Montenegro - Luxusurlaub zum Greifen nah

von Radost Bräuer | mehr Artikel von | 19. Mai 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Es ist eine Reise der besonderen und bequemen Art, bei der man sich um nichts selbst kümmern muss, aber sich sich gerne von vielem begeistern kann. Sie führt mich und meine Mitreisenden nach Montenegro – der schmucken Unbekannten zwischen Balkan und Adria, die im Schatten Kroatiens ein charmantes Dasein führt.

Anreise nach Montenegro

Zugegeben es ist nicht einfach die montenegrinische Küste zu erreichen: Flüge nach Tivat (TIV), einem der touristischen Hotspots des Landes sind ab Deutschland rar. Die Hauptstadt Podgorica (TGD) wird ab Frankfurt und Düsseldorf von den Montenegro Airlines angeflogen. In unserem Fall ging die Anreise ganz bequem über Dubrovnik (DBV), gut anderthalb Stunden von Tivat entfernt. In Zeiten, wo Low-Cost-Strategien einen Großteil der Airlines prägen und immer weniger Leistungen selbstverständlich sind, genoss ich den Flug Croatian Airlines mit inkludiertem Gepäck und voller Bordverpflegung in einer halb vollen Maschine.

Stopover: Dubrovnik

Nun, Dubrovnik ist kein klassisches Stopover- Ziel, da denkt man eher an Dubai oder Singapur, aber doch nicht an die süddalmatische Stadt, welche in zahlreichen Reiseführern nicht zu Unrecht als Perle der Adria gepriesen wird. Ende April glänzte diese Perle im herrlichen Licht der Frühlingssonne und lud uns ein, sie bei einem ungezwungenen Spaziergang auf den Stadtmauern zu entdecken. Von oben eröffneten sich gelungene Perspektiven für zahlreiche Bilder- aufs Meer, auf die Dächer der Altstadt, auf die putzige kleinen Balkonen der Steinhäuser. Zeit auch Einblicke in die Geschichte der Stadt zu gewinnen: Ivana- unsere herzliche Reiseführerin- erzählte uns die Geschichte Dubrovniks von der römischen Zeit bis hin zu der jüngsten Vergangenheit des Jugoslawien-Kriegs vom 1991, den sie selbst erlebt hatte. Eine authentische und sehr emotionale Darstellung, die zum Nachdenken bewegte.

Blick auf Dubrovniks Altstadt von der Stadtmauer

Blick auf Dubrovniks Altstadt von der Stadtmauer

Nachdem wir die Altstadt von oben erkundigt hatten, war es Zeit für Perspektivenwechsel, so dass wir uns in die kleinen verwinkelten Gassen der Altstadt stürzten – auf die Suche nach Flair. Und das verspürte man überall. In jedem kleinen und liebevoll dekorierten Laden in den Parterre der alten Häuser, in den zahlreichen Cafes und Restaurants, die mit schön eingedeckten Tischen auf ihren Besuchern warteten; in den zwischen den Fenstern gespannten Wäscheleinen; in den spontanen Entdeckungen wie eine als Galerie funktionierende Kirche oder ein Barber-Laden aus alten Zeiten. Dubrovniks Altstadt erfüllt wirklich alle Klischees und enttäuscht seine Besucher dennoch nicht. Mein Fazit: sehenswert und empfehlenswert, in der Hochsaison jedoch mit Vorsicht zu genießen!

Impressionen Dubrovnik

Impressionen Dubrovnik

Anreise bedingt haben wir auch eine Nacht im Radisson Blu Resort& Spa Sun Gardens bei Dubrovnik verbracht, einem großzügigen 5*-Resort, welches sich harmonisch in der toskanisch anmutenden Landschaft fügt. Die Anlage besteht aus einem modernen Haupthaus und mehreren im mediterranen Stil gehaltenen Apartmenthäusern. Die Unterbringungsmöglichkeiten reichen vom Standard- Doppelzimmer über diverse Suite-Arten bis hin zu Familienapartments mit mehreren Schlafzimmern – allesamt mit atemberaubenden Blick auf die Adria! Besonderes Highlight: der 3000 m² Spa- Bereich, in welchem landeseigen angebaute natürliche Kosmetikprodukte verwendet werden. Hydrotherpie- Pool, Lagunen-Pool, Salz- Sauna und Aromatherapie- Dampfbad ergänzen das auch sonst sehr breite Spa- Angebot. Die Kombination von stilvollem Ambiente und herausragende Kulinarik in den insgesamt 16 Restaurant und Bars mit Dine- Around- Möglichkeit machen das Radisson Blu Resort& Spa Sun Gardens Radisoon zu einer TOP- Adresse in der Region Dubrovnik.

Radisson Blu Resort & Spa Sun Gardens Dubrovnik

Radisson Blu Resort & Spa Sun Gardens Dubrovnik

Tivat: Regent Porto Montenegro

Meine erste Adresse in Montenegro ist sicherlich auch die erste Adresse für gehobene Ansprüche an der montenegrinischen Adriaküste. Sie heißt Regent Porto Montenegro – eine Destination für sich, bestehend aus einem exklusiven 5*-Resort im maritimen Stil und einem schmucken Yachthafen in grüner Kulisse. Besonders hervorzuheben ist die exzellente Gastronomie in den diversen zum Resort zählenden A-la-Crate-Restaurants und der dezente und herzliche Service. Direkt am Hafen schließt auch die Strandpromenade mit zahlreichen Boutiquen und kleinen Cafes und Restaurants. Die Location ist der ideale Ausgangspunkt sowohl für Erkundungstouren entlang der Küste, als auch für den entspannten Welness-/Strandurlaub.

Regent Porto Montenegro

Regent Porto Montenegro

Budva mit Sveti Stefan

Noch etwas verschlafen präsentiert sich am dritten Tag meiner Reise die hübsche Altstadt von Budva. Viele Läden haben noch zu, andere bereiten sich für die kommende Saison vor – ein entspanntes Treiben beherrscht das Straßenbild. Von der Altstadt kommt man direkt in die angrenzende Neustadt mit vielen modernen Bauten. Ob das ein gelungener Kontrast darstellt, ist reine Geschmackssache. Um Budva herum befindet sich eine Großzahl an schönen Sandstränden. Viele davon sind mit der Blauen Flagge für beste Strandqualität und Sauberkeit des Meereswassers ausgezeichnet.

Südlich von Budva, in der Bucht von Sveti Stefan liegt auch die gleichnamige Halbinsel, bekannt schon seit Jahren als beliebtes Star und Celebrity-Domizil. Die Halbinsel mit seinen historischen Bauten gehört, zusammen mit der auf dem Festland gelegenen Villa Milocer, zum luxuriösen Aman Sveti Stefan Resort. Dort, wo einst die serbische Königsfamilie Karadjordjevic im Sommer residierte (Villa Milocer), empfangen nun acht großzügige Suiten im exzellenten reduzierten Design ihre Gäste. Das Restaurant mit herrlichen Sitzmöglichkeiten im Freien bietet vorzügliche frische internationale Küche. Und beim Blick auf die türkis leuchtende Bucht und die Halbinsel schmeckt der rote Vranac (einheimischer Wein) umso besser.

Vila Milocer - Teil von Aman Sveti Stefan Resort

Vila Milocer – Teil von Aman Sveti Stefan Resort

Unsere Kurzreise neigt sich dem Ende. Am letzten Tag steht noch eine adriatische Schönheit auf unserer Must-See-Liste: Kotor. Die Kleinstadt mit kompaktem und sehr gut erhaltenen Altstadtkern steht unter Denkmalschutz und trägt Spuren einer bewegten Vergangenheit. Nicht zuletzt wegen ihrer malerischen Lage haben es auch zahlreiche Reedereien in den letzten Jahren für sich entdeckt und sorgen für gute Besucherzahlen und respektive reges Treiben in den engen Gassen der Altstadt. Nach einem ausgiebigen Stadtspaziergang inklusive Besuch zahlreicher Läden (man kann hier wirklich gut einkaufen!), steigen wir in unser kleines Boot, das uns von Kotor zum benachbarten Perast bringt. Die Kulisse erinnert an die norwegischen Fjörden. Wir fahren langsam an kleinen Ortschaften vorbei und erreichen Perast, ein an sich ruhiges und schmuckes Städtchen ohne nennenswerten Sehenswürdigkeiten, abgesehen von der vorgelagerten Kirchen- Insel- Maria auf Felsen, von wo aus man eine tolle Panorama genießen kann.

Kotor

Kotor und Perast

Fazit

Montenegro begeistert mit Ursprünglichkeit und tollen Kulissen, mit weiten Sandstränden und steilen Bergen, mit der Herzlichkeit der Einheimischen und mit seiner schmackhafter mediterranen Küche.Liebhaber besonderer und exklusiver Adressen werden in Montenegro genauso fündig wie Strandurlauber, die auf der Suche nach einfachen und ungezwungen Urlaub sind.

 
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