inselt, an zwei kleineren geschützten Sandbuchten. Es gibt zwei dahinterliegende Inseln: „Island Grand Zil“. Hier fährt man mit einem sogenannten Raffelboot auf die Insel und kann ein excellentes Barbeque genießen. Auf der Insel namens „Tizil“ kann man sich mit einer Massage verwöhnen lassen. Insgesamt hat das Hotel vier Pools und drei A-la-carte-Restaurants. Im Fischrestaurant, beim Asiaten oder im „Siaw“ kann man seinen Gaumen verwöhnen lassen. Im Siaw gibt es zu aller Überraschung eine „offene Küche“, sogenanntes Showcooking, das durch eine Scheibe abgetrennt ist. Hier kann man die Kochkunst der Köche bewundern. Das Hauptrestaurant ist in mehreren Bereichen aufgeteilt und somit sehr weitläufig, so dass man sein Frühstück bei Meeresblick genießen kann. Die Couple Juniorsuite Beachfront Zimmer sind sehr schön und liegen in erster Reihe am Strand, so dass man direkt von seiner Terrasse aus ins Meer springen kann. Kleiner Tipp: Den Katamaranausflug haben mir einige Gäste wärmstens empfohlen, nur leider konnte ich diesen nicht mitmachen. Es ist ein Tagesausflug für kleines Geld und wird mit All Inclusive angeboten.

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Mein Fazit:

Mauritius ist ein Paradies mit wunderschöner grüner Vegetation. Die Hotels sind alle sehr schön, egal ob man 3, 4 oder 5 Sterne bucht. Sie haben jeweils eine Klasse für sich. Die Drei-Sterne-Hotels sind kleiner und man findet sehr schnell Anschluss . Bei den Fümf-Sterne-Hotels kann man sich prima verwöhnen lassen durch sehr leckeres Essen und durch die entspannten Massagen. Ein Ausflug ins Hinterland oder ein Besuch nach Port Louis ist ein Muss. Ich habe in dieser Woche einen sehr guten Eindruck über Land und Leute bekommen. Ich weiß jetzt schon, wo mein nächster Urlaub hingeht und ich werde eines meiner Favorite-Hotels buchen.

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Sonja Burkhard

Sonja Burkhard [Mitarbeiter]

Referentin Publishing bei Thomas Cook AG
Ich arbeite seit 1996, also fast 20 Jahre bei Thomas Cook. Seit 4 Jahren bin ich in der Abteilung Publishing und bin unter anderem für die Zielgebiete Türkei, Mauritius und Seychellen verantwortlich. Meine Arbeit macht mir Spaß, da ich privat auch sehr gerne verreise. Reisen ist eines meiner liebsten Hobbies. Neue Länder und Kulturen kennenzulernen fand ich schon immer sehr interessant. Meine letzten Reisen gingen auf die Malediven und auf die Seychellen.
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