Costa Rica - Hoteltipps quer durchs Land

von Astrid Hoge | mehr Artikel von | 20. Mai 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

COSTA RICAPURA VIDALänderinformation und Hoteltipps

„Pura Vida“ – So wurden wir auf unserer Informationsreise im April 2016 quer durch Costa Rica überall begrüßt und verabschiedet. Es heißt soviel wie „pures bzw. reines Leben“ und beschreibt sehr gut das Land und die Bevölkerung. Die Menschen sind sehr freundlich und aufgeschlossen, sie lieben das Leben und sind positiv gestimmt. Sobald Sie die Costa Ricaner mit „Pura Vida“ begrüßen, haben Sie bereits ihre Aufmerksamkeit gewonnen und man wird Ihnen gerne behilflich sein. Bedenken Sie aber, die Uhren gehen hier langsamer, seien Sie geduldig, Sie haben Urlaub!

Die Natur mit ihrer reichen Pflanzen- und Tierwelt ist auch das höchste Gut dieses wundervollen Landes. So bezieht es seinen Strom zu 100% aus umweltfreundlicher Energie. Dabei spielt der Stausee am Vulkan Arenal eine Hauptrolle. Es gibt wunderschöne, aber meist naturbelassene Strände. Sie sind öffentlich und nur an sehr wenigen werden kostenpflichtig Liegen und Schirme vermietet. Das Baden ist gezeitenabhängig und es gibt an einigen Stränden starke Strömungen.

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Costa Rica bietet vor allem für aktive Touristen eine Vielzahl an Möglichkeiten, seien es Wanderungen, Trekking, Rafting, Canyoning, Mountainbiketouren oder Canopy… – für jeden etwas!

Rauchen ist in den Hotels und öffentlichen Gebäuden gesetzlich verboten. Nur einige Hotels erlauben das Rauchen auf der Terrasse oder dem Balkon. Die Gäste müssen daher an den Strand oder vor den Hoteleingang gehen. Außerdem schreibt das Gesetz vor, dass jedes Hotel behindertengerecht sein muss und extra Zimmer dafür bereitstellt. Nur in älteren Hotels gibt es ein paar Einschränkungen durch nur bedingt barrierefreien Zugang.

Costa Rica ist ein friedliches und für Lateinamerika ein sicheres Reiseland. Es besitzt kein Militär. Hier können Sie als Tourist auch ohne Bedenken eine Mietwagenrundreise machen. Das Hauptstraßennetz ist relativ gut ausgebaut, wobei es in den ländlichen Gebieten auch viele Schotterpisten gibt, wir haben einige davon ausprobiert 😉 Es sind auf Grund der vielen Obstplantagen sehr viele LKWs unterwegs und die Hauptstrecken sind stark befahren, planen Sie deshalb – nicht nur für die Schotterpisten – ausreichend Zeit ein.

In den Touristengebieten sind die Nebenkosten recht hoch. Teilweise werden sogar Euro akzeptiert, aber es ist ratsam, Dollar in bar mitzunehmen, oder bei Ankunft am Flughafen Euro in Colón zu wechseln. Kreditkarten werden fast überall, allerdings in einigen Gegenden nur VISA, akzeptiert. Bedenken Sie bitte, dass bei Ausreise eine Flughafensteuer in Höhe von z.Z. 29 US-$ sowie eine Sicherheitsgebühr von z. Z. 6 US-$ pro Person erhoben wird. Diese ist vor dem Einchecken an einem extra dafür vorgesehenen Schalter zu zahlen. Am besten ist, wenn Sie dass Geld passend bereit halten und etwas Zeit mitbringen, denn die Schlange der Touristen ist lang und wie gesagt: die Uhren gehen hier langsamer.

Unsere Informationsreise ging per Bus, Boot, Fähre und per Pedes über 1200 km quer durch das Land. Wir haben unheimlich viel gesehen und mussten so einige Vorstellungen, die wir von Costa Rica hatten, revidieren. Denn Costa Rica besitzt nicht nur Regenwald, sondern…

Nach unserer Ankunft am Juan Santamaría Flughafen von San José ging es direkt weiter mit dem Bus und schließlich mit dem Boot Richtung Tortuguero an die Ostküste. Nach ca. fünf/sechs Stunden vorbei an vielen Ananas- und Bananenplantagen kamen wir in unserer ersten Unterkunft, der Evergreen Lodge, an. Eine sehr schöne, der Natur angepassten Lodge. Einfache, aber hübsche Bungalows stehen auf Stelzen im Regenwald. Die Geräuschkulisse ist einmalig! Das Aufwachen bei Vogelgezwitscher und dem Schrei der Brüllaffen bleibt mir lange in Erinnerung! Wir haben in den einfacheren Doppelzimmern übernachtet, die zum selben Preis angeboten werden. Daher ist es wichtig, bei Buchung unbedingt einen Zimmerwunsch mit anzugeben. Dies übernehmen wir gerne für Sie. Der kleine und ursprüngliche Ort Tortuguero liegt nur wenige Minuten per Bootshuttle entfernt. Hier scheint die Uhr stehen geblieben zu sein. Wir spazierten am Strand entlang und durch den Ort, wobei wir feststellten, dass auch die Costa Ricaner Fußballfans sind, denn in vielen Häusern und Lokalen lief die Champions League-Übertragung und wir fühlten uns mit Bayern München gleich willkommen 😉 Im Anschluss ging es im Tortuguero Nationalpark per Boot auf „Pirschfahrt“. Ein tolles Erlebnis!

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Früh morgens ging es am zweiten Tag per Boot und Bus ca. 5-6 Stunden Richtung Vulkan Arenal ins Landesinnere. Die Landschaft änderte sich langsam, je näher wir unserem Ziel kamen. Westlich vom Stausee am Vulkan Arenal beginnt der Trockenwald und man wähnt sich in einem anderen Land. Unsere erste Station war das Hotel Lomas del Volcán, eine wunderschön liebevoll angelegte Anlage. Das Highlight hier sind sicherlich die Deluxe Bungalows mit Jaccuzi auf der Terrasse. Ein tolle Vorstellung von hier aus den tollen Blick auf den Vulkan zu genießen! Leider blieb uns dazu keine Zeit.

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Unser nächstes Ziel hieß Hotel Los Lagos, wo wir auch in einfachen, aber sauberen Zimmern übernachteten. Die Hotelanlage ist sehr weitläufig und besitzt ebenfalls einen tollen Blick auf den Vulkan. Für die teilweise weiteren Wege zu den Zimmern steht ein Shuttleservice zur Verfügung. Das Besondere dieser Anlage ist die sehr große Poollandschaft mit mehreren Thermalbecken unterschiedlicher Temperatur.

Am dritten Tag hieß es wieder früh aufstehen, denn auch heute erwartete uns eine längere Strecke an die Westküste nach Tamarindo. Vorbei am Stausee, der hauptsächliche Strom liefert, fuhren wir Richtung Tilarán und Canas. Wir waren verblüfft, als wir die steppenartige Landschaft sahen. So hatten wir uns Costa Rica gar nicht vorgestellt. Man verbindet das Land eher mit Regenwald und üppiger Vegetation, aber hier wurden wir eines Besseren belehrt. Die großen Obstplantagen wurden von Rinderfarmen und Zuckerrohranbau abgelöst.

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Je näher wir dem Meer kamen, umso grüner wurde es wieder. Vorbei an Reisfeldern, Salinen, Melonen- und Palmplantagen trafen wir schließlich im Hotel Barceló Langosta ein, eine weitläufige All-Inclusive-Anlage an einem langen Strand, der allerdings direkt vor dem Hotel am Wasser recht felsig ist. Wenige Schritte entfernt gibt es aber einen felsfreien Zugang. Anschließend besichtigten wir das familiäre und sehr gepflegte Hotel Capitan Suizo unter schweizerischer Leitung in einem üppigen Garten mit nur 35 Zimmern, aber 70 Angestellten. Hier legt man Wert auf Service und der Gast soll die Natur genießen. Daher gibt es auch keine Fernseher auf den Zimmern, allerdings gratis WLAN. Im Hotelgarten begegnete uns ein stolzer Leguan, der sich durch unsere Neugierde nicht beirren ließ. Der Strand vor dem Hotel ist sehr breit und lädt zu einem Spaziergang, auch gerne zum Ortskern (ca. 1.5 km), ein.

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Unser Ziel an diesem Tag war das Hotel Tamarindo Diria, wo wir ein tolles Zimmer mit Meerblick bezogen. Der Strand vor dem Hotel ist weitläufig und hier gibt es sogar Liegen und Schirme gegen Gebühr, die aber nicht zum Hotel gehören. Abends konnten wir einen wunderschönen Sonnenuntergang bestaunen. Das Hotel besteht aus drei Teilen, nämlich dem Strandhaus, dem Familiengebäude und einem Gebäude nur für Erwachsene. Ein sehr gutes Konzept, dass sogar bei Halbpension Essen in diversen Restaurants im Ort ermöglicht, die zum Hotel gehören. Hier können Sie tollen Strandurlaub und Zentrumsnähe verbinden.

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Am vierten Tag erwarteten uns wieder einige Kilometer bis zum nächsten Etappenziel. Die Fahrt war ein Erlebnis. Sie führte uns u.a. über Schotterpisten in Richtung Tambor. Auf dem Programm stand die Besichtigung des Hotels Tango Mar, ein wunderschöner, sehr ruhiger Ort an einem malerischen Strand. Die belgische Besitzerin führte uns auf deutsch durch ihr Hotel und zeigte uns stolz ihre neu renovierten Zimmer. Wer Ruhe und Entspannung sucht, ist hier genau richtig. Die Zimmer sind mit viel Liebe dekoriert und es gibt verschiedene Unterbringungsmöglichkeiten bis hin zu einer tollen Strandvilla. Das Hotel bietet sogar einen kleinen Golfplatz, auch Pferdeliebhaber kommen hier auf ihre Kosten.

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Am späten Nachmittag kamen wir im Hotel Barceló Tambor an, in dem wir vom Hoteldirektor und einer Folkloregruppe begrüßt wurden. Die große All-Inclusive-Anlage liegt in einem weitläufigen parkähnlichen Garten mit vielen verschiedenen Tieren, u.a. Aras, Leguane, Waschbären und Kapuzineräffchen. Die Zimmer sind großzügig und sauber. Das Hotel bietet viel Unterhaltung und auch abends hätten wir noch tanzen können, wenn wir nicht viel zu müde gewesen wären.

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Am fünften Tag fuhren wir zum Fährhafen bei Paquera. Die Fährüberfahrt dauerte ca. 75 Minuten und führte uns nach Puntarenas. An Bord konnten wir die Lebensfreude der Costa Ricaner besonders spüren, es wurde getanzt und viel gelacht, obwohl bei gefühlten 50°C kein Lüftchen ging und der Schweiß aus allen Poren trat. Es war ein Erlebnis! Am späten Nachmittag kamen wir im Double Tree by Hilton Puntarenas an, wo wir nach der Besichtigung vom Steg aus einen tollen Sonnenuntergang sehen konnten. Dieses Hotel ist ebenfalls eine AI-Anlage mit viel Unterhaltungsprogramm und guten Zimmern.

Der sechste Tag führte uns weiter in den Süden nach Quepos bzw. an den Nationalpark Manuel Antonio. Ein Höhepunkt auf der Fahrt zu unserem nächsten Etappenziel war der Halt an der Brücke über den Fluss Tarcoles. Von hier aus konnten wir jede Menge Krokodile beobachten, die sich faul im und am Wasser sonnten.

Nach ca. 3 Stunden Fahrt erreichten wir das Hotel Karahé, wo wir sogar eine Besichtigung auf Deutsch erhielten. Die Unterkunft ist einfache, aber sauber und besitzt den einzigen Strandzugang in Manuel Antonio. Ein paar Bungalows oberhalb der Straße am Hang sind bereits renoviert und bieten einen wunderschönen Blick, allerdings ist der Aufstieg recht beschwerlich. Unterhalb der Straße liegen die Superior-Zimmer. Da es auch hier am Strand keine Liegen gibt, stehen diese für die Gäste am Ausgang bereit. Eine gute Idee!

Als nächstes besichtigten wir das Hotel Mansion Inn, gleich am Eingang konnten wir Bilder berühmter ehemaliger Gäste, wie Robert Redford, Charlie Sheen, Liz Taylor, Gorbatschow, usw. bestaunen. Uns erwartete ein Boutiquehotel mit 22 Zimmern, einem interessanten Stilmix, geräumigen Zimmern, ausgefallener „Felsenbar“ und einer tollen Terrasse mit Blick auf Strände zu beiden Seiten. Nach dem Mittagessen machten wir uns auf zu unserem heutigen Ziel, dem Hotel Si Como No. Es liegt terrassenförmig in einem üppigen Garten und tollem Blick auf die Küste und befindet sich im Zentrum von Manuel Antonio. Es hat zwei Pools, einer davon nur für Erwachsene. Obwohl wir dachten bereits alle möglichen Tiere gesehen zu haben, entdeckten wir hier unser erstes Aguti!

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Unser vorletzter Tag begann wieder sehr früh, damit wir pünktlich zum Öffnen des Nationalpark Manuel Antonio zu unserer kleinen Wanderung bis zum wunderschönen Strand starten konnten. Zunächst schienen alle Tiere noch zu schlafen, aber dann wurden wir doch noch belohnt, vor allem durch das Beobachten einer Gruppe Kapuziner-Äffchen, die fröhlich am Strand und in den Bäumen tollten. Leider hatten wir nur wenig Zeit, denn die nächste Hotelbesichtigung bei Jaco stand auf dem Programm. Das Hotel Pochote Grande gehört einer bayrischen Familie, die sich liebevoll um ihre Gäste kümmert. Es ist schlicht, leider mittlerweile von größeren Hotels eingeschlossen und liegt direkt am großen breiten Strand, wo gerade eine Strandpromenade angelegt wurde. Im Anschluss stand die Besichtigung der Clubanlage Punta Leona auf dem Programm. Nach einem Mittagessen an der Playa Blanca wurden wir durch die sehr weitläufige Anlage geführt. Ein kostenloser Shuttlebus steht zur Verfügung. Es gibt ein großes Sportangebot und auch für Kinder wird viel geboten. Die Zimmer sind einfach, aber sauber. Anschließend fuhren wir nach San José, wo wir in unserem letzten Hotel, dem Wyndham Garden Escazu am späten Nachmittag ankamen. Es ist ein angenehmes Stadthotel nahe dem Flughafen mit großem Hallenbad.

Es war eine tolle, aber auch sehr anstrengende Informationsreise. Wir haben eine Menge vom Land gesehen und viele Eindrücke gesammelt. Gerne wäre ich noch länger geblieben, aber es war bestimmt nicht meine letzte Reise dorthin. Ich freue mich bereits jetzt schon darauf, Sie zu beraten. Rufen Sie mich an, kommen Sie vorbei oder schreiben Sie mir eine Mail.

Pura Vida

Astrid Hoge

 
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