Sehenswürdigkeiten der Bahamas – schwimmende Schweine, pinke Strände und das tiefste Bluehole der Welt

von Reiseblog-Redaktion | mehr Artikel von | 1. August 2019 | Aus der Ferne | Keine Kommentare

Zur Karibik gehören die über 700 Inseln, die sich auf 800 Kilometern zwischen Florida und Hispaniola über den Atlantik verteilen, zwar nicht – geografisch sind sie Teil Mittelamerikas, – dennoch gelten die Bahamas als Inbegriff des Inseltraums. Weiße Sandstrände. Türkisblaues Wasser. Entspanntes Leben. Alles da. Begleite den Thomas Cook Reiseblog zu einigen der schönsten Sehenswürdigkeiten der Bahamas, zu einem pinken Strand, dem tiefsten Bluehole der Welt, zu schwimmenden Schweinen und einem legendären James-Bond-Hotel. Sogar einen der offiziell schönsten Strände der Welt findest du auf den Bahamas.

Nassau – gesammelte Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt der Bahamas

Vieles konzentriert sich auf den Bahamas auf Nassau. Beispielsweise lebt ein Großteil der gesamten Bevölkerung in der Hauptstadt, die den Nordosten der Insel New Providence einnimmt. Geschichte, Sehenswürdigkeiten, Museen, Strände. Nassau bietet Vielfalt. Besonders bekannt – und beliebt – ist die 31 Meter Hohe Queen’s Staircase aus Kalkstein, neben der zudem ein künstlich angelegter Wasserfall stetig einige Meter hangabwärts rieselt. Dazu bietet dir Nassau gleich drei Festungen aus dem 18. Jahrhundert: Fort Fincastle, Fort Montagu und Fort Charlotte. Natur erlebst du im botanischen Garten im Westen der Stadt, wo du über 1.500 unterschiedliche Pflanzenarten erkundest. Bleiben noch – die Strände. Denn an weißem Sand, Palmen und türkisblauem Wasser mangelt es auch in Nassau nicht. Cabbage-, Cable- und Jaw’s Beach zählen zu den beliebtesten Stränden von Providence. Auch einen Ausflug nach Paradise Island nimmst du in dein Nassau-Programm auf. Immerhin steht dort das berühmte Hotel Atlantis mit seiner ikonischen Architektur – Brücken zwischen den beiden Hauptgebäuden inklusive. Sogar James Bond diente es in Casino Royale bereits als Kulisse.

Das berühmte Hotel Atlantis auf Bahamas war bereits Kulisse für James Bond

Strohmärkte – handgemachte Erinnerungen

Ohne Souvenirs trittst du natürlich nur ungern die Heimreise von den Bahamas an. Umso besser, wenn du Shopping und Sehenswürdigkeiten verbinden kannst. Möglich machen das die berühmten Strohmärkte der Inseln. Dort findest du echte Handarbeit: Hüte, Schmuck, Schnitzereien, Körbe, dazu natürlich die für echtes Inselfeeling obligatorische Hängematte. Lass dich nur nicht einschüchtern. Den Preis bestimmst du bei dieser bahamischen Sehenswürdigkeit selbst mit. Handeln ausdrücklich erwünscht.

Unterwasserwelt – bunte Vielfalt zwischen unzähligen Korallenriffen

Mehr als 2.400 Korallenriffe umgeben die insgesamt 700 Inseln der Bahamas. Natürlich springst du da ins Wasser. Ob mit Schnorchel oder Tauchausrüstung im Gepäck, bleibt dabei dir überlassen. Zu sehen bekommst du so oder so einiges. Unter Wasser schwimmst du mit Rochen, Delfinen, vielleicht sogar Haien. Im November kannst du zudem Hummer beobachten, wie sie über den Meeresgrund ausschwärmen. Dazu kommen natürlich bunte Korallen und nicht weniger farbenfrohe Fischschwärme sowie Meeresschildkröten und Kraken.

Entdecken Sie die bunte Unterwasserwelt der Bahamas

Dean’s Blue Hole – das tiefste Blue Hole der Welt

Für eine besondere Sehenswürdigkeit der Bahamas genügt der Schnorchel nicht. Denn einen großen Teil der Anziehungskraft des Dean’s Blue Hole macht seine Tiefe aus. Westlich vor Long Island reicht es 202 Meter in den Atlantik hinein und hält damit den Titel des tiefsten Blue Holes der Welt. Blue deshalb, weil das Wasser im Innern des rund 30 Meter breiten Loches tief blau schimmert. Rund 20 Meter unter der Oberfläche tauchst du dabei in eine Höhle hinein, deren Durchmesser sich bis auf 100 Meter ausdehnt. Ein beeindruckendes System, dazu die zweitgrößte Unterwasserhöhle des Planeten.

Dean's Blue Hole auf Long Island, Bahamas

Abaco-Inseln und einer der schönsten Strände der Welt

Auch wenn die Bahamas offiziell nicht Teil der Karibik sind, gelten sie als Synonym für Inselparadise. Besonders intensiv erhärtet sich dieser Eindruck rund um das Abaco-Archipel. Theoretisch wählst du aus 120 Inseln, widmest dich dann aber doch relativ schnell Treasure Cay. Dort befindet sich der Coco Beach, der wiederum bereits als einer der zehn schönsten Strände der Welt ausgezeichnet wurde. Der Sand lässt deine Füße bei jedem Schritt weich einsinken, das Meer ist so türkis, dass du kurz die Realität in Frage stellst. Dazu kommen Palmen und die eine oder andere Villa. Sehenswürdigkeit auf bahamaisch. Fertig sind die Abaco-Inseln damit allerdings noch nicht. Auf Elbow Cay spazierst du entspannt durch Hope Town. Klingt unspektakulär, verziert deine Urlaubseindrücke mit pastellfarbenen Holzhäuschen, die ein wenig an Neu-England erinnern, einem wunderschönen Hafen sowie einem mehr als postkartentauglichen Leuchtturm.

Clifton Heritage Nationalpark – sehenswerte (Natur-)Historie der Bahamas

Inselurlaub genießen, dabei etwas über die Natur lernen. Dafür ist auf den Bahamas der Clifton Heritage Nationalpark zuständig. Du findest Infotafeln, die dich über all die Feuchtbiotope, Dünenlandschaften und Korallenbänke informieren, durch die du spazierst. Raue Klippen führen dich zu Sandstränden, ehe du von Aussichtsplattformen gemütlich die wunderschöne Natur der Bahamas inspizierst. Unterwegs bist du dabei auf Naturpfaden und Holzstegen. Ein einmaliges Zeugnis der Geschichte der Bahamas, durch das du zudem etwas über die Lucaya-Indianer, die ersten Einwohner der Inseln, erfährst.

Great Inagua – Naturparadies mit tausenden Flamingos

Nicht nur unter Wasser bietet die Tierwelt der Bahamas Sehenswertes. Einen Pelikan in freier Wildbahn bekommst in Deutschland schließlich ebenso selten zu sehen wie Kormorane, Papageien oder Flamingos. Auf den Bahamas? Besuchst du einfach die Salzlagunen sowie den National Park von Great Inagua, der drittgrößten Insel des Archipels – was jedoch nicht bedeutet, dass Great Inagua dicht besiedelt wäre. Tatsächlich leben auf Great Inagua mehr Flamingos als Menschen. Bei rund 1.000 zu 60.000 bis 80.000 steht das Verhältnis. Ein guter Grund für einen sehenswerten Ausflug Richtung Süden der Bahamas.

Flamingos auf Great Inagua Island, Bahamas

Pinker Sand auf Harbour Island

Das traditionelle Bild karibischer – oder fast-karibischer – Inseln malt weißen Sand. Harbour Island erweitert die Farbpalette. Statt Weiß dominiert am Strand „Pink Sands“ – genau – Pink. Grund ist jedoch nicht etwa der Sand. Im Boden leben kleine Einzeller, die den Strand pink färben. Entscheidend ist zudem die Sonneneinstrahlung. Ihre Intensität entscheidet über die Intensität der Farbe. Eine besonderes Fotomotiv, eine besondere Sehenswürdigkeit der Bahamas ist der Strand aber jederzeit. Von Nassau aus dauert die Fährüberfahrt rund drei Stunden.

Exumas – ursprüngliche Inselparadiese mit schwimmenden Schweinen

Für Ursprünglichkeit besuchst du die Exumas. Dort findest du weniger Trubel als rund um Nassau, dafür ebenfalls wunderschöne Strände, weißen Sand, kristallklares Wasser. Auch Schnorcheln oder Tauchen kannst du zwischen den kleinen Inseln. Dazu kommt eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Bahamas: die schwimmenden Schweine von Big Major Cay. Sie leben auf der kleinen Insel und nähern sich dir bereitwillig. Überlasse die Annäherung jedoch den Tieren und füttere sie nur mit Salat oder Brot, das du von Guides erhältst. Ebenfalls mit Schweinen schwimmen kannst du auf No Name Cay nahe Great Abaco.

Die schwimmenden Schweine von Exuma

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