Königliche Luft schnuppern: Kurztrip nach London

von Larissa | mehr Artikel von | 23. Juli 2015 | Aus der Nähe | Keine Kommentare

London ist ein perfektes Ziel für einen Wochenendausflug. Warum? Das verrate ich euch hier:

Der Flug nach London dauert von Frankfurt aus nur 1,5 Stunden. Uns es ist ziemlich einfach vom Flughafen in die Stadt zu kommen, da ständig eine U-Bahn fährt. Mit der Tube (Piccadilly Line), wie die U-Bahn in England genannt wird, gelangt man in ca. 1 Stunde ins Londoner Stadtzentrum. Dieser Weg stellt allerdings mit sperrigen Koffern und einer Körpergröße von min. 1,80m eine echte Herausforderung dar, da die Tube sehr eng und niedrig ist. Alternativ kann man hier jedoch mit dem Heathrow Express in nur 15 bis 20 Minuten zum Londoner Bahnhof Paddington fahren. Von dort aus geht es mit der Tube zum gewünschten Ziel. Wir entschieden uns dennoch für komfortable Privattransfers – man gönnt sich ja sonst nichts! Da der Londoner Verkehr, gerade um den Flughafen herum, zu den Stoßzeiten etwas Geduld fordert, kommen wir etwas verspätet aber dennoch voller guter Laune im Hotel an.

Das St. James Court – A Taj Hotel empfing uns mit einem sehr zuvorkommenden Service, fantastischem Fingerfood und kühlem Prosecco in der „Hamptons Bar“ – die Stimmung war ausgelassen, alle hatten Lust die Stadt kennen zu lernen. Ein gelungener Start in das Wochenende, würde ich sagen! Das St. James Court diente einst als Erweiterung des Buckingham Palaces und beherbergte Gäste der Königsfamilie. Heute ist das Hotel unter Führung der Taj Gruppe und beherbergt UNS.

Nach der kleinen Stärkung machten wir uns auf Richtung Westminster. Jade, Sales Manager des Hotels, begleitet uns als London-Experte. Die Lage des Hotels ist definitiv nicht zu übertreffen. In nur wenigen Schritten sind wir an der Westminster Abbey, dem Big Ben und den Houses of Parliament.

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Kaum angekommen zeigte London sich von seiner besten Seite: SONNIG! Schon wurden Selfie-Sticks und sonstige Gerätschaften zur Fotosession ausgepackt.

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Hier sind wir im Herzen des traditionellen und geschichtsträchtigen Londons – eine wirklich schöne Ecke. In der Westminster Abbey werden traditionell die Könige gekrönt und nach ihrem Tod beigesetzt. Auch William und Kate gaben sich hier das Ja-Wort. Wir liefen auf der Westminster Bridge über die Themse zum London Eye. Das mit 135 Metern derzeit größte Riesenrad Europas sah schon von unten sehr beeindruckend aus. Die Kapseln sind relativ groß, sodass wir alle zusammen in eine Kapsel passten. Die Fahrt dauerte ca. 30 Minuten. Die Rotation war so langsam, man merkte kaum, dass man sich drehte.

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Wir wurden mit einer spektakulären Aussicht auf das geschichtsträchtige London belohnt. In dem Ticket ist auch der Eintritt in das angrenzende 4D-Kino enthalten. Der Film zeigte eine inspirierende Entdeckungsreise aller Facetten Londons, samt Spezialeffekten, die für viel Spaß sorgten. Auf dem Rückweg zum Hotel machten wir Halt beim „Tattershall Castle“, einer schwimmenden Bar auf der Themse, wo der eine oder andere in den Genuss eines traditionellen englischen Bieres kam. Anschließend schlenderten wir entlang der Horse Guards Parade, einem großen Paradeplatz, der an den St. James Park grenzt, zurück zum Hotel. Ursprünglich diente dieser Platz für Veranstaltungen mit militärischem Zeremoniell, bei den Olympischen Sommerspielen 2012 wurde er aber z.B. auch für die Beachvolleyballturniere genutzt. Skeptisch wurden die Wachmänner mit ihren roten Uniformen und Bärenfellmützen von uns beäugt. Bewegt sich nicht doch einer, muss einer nicht mal niesen oder lachen? NICHTS.

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In London treffen geschichtsträchtige Vergangenheit, majestätische Gebäude und königliches Ambiente auf eine lebhafte und multikulturelle Gegenwart. Wen wundert es, dass sich die Stadt zu einem der größten Besuchermagneten der Welt entwickelt hat. Uns nicht mehr!

Wir trafen uns zum Abendessen wieder und waren zu Gast bei einem der besten indischen Restaurants der Stadt, dem „Quilon“ im St. James Court. Chefkoch Sriram Aylur wurde bereits mit mehrfachen Auszeichnungen prämiert, unter anderem mit einem Michelin Stern – und das hat man auch geschmeckt. Von Geschmacksexplosionen über „Was ist das denn?“ bis hin zu genüsslichem Schweigen war alles dabei.

Am nächsten Morgen ging es kulinarisch genauso gut weiter, wie es am Vortag geendet hat. Das Frühstück wurde im „Bistro“ serviert. Neben einem ausgiebigen Buffet konnte man sich frisch zubereitete typisch britische Warmspeisen à la carte dazu bestellen.

Wir hatten Sonne bestellt und bekamen sie auch geliefert – London erstrahlte mit blauem Himmel und Sonnenschein. Gegen 10.30 Uhr starteten wir in Richtung Buckingham Palace. Erneut fiel uns auf wie wertvoll die zentrale Lage des Hotels ist. In nur wenigen Schritten waren wir an unserem Ziel. Hier reihten sich bereits die Besuchermassen an den Absperrungen. Eigentlich hatten wir vor uns die weltberühmte Wachablösung anzuschauen, die mit über 700 Jahren Tradition eine der ältesten und bekanntesten Zeremonien des Britischen Könighauses ist. Leider fand hier gerade die Generalprobe zum „Trooping the Colour“ am 13.06. statt, einer Veranstaltung mit großem Marschmanöver zum Geburtstag der Queen.

Als Alternative sind wir mit dem Doppeldeckerbus am Hyde Park und der Park Lane entlang zur berühmten Oxford Street gefahren. London ist ein echtes Shoppingparadies. Hier gibt es von britischen Kaufhäusern über Designerläden auf der Bond Street bis hin zu internationalen Labels alles zu finden, was das Frauenherz höher schlagen lässt. Ich kann nur empfehlen sich ein Tagesticket zu kaufen, da man in der Stadt ständig mit Bus oder Bahn unterwegs ist. Mit solch einer Tageskarte kann man (bis auf Taxis) alle Verkehrsmittel nutzen. Die Alternative wäre die Oyster Card – diese kann man mit Geld aufladen und dann „abfahren“. Die Bushaltestellen sind meist etwas versteckt. Man muss auch ein bisschen aufpassen, dass man auf der richtigen Straßenseite steht … da Linksverkehr. Aber die Engländer sind super freundlich und helfen gerne weiter.

London Famtrip11Gegen 13.00 Uhr sind wir mit der Tube (Jubilee Line) von der Bond Street direkt zur London Bridge gefahren, denn wir wurden im Shangri-La at the Shard bereits zur Hotel Besichtigung und zum Lunch erwartet. Das Hotel befindet sich direkt an der Tube Station und am bekannten Borough Market, eine wirklich gute Anbindung.

Der Shard bestimmt seit 2013 die Londoner Skyline und hat sich zur neuen Ikone entwickelt. Das Shangri La at the Shard befindet sich im 34.-52. Stock des Towers. Mit einem stilvollen Aufzug in Rotgold werden wir in die Lobby gebracht. WOW! Von fast jedem Raum im Hotel, ob es nun die Zimmer sind oder das Badezimmer, das Restaurant oder der Poolbereich, hat man durch bodentiefe Panoramafenster einen unvergesslichen Blick auf die ganze Stadt. Das Interieur des Hotels vereint klassisch britischen Stil mit modernen Elementen und einem Hauch asiatischem Dekor auf sehr gelungene Weise. Besonders fasziniert waren wir von den Toiletten mit Sitzheizung und sonstigen „Extras“ – nun ja, wer es braucht. Auch während des Mittagessens schwächte die Begeisterung nicht ab. In Sachen Kulinarik kann man dem Shangri La, at the Shard nichts vormachen. Zum Nachtisch bekamen wir den Signature Mandarinen-Käsekuchen mit einer gefriergetrockneten Mandarine serviert. Klingt komisch, schmeckt aber unglaublich gut!

Doch es ging noch höher hinaus: Wir fuhren anschließend auf die Aussichtsplattform des Shard in den 72. Stock. Bei einem Gläschen Champagner genossen wir den herrlichen Blick über die Stadt.

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Auf dem Rückweg zum Hotel schlenderten wir über die Tower Bridge und entlang des Tower of London, einer Festung die den englischen und britischen Königen unter anderem als Waffenkammer, Hinrichtungsstätte und Gefängnis diente. Heute behütet das Weltkulturerbe Ausstellungen über die Geschichte des Gebäudes an sich sowie auch die königlichen Kronjuwelen.

Famtrip London7Nach einer kurzen Pause waren alle gespannt mehr über die Taj Hotels zu erfahren, in denen wir zu Gast waren. Das St. James Court –a Taj Hotel und das Taj 51 Buckingham Suites and Residences sind Schwesternhotels, die direkt nebeneinander liegen und sich einen wunderschönen Innenhof mit Sonnenterrasse teilen. Unsere Tour begann im St. James Hotel. In der Lobby stachen sofort der beleuchtete Empfangstresen aus Marmor, sowie die großen, geschwungenen Sessel ins Auge. Der Stil ist British, diskret, aber dennoch modern. Die Classic Zimmer sind noch im alten Design, wobei die Exeutive Zimmer vollständig renoviert wurden.

Das Taj 51 hingegen ist eher im Apartment Stil aufgebaut. Als Suitenhotel besitzt schon die Einstiegskategorie (Junior Suite) eine voll ausgestattete Küche. Die Two-Bedroom-Suite ist perfekt für Familien, die ein Wochenende in London verbringen möchten. Das absolute Highlight der Tour war die Cinema Suite. Hier durfte sich der indische Designer Sabyasachi Mukherjee voll austoben. Es gab so unglaublich viel zu entdecken, dass man fürchtete etwas zu verpassen, wenn man zu schnell den Flur entlang ging. Die Suite hat definitiv Museumscharakter. Der eine mag es als kitschig bezeichnen, der andere als interessant, der nächste als sensationell und einzigartig. Wie der Name schon vermuten lässt, darf natürlich auch ein 3D-TV mit 216 cm Bildschirmdiagonale nicht fehlen. Wie wir später erfuhren, residierte Priscilla Presley, die Ehefrau vom King of Rock ’n’ Roll Elvis Presley am selben Tag in dieser Suite. Wer wohl noch so alles hier war? Auch die Jaguar Suite sorgte für einige „Ohhhs“ und „Ahhhs“. Hier wurden sämtliche Details aus dem Auto auf die Wohnung übertragen. Der Teppich erinnert an Fußmatten, Lederelemente der Sitze schmücken die Wände und der Kamin hat in der Form einer gebogenen Heckscheibe. Auf die Frage wie viele Jaguar Suiten es gäbe, musste Jade (Sales Manager) herzlich lachen: „Eine. Auf der ganzen Welt.“ Und das Beste ist: Gäste der Jaguar Suite bekommen für die Dauer ihres Aufenthaltes einen Jaguar Leihwagen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

So viel Besichtigung macht hungrig. Nach einem köstlichen Abendessen im „Bistro“ Restaurant des St. James Court ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Famtrip London (16)Nach dem Frühstück hieß es nun Abschied nehmen von der Londoner Innenstadt. Wir fuhren mit Privattransfers zurück zum Heathrow Airport. Zum krönenden Abschluss stand noch ein weiteres Programm Highlight an: die Besichtigung der Business Lounge von British Airways. Hier kann man dem Trubel des Terminals entkommen und getrost die Hektik an der Sicherheitskontrolle und auf der Shoppingmeile von oben herab beobachten. In edlem Ambiente kann man sich am Buffet bedienen; es gibt eine offene Bar, Kaffeespezialitäten, Champagner und Softdrinks soweit das Auge reicht. Zudem profitiert man von kostenfreiem WLAN, Business Einrichtungen, Magazinen und Zeitungen sowie einem separaten Spa-Bereich.

Die drei Tage London vergingen wie im Flug und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir alle nochmal wieder kommen, denn es gibt noch so viel zu entdecken.

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Larissa

Larissa [Mitarbeiter]

Junior Produktmanagerin Thomas Cook Selection bei Thomas Cook AG
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