Familienferien auf Mallorca - Spaß und Abenteuer garantiert

von Reiseblog-Redaktion | mehr Artikel von | 9. August 2018 | Aus der Nähe | Keine Kommentare

Mallorca – eine „durchaus“ bekannte Baleareninsel und besonders beliebt bei deutschen Urlaubern. Diese Insel bietet so viel mehr als nur den bekannten Ballermann. Von tollen Stränden über besondere Ausflugsziele und Abenteuer gibt es für Groß und Klein ganz viel zu entdecken:

Mallorcas Vorzüge

Meine ersten längeren Ferien als alleinerziehender Vater haben uns nach Mallorca geführt. Die Baleareninsel ist für Familien mit Kindern  geeignet wie kaum ein anderes Reiseziel: Keine langen Flugzeiten und eine perfekte touristische Infrastruktur – alles stimmt. Auch die Hotels haben sich auf die Zielgruppe eingestellt. Viele Häuser bieten Pool, Disko oder Spielplätze für die Kids, altersgerechte Animationen und Betreuung, Familienzimmer mit vier Betten sowie attraktive Angebote für alle.

Es gibt flach abfallende Küstenabschnitte wie die im Norden gelegene Playa de Muro – ideal für die ganz Kleinen. Und überschaubare Strände wie die Cala Sant Vicenc, wo Eltern gemütlich in der Strandbar einen Kaffee genießen können, während die Kids – in beruhigender Sichtweite – Sandburgen bauen. Oder geschützte Buchten, wie die Cala Agulla nahe Capdepedra, wo Leon und Lena ihre ersten Surf-Übungen absolviert haben. Und selbst ein Shoppingbummel durch die Altstadt von Palma ist relativ stressfrei: Viele der interessantesten Mode-, Schmuck- oder Feinkostläden befinden sich in der Fußgängerzone von Mallorcas Metropole – man kann seine Kinder also getrost an der langen Leine führen.

Das perfekte Abenteuer- und Badespaßziel für die ganze Familie!
Der Playa de Muro ist der längste Sandstrand Mallorcas. Besonders beliebt ist er bei Familien.
Cala San Vincente bietet einen atemberaubenden Panoramablick auf das azurblaue Meer.
Cala Agulla - ein großer und wunderschöner familienfreundlicher Strand. 

Ein Abenteuer Richtung Piratenturm

Am Nachmittag machen wir eine kleine Wanderung von der Cala Deià zum Torre sa Pedrissa, einem alten Piratenturm aus dem 16. Jahrhundert. Von der Badebucht geht es an einigen Ferienhäusern vorbei den bewaldeten Hügel hinauf. Der Weg gleicht einem Hindernis-Parcour: Mal verhindert ein eisernes Gitter das Weiterkommen – und wir müssen uns einen Pfad durch die Macchia suchen. Dann taucht ein unscheinbares Steintreppchen auf, dem wir folgen oder wir klettern über einen wackeliges Holz-Tor. Links und rechts duften Pinien, Eidechsen sonnen sich auf den Granitfelsen und am Horizont glitzert das Meer silbern. Nach einer Dreiviertelstunde haben wir den Turm erreicht. An dessen Fuße liegt noch ein altes, verrostetes Kanonenrohr, das die Aufmerksamkeit meiner Kinder und ihre Fantasie anregt. Auf dem Rückweg erzähle ich ihnen, wie im Jahre 1582 ein Piratenangriff auf Deià stattfand und 50 tapfere Insulaner 150 Piraten besiegten – und danach mit dem Bau von Wehrtürmen entlang der Küste begonnen wurde. Die Geschichte verkürzt die Zeit – und so sind wir im Nu wieder am Ausgangspunkt Cala Deià.

Die Cala Deià – eine kleine Bucht im Herzen des Tramuntana-Gebirges

Als wir am Abend zurück ins Hotel kommen, bin ich ziemlich geschafft, meine Kids hingegen noch voller Tatendrang. Zum Glück ist heute Abend Jugend-Disko. Während die Beiden mit reichlich Gel im Haar Richtung Partykeller gehen, steuere ich den Spa-Bereich an: Sauna. Massage. Ruhezone mit Buch. Drei Stunden ohne Kinder. „Geil“, denke ich – und recke im Geiste den Daumen nach oben.

 

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