Unter den weißen Segeln der Star Flyer

Mit einem frühen Hinflug ab Hamburg ging meine Reise los. Nach einem schönen Bummel durch die Altstadt von Palma hieß es um 16:00 Uhr Einschiffen. Mein Gepäck stand schon vor meiner Kabine, und ich konnte mich direkt einrichten. Die Kabinen sind klein, aber durchaus komfortabel. Jede Kabine hat ein eigenes Duschbad und nach kurzer Zeit ist ein jedes Ding an seinem Ort.

Nach einem köstlichen Abendessen stellte uns Kapitän Juri seine Mannschaft vor und hieß uns Willkommen. Wir sollen uns wie zu Hause fühlen und dürfen jederzeit auf der Brücke vorbei schauen und auch gern Fragen an die Crew stellen. Ach ja, das Abendessen – jeden Tag wurden wir auf ’s Neue verwöhnt, eine sehr abwechslungsreiche Küche mit ausgezeichnetem Service.

Am späten Abend dann wurden die Segel gesetzt. Ein fantastisches Erlebnis! Begleitet von „Conquest in Paradise“ von Vangelis bläht sich ein Segel nach dem anderen und wir mittendrin – Gänsehaut pur.

Entern der Star Flyer

 

Am nächsten Vormittag haben wir nach einem sehr leckeren Frühstück dann erst mal das Schiff erkundet. Gegen Mittag ankerten wir vor Formentera und sind mit den Tenderbooten nach La Sabina gefahren, wo wir einen herrlichen Nachmittag am Strand verbrachten. Die Insel ist wirklich ganz kuschelig mit den Fjorden und den herrlichen Stränden. Allerdings mussten wir uns an ein recht hohes Preisgefüge gewöhnen. Ein herrlicher Sonnenuntergang verwöhnte unsere Augen und unsere Seele.

Unser nächstes Ziel hieß Ibiza Stadt. Wir ankerten direkt vor der Altstadt. Das ist ein großer Vorteil unseres kleinen Segelschiffes. Die Star Flyer bietet Platz für 170 Passagiere, bei einer Besatzung von 74 Personen. Sie ist 115,5 m lang und 15 m breit. Die Segelfläche beträgt 3,365 m² und die Masthöhe ist 63 m. Mit diesem Schiff kann man in kleinen Buchten ankern oder eben direkt in den Städten im Hafen liegen.

Ibiza Stadt ist perfekt geeignet für einen ausgiebigen Bummel durch die kleinen Gassen mit vielen urigen Geschäften, auch viele Designerläden fanden wir. Beladen mit verschiedenen Tüten steuerten wir eine der urigen Bars auf einem schattigen Platz an und entspannten uns bei einer eisgekühlten herrlichen Clara.

Weiße Gassen in Ibiza-Stadt

 

Bevor wir am nächsten Tag in Valencia ankamen, durfte ich einen traumhaften Sonnenaufgang erleben. Man muss sich zwar den Wecker stellen, aber der Anblick und die Stimmung auf diesem Schiff ist einfach außergewöhnlich. Mit dem Taxi fuhren wir in die wunderschöne Stadt mit den verschiedenen Facetten. Valencia ist eine Stadt voller Gegensätze. Hier findet man eine gelungene Mixtur aus Altem und Neuem. In Neu Valencia schuf der ortsansässige Architekt Santiago Calatrava futuristische Gebäude wie das „Hemisphäre“, das ein riesiges menschliches Auge darstellt und das „Museu de les Ciencies Principe Filipe“, welches dem Skelett eines Wals nachempfunden wurde. Natürlich durfte ein Besuch in der Kathedrale zu Valencia nicht fehlen. Eine beeindruckende Domkirche mit der Kapelle des heiligen Kelches und zahlreichen Kunstwerken. Auch in Valencia kann man sich herrlich durch die Altstadt treiben lassen und findet viele entzückende kleine Ecken.

Domkirche von Valencia

Domkirche von Valencia

 

Sant Charles de La Rapita war unser nächstes Ziel. Hier kann ich den Ausflug mit dem Boot „La Golondrina“ empfehlen. Wir sind durch das Naturschutzgebiet von Punta de la Banya gefahren, einem wichtigen Nistgebiet für Vögel wie den Flamingo oder die Korallenmöwe. Die Tour ging weiter in die Bucht von Alfacs, wo es endlose Muschel- und Austernbänke gibt. Natürlich haben wir die frischen Austern und Muscheln bei einem leckeren Glas Cava probiert.

Am Nachmittag setzten wir wieder die Segel und verbrachten einen entspannten Nachmittag auf dem Pooldeck. Jedes freie Eckchen mit Sonne oder Schatten wurde belegt und der kleine Pool sorgte für Abkühlung. Viele Gäste nutzten die Chance ins „Krähennest“ zu klettern und eine spektakuläre Aussicht zu genießen. Auch das „Klüvernetz“ war ein beliebter Hot Spot.

Jeden Abend enterten wir nach dem köstlichen Abendessen die Tropical Bar, wo immer ein kleines, liebevoll organisiertes Abendprogramm auf uns wartete. Es ist auch ein besonderer Moment, wenn einem der wachhabende Offizier den fantastischen Sternenhimmel erklärt.

Krähennest

Krähennest

 

Der nächste Tag begann wieder mit Faulenzen an Oberdeck, bevor der Lotse an Bord genommen wurde. Die Einfahrt in den Hafen von Mahon/Menorca erfordert besonderes Geschick und viel Erfahrung. Es ist ein einzigartiges Erlebnis, auf Sonnendeck der Star Flyer die Einfahrt in den Fjord zu erleben. Man bekommt alle Kommandos mit und ist einfach sehr nah dran.

Der Hafen von Mahon ist mit einer Länge von 5,5 Kilometern der größte Naturhafen des Mittelmeeres und der zweitgrößte der Welt. Wir ankerten wieder direkt vor der Altstadt und konnten zu Fuß in die Stadt spazieren. Gegen 23.00h hieß es unter gesetzten Segeln bei herrlichen 28 Grad „Auf Wiedersehen Menorca“.

Blick auf die Star Flyer

Blick auf die Star Flyer im Hafen von Mahon

 

Unser letztes Ziel kommt in Sicht – Port de Soller/Mallorca. Wir lagen vor Anker und fuhren mit den Tenderbooten an Land. Ein Bummel durch den wunderhübschen Ort, ein Bad im Meer oder ein kühles Getränk in einer der kleinen Bars standen auf dem Plan. Auch das umliegende Tramuntana-Gebirge und Soller wurden erkundet.

Ein besonderes Erlebnis erfuhren wir am Abend. Unsere Star Flyer setzte alle Segel und es wurde zum Fototendern eingeladen. Hier konnte man von den Booten wunderschöne Bilder machen.

Mannschaftsgruß

Mannschaftsgruß

 

Am nächsten Morgen kamen wir früh wieder in Palma an. Leider hieß es hier von einer ganz besonderen Kreuzfahrt Abschied nehmen. Es ist wirklich eine etwas andere Kreuzfahrt. Kuschelig, klein und familiär; die Barriere zwischen Mannschaft und Gästen ist sehr niedrig. Es ist internationales Publikum an Bord, die Altersstruktur ist gemischt und ich habe viele interessante und fröhliche Gespräche an Bord geführt. Denn ein Gesetz gibt es doch an Bord: Keine Politik & keine Religion.

Gerne erzähle ich Ihnen mehr von meinen Erlebnissen und von dem Bordleben auf der Star Flyer.

Regina Roersch vom Thomas Cook Reisebüro in Kiel

 
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