Traumziele Unterwasser: Top Tauch-Spots auf fünf Kontinenten

von | mehr Artikel von | 28. Mai 2015 | Aus der Ferne | Keine Kommentare

Tauchziele in AFRIKA

Rotes Meer: Experten sind sich einig: Hier warten einige der besten Tauchplätze der Welt. Versunkene Schiffe wie die berühmte „SS Thistlegorm“ zwischen El Gouna und Sharm El-Sheikh oder die „Numidia“ bei den Brother Islands südlich von Safaga garantieren spektakuläre Tauchgänge. Fantastisch auch das Blue Hole bei Dahab: Das Loch im Riff reicht 110 Meter tief hinab – und besitzt Durchgänge zum offenen Meer. Es ist sogar eine Gedenktafel zu finden: Darauf stehen die Namen der Taucher, die dort ums Leben kamen.

Sansibar: Die ostafrikanische Insel ist ein ideales Revier für Schnorchler und Taucher: Lagunen und ein Korallenriff schützen die Küste vor starken Strömungen und hohen Wellen. An mehreren Stellen vor dem Innenriff lassen sich nicht nur farbenfrohe Korallengärten bewundern, sondern auch ein immenser Fischreichtum mit Schaukelfischen, Schlangenaalen, Kugelfischen oder Stachelrochen. An den Steilwänden des Außenriffs leben viele Schildkröten und Delfine – und im Herbst sogar Buckelwale.

Tauch-Spots in ASIEN

Phuket: Besonders Anfänger finden rund um Thailands größte Insel perfekte Bedingungen vor: Es herrschen Sichtweiten von bis zu 40 Metern und Wassertemperaturen von fast 30 Grad. Die Tauchgründe beherbergen Leopardenhaie, Mantarochen, Seepferdchen und Seeanemonen, dazu mehrere Wracks wie die 1977 gesunkene Fähre „King Cruiser“ östlich der Bucht von Chalong. Top-Spot für Unterwasserfotografen ist die Bungalow Bay im Süden von Phuket mit Barracudas, Barschen und Geisterpfeifenfischen.

Bali: Die indonesische Ferieninsel ist schon aus einem Grunde weltweit in: Die Wassertemperaturen sinken nie unter 25 Grad. Spektakulär ist die naturgeschützte Insel Menjangan im Nordwesten: Hier gibt es mehr Korallenarten als in der gesamten Karibik. Reizvoll auch der Südosten: Rund um die vorgelagerten Inselchen Nusa Penida, Nusa Ceningan und Nusa Lembongang leben in großer Zahl Haie, Mondfische und riesige Mantarochen, die durch das sichtklare Wasser schweben. Ein Top-Spot für Unterwasser-Fotografen.

Tauchen in AMERIKA

Bahamas: Rund 700 Inseln und mehr als 2400 Korallenriffe – etwa fünf Prozent der gesamten Korallenpopulation der Erde finden sich hier im bis zu 29 Grad warmen und sichtklaren Karibikwasser. Normalerweise nur wenige Meter tief, fallen manche Steilwände jedoch kilometerweit auf den Meeresboden ab. Perfekte Tauchbedingungen und eine große Artenvielfalt bieten die Reviere rund um Grand Bahama: Haie, Barsche, Schildkröten und Schnapper warten bei jedem Tauchgang – nebst zahlreichen Wracks.

Mexiko: Es sind nur wenige Bootsminuten hinaus aufs Meer vor der Küste Cancuns: Dann beginnt mit dem Great Maya Reef das zweitgrößte Riffsystem der Welt, das sich bis Honduras und Belize ausweitet. Im glasklaren Karibikwasser vor Yucatán bestaunte bereits Meeresforscher Jaques Cousteau die Farbenpracht der Fische und Korallen. Und auch an Land gibt es tolle Spots: Die Maya nutzten die Cenoten, Süßwasserbrunnen eines unterirdischen Höhlensystems, als Kultstätte – geübte Höhlentaucher erkunden die Zugänge mit ihren Gesteinsformationen.

Tauch-Paradies AUSTRALIEN

Great Barrier Reef: Tolle Tauchplätze und eine farbenfrohe Unterwasserwelt: Entlang des mit mehr als 3000 Kilometern längsten Riffs der Welt lassen sich ideale Ferien verbringen. Das bis zu 29 Grad warme Wasser ist kristallklar – und bereits direkt unter der Oberfläche tummeln sich Haie, Barrakudas und bizarre Weichkorallen. Am Outer Reef ziehen sich Korallen-Canyons kilometerlang über den Meeresboden: In ihren Tunneln und Korridoren schwimmen riesige grellfarbene Fischfamilien. Nach Sonnenuntergang warten schlafende Meeresschildkröten, Krustentiere und Riffhaie.

Ningaloo Reef: Das vor Western Australia wartende Riff ist zwar wesentlich kleiner als der große Bruder im Osten des Kontinents. Doch auch die Korallenbänke dort – sie liegen gerade 100 Meter vom Ufer entfernt – bieten Fischen einen atemberaubenden Lebensraum: Zwischen den mehr als 220 Korallenarten schwimmen rund 500 Spezies wie Walhaie, Rochen, Dugongs und Meeresschildkröten. Im Herbst kommen sogar Buckelwale in das Riff. Ideales Fotomotiv ist das Navy Pier bei Exmouth: Weißspitzenriffhaie und Skorpionfische, Rotfeuerfische und Riesenzackenbarsche warten geradezu, vor die Linse zu kommen.

Tauchen in EUROPA

Sa Dragonera: Hier waren mal Piraten zu Hause: Die Freibeuter schätzten über Jahrhunderte die Höhlen und Verstecke der knapp einen Kilometer vor Mallorcas Küste gelegenen Dracheninsel. Mehrere Wracks zeugen noch immer von ihrem Dasein. In dem Meeresnaturpark entfalten sich Barrakudas, Rochen oder Muränen ungestört – und gleiten in großen Familien durchs sichtklare Wasser. Top-Spot für geübte Taucher ist der „Indianerkopf“ – eine Höhle mit einem langen Tunnel, der zu einer Luftkuppel mit Tropfsteinformationen führt.

Malta: Das Paradies für Wracktaucher: Zahlreiche Kriegsschiffe liegen auf dem Meeresboden vor Malta, darunter auch ein U-Boot. Mag die Landschaft der maltesischen Inseln auch eher karg und felsig sein, unter Wasser sieht es anders aus: Riesige Fischfamilien schweben durch das klare Wasser. Steile Wände fallen auf bis zu 50 Meter Tiefe ab, wo an manchen Stellen immerhin noch eine Fernsicht von bis zu 30 Metern herrscht. Weltweit berühmt das Blue Hole vor Gozo – mit seinen überwältigenden Lichtspielen, Tunneln und Unterwasserhöhlen.

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Stefanie D.

Stefanie D. [User]

Online-Redakteurin / Content Marketing bei Thomas Cook / Neckermann Reisen
Seit 2009 bei Thomas Cook Als Pressereferentin habe ich vier Jahre lang Journalisten für unsere Marken und Produkte begeistert. Seit Oktober 2013 bin ich Online-Redakteurin und für Content-Marketing zuständig. Privat reise ich am liebsten unabhängig, auch gerne an´s andere Ende der Welt. Die Kamera stets im Gepäck, bin ich immer darauf aus meine Eindrücke festzuhalten. Meine letzten Reisen führten mich per Shinkansen durch Japan, mit Tricycle über so manche philippinische Insel, per Inselhopping habe ich die Kykladen erkundet und zuletzt zu Fuß den Kilimadscharo bestiegen. Privat blogge ich unter: http://smile4travel.de/
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