Kurzurlaub in einer anderen Welt? Ein luxuriöses Wochenende in Dubai

von Steven B. | mehr Artikel von | 25. Februar 2014 | Aus der Ferne | Keine Kommentare

Gute Aussichten für ein Wochenende in Dubai

Mittwoch, der 13. November, Frankfurt, Nieselregen und 5° Celsius, ich sitze in der Wartehalle vom Terminal 1 des Frankfurter Flughafens und schaue auf die Wetter-App meines Smartphones.
Für Dubai bekomme ich 28° und strahlenden Sonnenschein angezeigt, die Vorfreude steigt. In wenigen Minuten hebe ich ab in die faszinierende Metropole am Arabischen Golf und vor allem, in die Wärme. Ein nur sechsstündiger Flug trennt mich von den Reizen einer Stadt die niemals still steht, glitzert, leuchtet und mich bereits vor einigen Jahren in Ihren Bann gezogen hat.

Welcome to Dubai

Bereits der Landeanflug um 22 Uhr Ortszeit ist schlicht und ergreifend beeindruckend. Aus nordwestlicher Richtung erreicht unsere Maschine die Küste der Vereinigten Arabischen Emirate. Ein Meer von Lichtern breitet sich unter uns aus, erst von hier oben eröffnen sich die Ausmaße der Metropole. Von hier kann man genau die künstliche Palmeninsel vor der Küste erkennen und majestätisch erhebt sich der Burj Khalifa, das derzeit höchste Gebäude der Welt in den Nachthimmel. Doch mein persönliches Highlight ist der Ausblick aus der Vogelperspektive auf Dubais Lebensader, die Sheikh Zayed Road. Die Autobahn mit acht Spuren auf jeder Seite ist die meist befahrenste Straße der Emirate und wird gesäumt von unzähligen Wolkenkratzern. Schnurgerade zieht sie sich durch die Stadt, parallel zur Küstenlinie, sie leuchtet noch heller und scheint tatsächlich zu pulsieren.
Nach der Landung ist die Einreise schnell und unkompliziert erledigt, lediglich ein Reisepass ist notwendig, das Visum wird bei Einreise erteilt und ist kostenfrei. Endlich verlasse ich das Flughafengebäude und komme in den Genuss der immer noch 26°, auf die ich mich seit meinem Abflug aus Frankfurt freue.
Dann bringt mich eines der unzähligen Taxis auf die Palme, wortwörtlich, denn mein Hotel liegt auf dem äußern Ring um die berühmte Palmeninsel „Palm Jumeirah“. Das Taxi ist das bequemste Verkehrsmittel in Dubai, die Taxis sind sehr ordentlich und preiswert, man kann also bereits die Ankunft genießen und muss keine Odyssee befürchten bis man im Hotel angekommen ist.

Sofitel The Palm Dubai Außenansicht
Das neue Luxushotel Sofitel The Palm Dubai empfängt mich mit einer beeindruckenden Lobby im französisch-polynesischen Stil, einem schön beleuchteten Springbrunnen  und dem der Herkunft der Hotelkette Sofitel angemessenen freundlichen Gruß „Bon jour“ der Dame an der Rezeption.
Bereits die Ankunft im Hotel ist ein Erlebnis und wird so angenehm wie möglich gestaltet. Beim Check-in bekomme ich eine erfrischende, selbstgemachte Minz-Limonade und ein kaltes Tuch gereicht und kann dann sofort meine großzügige Junior Suite beziehen. Die warmen Farben des Natursteinbodens, viele hölzerne Elemente und bewusst gesetzte Highlights in kräftigem Türkisblau empfangen mich und schaffen sofort eine Wohlfühlatmosphäre. Von meinem großen Balkon mit Sonnenliege schaue ich auf das im Mondlicht schimmernde Meer und freue mich auf die kommenden Tage.

Sofitel The Palm Dubai Bad

Luxuriöse Yachten und das Café St. Moritz

Nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Sonnenterrasse des Frühstücksrestaurants geht es los in die Stadt und ich starte mein Wochenende in Dubai. In nur 25 Minuten ist der Stadtteil Dubai Marina zu erreichen. Beeindruckende Hochhäuser umrahmen den Yachthafen, in dem sich eine Luxusyacht an die nächste reiht. In wenigen anderen Stadtteilen bereitet es so große Freude einfach an der Promenade entlang zu flanieren, einen Kaffee in einem der vielen Restaurants direkt am Wasser zu genießen oder sich einfach in den Schatten eine Frangipani-Baumes auf eine Bank zu setzen und das Treiben vor dieser atemberaubenden Kulisse zu betrachten. Anschließend möchte ich mal etwas Neues probieren, Dubai per Metro entdecken. Der Kauf eines Tickets ist einfach, die Stationen sind bestens ausgeschildert und die Züge fahren alle sieben Minuten, wieso also nicht. In dem hochmodernen Zug geht es vorbei an der Internet-City und dem Emirates Golf Club zu meinem nächsten Ausflugsziel, der Mall of the Emirates, meinem Geheimtipp für alle die gerne shoppen gehen aber nicht vom Angebot und der Größe überfordert werden wollen.
Wer sich zwischendurch einmal ein paar Minuten ausruhen möchte dem bietet sich direkt in die Mall integriert ein irgendwie vertrautes, wenn auch für die Region unübliches Bild. Kinder in Schneeanzügen und mit dicken Wollmützen vergnügen sich im Schnee. Das gibt es nur in Dubai, eine Skihalle mitten in der Wüste. Wer den Ausblick der besonderen Art komplettieren möchte, der ist eingeladen im „Café St. Moritz“ direkt angrenzend an die Skihalle vor dem künstlichen Lagerfeuer im offenen Kamin eine heiße Schokolade zu genießen während in der Halle, in der die Temperatur übrigens -4° beträgt, Pinguine umherlaufen.
Zurück im Hotel klingt der Tag bei einem guten Essen und einem Drink im Poolrestaurant aus währenddessen man einen unvergleichlichen Blick auf den Strand und im Hintergrund die Skyline von Dubai genießen kann. Auf dem Weg ins Zimmer fallen mir die extravagant gestalteten Gänge im Hotel auf. Der weltberühmte Garten-Designer Patrick Blanc hat seine berühmten „vertical garden“ in den Lobby-Bereich des Hotels integriert, bepflanzte und lebende Wände, die dem Hotel einen besonderen Charme verleihen.

Entspannen unter der Sonne Dubai’s

Für den nächsten Tag steht Sonne, Strand und eine der komfortablen Cabanas in der Außenanlage des Hotels auf dem Programm. Eingebettet in die schön gestaltete Gartenanlage bieten diese kleinen privaten Bungalows einen perfekten Rückzugsort um den Blick nochmal über den Strand und das Meer schweifen zu lassen, sich zurückzulehnen und die Sonne zu genießen. Um die Annehmlichkeiten eines so besonderen Urlaubsresorts in vollen Zügen genießen zu können empfehle ich so einen entspannten Tag am Strand.

Sofitel The Palm Dubai Strand
Nach einem weiteren hervorragenden Abendessen heißt es leider schon wieder Koffer packen und ab zum Flughafen. Noch einmal passiere ich die Hotels und Villen auf der Palmen Insel, die Wolkenkratzer auf der nächtlich beleuchteten Sheikh Zayed Road und die große Tafel von der das Abbild Sheikh Muhammad bin Rashid Al Maktums über sein Dubai wacht, das mich mal wieder neu fasziniert hat und in das ich sicher bald zurückkehren werde.

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Steven B.

Steven B. [Mitarbeiter]

Junior Produktmanager Thomas Cook Selection bei Thomas Cook
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