Safari in Kenia - Massai Mara, Kilimanjaro, Amboseli-Nationalpark

von Jens-Jochen Lauff | mehr Artikel von | 13. August 2013 | Aus der Ferne | Keine Kommentare

Die ostafrikanische Tierwelt, die man in den verschiedenen Nationalparks in Kenia beobachten kann, zieht jeden Besucher in Ihren Bann. Die mächtigen Elefanten in Tsavo-Ost leuchten schon von weitem hellrot. Die Dickhäuter haben sich mit der roten Erde eingerieben um ihre Haut vor der Sonne zu schützen.  Von der Voi Safari Lodge hat man einen traumhaften Blick über die Hügel und die weite Ebene des Nationalparks und kann beobachten, wie die Wildtiere zum nahgelegenen Wasserloch kommen um ihren Durst zu stillen. Jede Gazellen- oder Antilopenfamilie scheint ihre ganz eigene Uhrzeit zum Trinken zu haben.

Ganz anders ist die Landschaft im Tsavo-West. Felsige Klippen wechseln sich mit wild bewachsenen Steppen ab. Das bergige Gelände mit vielen einzeln stehenden Bäumen ist ideales Revier für Leoparden. In Mzima-Springs, einem Quelltopf in der Ebene, lassen sich Nilpferde und Krokodile beobachten.

Am Fuße des Kilimanjaro erstreckt sich der Amboseli-Nationalpark. Das Sumpfgebiet im Zentrum des Parks wird ganzjährig vom Schmelzwasser des mächtigen Berges gespeist und versorgt die zahlreichen Herden mit frischem Grün. In den offenen Wasserlöchern tummeln sich Büffel, Elefanten und Nilpferde. Mit etwas Glück kann man den schneebedeckten Gipfel des Berges in den frühen Morgenstunden oder am Abend sehen. Atemberaubend, wenn vor dieser Kulisse einige Giraffen vorbeiziehen.

Tausende Pelikane und Flamingos zusammen mit zahlreichen Störchen und anderen Wasservögeln bevölkern die Ufer des Lake Nakuru im ostafrikanischen Grabenbruch. Im Schatten der Akazien grasen friedlich einige Nashörner. Hier im Nationalpark können sogar beide in Afrika beheimatete Arten – das Spitzmaul- und das Breitmaulnashorn – beobachtet werden.

Die Massai Mara ist bekannt für ihre großen Herden. Zebras, Gnus, Büffel. Alljährlich wiederholt sich die große Wanderung der Tiere von der kenianischen Massai Mara in die tansanische Serengeti und zurück. Mit Glück lässt sich hier auch die Jagd eines Löwenrudels oder der Sprint eines Geparden beobachten. Am meisten beeindruckend ist sicherlich eine Ballonfahrt im Sonnenaufgang über der Massai Mara. In der Dunkelheit geht es los zum Startplatz und noch in der Dämmerung steigt der bunte Ballon in die Höhe um dort die ersten Sonnenstrahlen einzufangen. Lautlos gleitet man über die endlose Weite Ostafrikas und kann das Erwachen der Tierwelt aus der Vogelperspektive beobachten. Nach der Landung wird man von der Crew mit einem Champagner-Frühstück und frischem Omelette mitten in der afrikanischen Wildnis verwöhnt.

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Jens-Jochen Lauff

Jens-Jochen Lauff [Mitarbeiter]

Produktmanager Asien, Arabien, Indischer Ozean bei Thomas Cook AG
Seit 1995 bei Neckermann/Thomas Cook in verschiedenen Positionen, u.a. Auslandseinatz in Thailand, im Produktmanagement Kreuzfahrten und seit über 10 Jahren im Produktmanagement Fernreisen.
Jens-Jochen Lauff

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