Auf der Donau von Passau bis Budapest ein ganz unvergessliches Erlebnis

von Martina Plenz | mehr Artikel von | 23. September 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Ende August hieß es für mich „Willkommen an Bord der A-Rosa Bella“.

Mit der A-Rosa erlebte ich eine neue Art des Reisens.

Schon die Anreise empfand ich als total angenehm. Mit dem PKW erreicht man von Leipzig Passau in nur viereinhalb Stunden. Den Stellplatz im Parkhaus habe ich im Internet ganz bequem vorreserviert. Im Parkhaus angekommen ist der Transfer zur Anlegestelle, des Schiffes, perfekt durchorganisiert.

Auf dem Schiff angekommen, stand ganz entspannt nun erst einmal ein Rundgang auf der Tagesorsdnung. Neugierig auf die Ausstattung schaute ich mir alle Bereiche an. Es beeindruckte mich, mit wieviel sorgfalt zum Detail eine angenehme Wohlfühlatmosphäre geschaffen wurde – ein tolles Ambiente.

Nun hieß es aber endlich Leinen los. Gegen 16:00 Uhr legte die A-Rosa Bella in Richtung Wien ab. Drei große europäische Großstädte wollten wir Anlaufen – Wien, Budapest und Bratislava.

Jede dieser Städte hat ihren einzigartigen, kulturhistorischen Charakter. Um diese Städte näher kennenzulernen, hat man die Möglichkeit auf dem Schiff verschiedene, geführte Landausflüge zu buchen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Auch Individualisten kommen auf ihre Kosten (z.B. Fahrradtouren).

Die Anlegestellen auf der Donau sind in den einzelnen Städte so zentral, sodass man bequem auch allein die Stadtzentren erreichen kann.

SAM_12741Wien ist eine sehr große und weitläufige Stadt. Für diese Metropole würde ich eine Stadtrundführung empfehlen, wo Hofburg, die Kaisergruft, der Prater und vieles mehr besichtigt wird. Sollte noch Zeit für eine Fahrt mit dem Fiaker sein, so wird dies ein unvergessliches Erlebnis. Aber auch mit der U-Bahn (U1) erreicht man bequem, nach nur 4 Haltestellen, das Zentrum und steht auf dem Stephansplatz am Stephansdom. Eine Strecke kostet 2,20 EUR.

SAM_1504In Budapest angekommen, sieht der Reisegast von Bord aus die Wahrzeichen der Stadt. Fischerbastei, Gellertberg mit Statue und Parlament. Wenn die Dämmerung eintritt, ist Budapest wie ein großes Märchenschloss. Alle Brücken und historischen Gebäude werden angestrahlt. Die Stadt bekommt ein atemberaubendes Flair. Tagsüber lohnt sich ein Besuch in einer der ältesten, aber schönsten Markthallen von Budapest. Sie wurde Ende des 19.Jahrhunderts erbaut. Vom Schiff aus ist sie in 5 Gehminuten zu erreichen. Lassen Sie sich optisch von der Dekoration von Obst, Gemüse, Gewürzen, Fleisch und Wurstwaren verwöhnen. Wer möchte da keine Budapester Hausfrau sein? Kleine traditionelle Andenken finden Sie in der Markthalle ausreichend.

SAM_1559Als letzte der historischen Städte läd Bratislava ein. Der Altstadtkern ist wieder nur in wenigen Gehminuten, von der Anlegestelle, erreichbar. Ein gemütlichen Stadtrundgang oder eine 30-minütige Fahrt mit einer kleinen Bimmelbahn bringt Ihnen die historische Altstadt näher. Ein Tipp: In der Eisdiele Koui gibt es das beste Eis der Stadt.

Nach dem man soviele tolle Eindrücke von den Großstädten erhalten hat, ist es nun sehr angenehm, die Umgebung der Wachau zu genießen. Langsam schifft die A-Rosa stromaufwärts. Von Dürnstein bis Krems heißt es Relaxen und Entspannen. Bei einem kühlen Drink an Deck lässt der Reisegast die Bilder von Weinbergen und herrlichen Landschaften an sich vorüberziehen.

Diese Donaukreuzfahrt wird mir noch sehr lange in guter Erinnerung bleiben, denn sie ist der perfekte Mix aus Genießen und Entspannen, sowie in kurzer Zeit viele kulturhistorische Sehenswürdigkeiten erleben zu können.

Ja und wann heißt es für Sie Leinen los auf einem Schiff der A-Rosa Flotte?!

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