Auf den Spuren von Frischkäse - Philadelphia

von Andrea Dalstein | mehr Artikel von | 17. Oktober 2014 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare
Wer die Ostküste der USA erkundet, der hat natürlich New York auf dem Plan. Und wie sehr kann ich von New York schwärmen… Viel beschrieben, viel beliked, viel besungen. „I wanna be a part of it… New York, New York“ hat ja auch bereits Mr. Sinatra festgestellt. So weit New York – so gut. Aber: Philadelphia ist nicht weit entfernt, bzw. sogar eher nah und wird oftmals nicht so recht erwähnt. Sehr schade und zu Unrecht, deshalb hier also unser Philly-Blog:
Indenpendence Hall

 Spurten wie Rocky

Stadtgründer war William Penn, gleichermaßen Namensgeber für den Staat Pennsylvannia. Er gab nach Londoner Vorbild den Auftrag, die Stadt im Schachbrettmuster anzulegen. Danke, da hat frühzeitig einer mitgedacht und so kennen wir das aus New York – dem heutigen Besucher bringt das Orientierungsvorteile. Die Nord-Süd-Straßen tragen Nummern, die Ost-West-Straßen Namen von Bäumen. Auf der „Chestnut“ musste ich eine Weile grübeln: die Kastanie war es. Neben Pflanzenkunde habe ich noch viel mehr gelernt und gebe mein Wissen gerne weiter.

Philladelphia war 10 Jahre lang die Hauptstadt der USA. In der Independence Hall wurde die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet und zur Stunde der Unabhängigkeit schlug die berühmte Liberty Bell. Philadelphia hat ein putziges historisches Zentrum, tolle Bauten, nette Restaurants und schicke Hotels wie z.B. das Ritz Carlton, dessen Eingang das Pantheon darstellt. Absolut schaurig schön, anders kann man es gar nicht beschreiben, die City Hall mit dem Glockenturm. Schwarze Adler tronen in luftiger Höhe – Hogwarts lässt grüßen. Ich habe gestaunt. In Philly kann man vieles sehen und ich persönlich nenne es  „eine Mischung aus Frankreich, Portugal, Unter den Linden, Grosser Stern, Harry Potter und Bronx“. Sportiver Abschluss des Ausflugs war ein Sprint die 72 Stufen hoch zum „Philadelphia Museum of Art“. Liebe jugendliche Blog-Leser: das könnt ihr nicht wissen, aber eure Eltern wissen sofort Bescheid: Rocky – Teil 1. Das eben sind die Stufen, die Sly im Film nach oben spurtet und die Arme in die Höhe reisst. Viele Touristen machen das und nehmen einen Videobeweis auf, dass sie dort hoch gespurtet sind –  nur zu, das ist nicht peinlich. Außerdem kann man von oben den tollen Blick über den Benjamin Franklin Parkway mit seinen flatternden Fahnen von 50 Nationen bis hin zum Rathaus geniessen.

Rathaus Philadelphia

Rathaus Philadelphia

 

 Gut zu wissen

Der Frischkäse Philadelphia, den die Meisten im Kühlschrank haben, wird seit 1880 in Amerika hergestellt. Die Stadt Philadelphia war damals für ihre Käseherstellung bekannt und so wurde der Frischkäse nach ihr benannt. Seit 1928 gehört die Marke Philadelphia zum Kraft Konzern und wurde 1961 in Deutschland eingeführt. Wäre auch das geklärt.

Und ein Letztes: Frank Sinatra war womöglich niemals da, andere jedoch schon. So fiel mir ein, dass Bruce Springsteen über die „Streets of Philadelphia“singt. Wer von euch Blog- Lesern statt den „Streets“ doch lieber ein nettes Hotel bevorzugt, dem empfele ich diese beiden:
 
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