Auf zu neuen Ufern – mit der AIDAvita in die Karibik

von Marina Mörsch | mehr Artikel von | 3. Mai 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Meine Tochter und ich konnten es nicht abwarten und packten das Weihnachtsgeschenk schon am Nikolaustag aus – 10 Tage Karibikkreuzfahrt ab Miami – genau das Richtige bei unserem Schmuddelwetter in Deutschland.

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Nach einem angenehmen Flug mit der British Airways waren wir schon Mittags in Miami und erreichten nach einem kurzen Transfer das Ocean Five Hotel am berühmten Ocean Drive. Vor Beginn unserer Kreuzfahrt mit der AIDA wollten wir auf eigene Faust Miami erkunden, also tauschten wir unsere Winterstiefel gegen Flippflops ein und gingen direkt zum Strand.

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Nach einem ausgiebigen Spaziergang liessen wir den ersten Abend in einem der zahlreichen Straßencafes in der Lincoln Road bei leckerem Salat und einem kühlen Glas Wein ausklingen. Am nächsten Tag war Sightseeign & Shopping angesagt. Mit dem Hop on Hop off Bus ging es vorbei an den konfettibunten Art Deco Bauten quer durch Miami nach Little Havana, dem quirligen kubanischen Viertel. Unsere Fahrt endete in der Aventura Mall, wo wir nach Herzenslust shoppen konnten. Am nächsten Morgen war es dann endlich soweit – ein Taxi brachte uns zum Hafen von Miami und da stand sie schon und lächelte uns mit ihrem roten Kussmund an!!!

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Nach reibungslosem Check-In – wie man es von AIDA gewohnt ist – hatten wir noch genug Zeit das Schiff zu erkunden und uns für das Abendessen frisch zu machen. Unsere erste Station war der Hafen von Cap Canaveral. Da die meisten Gäste zum berühmten Raketenbahnhof fuhren, wo die NASA ihre Satelliten und Raumfähren in den Himmel schießt, haben wir den Transfer zum Strand gebucht und verbrachten ohne den Touristenrummel einen ruhigen Tag am Meer. Da uns von unserem nächsten Ziel San Juan auf Puerto Rico 999 km trennten, lagen 2 Seetage vor uns, die wir im Wellnessbereich mit Entspannungsmassagen, träumen und lesen genossen haben. Bei leicht bewölkten Himmel liefen wir schon sehr früh in San Juan ein.

San Juan

Der Hafen ist nur einen Katzensprung von dem Zentrum entfernt und so konnten wir auch hier den Tag selbst gestalten. Am Vormittag nutzten wir die kühleren Temperaturen und besichtigten die Altstadt von San Juan, mit ihren engen Gassen und prächtigen Kolonialbauten. Nach dem Mittagessen in einem der geschüzten Innenhöfen fuhren wir ziemlich abenteuerlich mit dem öffentlichen Bus durch die Stadt, entlang der Küste und schließlich auch durch den Regenwald zu einem traumhaften Naturstrand. Voller Begeisterung stürzten wir uns in die Wellen und ließen uns in diesem unglaublich blauen Wasser treiben.
Da es im Winter in der Karibik früh dunkel wird, machten wir uns gegen 17 Uhr auf den Rückweg. Das historische Viertel Viejo San Juan, mit seinen bunten Lichterketten an den Coktailbars und dem fröhliche Treiben an der Hafenprominade, lässt einen die Zeit vergessen und belohnt mit einem grandiosen Sonnenuntergang. Auf Tortola, die Hauptinsel der British Virgin Islands, habe ich mich ganz besonders gefreut!

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Mit der Fähre ging der organisierte Ausflug auf die Nachbarinsel Virgin Gorda, wo wir uns unbedingt die natürliche “Badewanne“ The Baths anschauen wollten. Riesige Felsbrocken aus Granit bilden hier ein Labyrinth und man muss schon fit sein, wenn man durch die Devel Bay zu The Baths kommen will. 15 anstrengende Minuten kletterten wir über die Felsen und wurden mit einem spektakulären Strand belohnt! Das erfrischende Bad im türkisfarbenen Wasser, die harmlosen weißen Wolken, die fremden Geräusche – das alles war sehr aufregend für uns! Nach so vielen Eindrücken wollten wir im nächsten Hafen Samana – ein weiters Juwel im Atlantik – nur am weißen Sandstrand unter Palmen entspannen. So entschieden wir uns für einen Ausflug auf die kleine Insel Cayo Levantado, die als Bacardi Insel bekannt ist und verbrachten dort ein paar unbeschwerte Stunden.

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Diesen Ausflug empfehle ich über die AIDA zu buchen, weil man auf den kleinen Inseln nur tendern kann und es, wegen den kurzen Liegezeiten, eine stramme Organisation erfordert. Das leztes Ziel unserer Kreuzfahrt waren die Bahamas. Die Hauptstadt Nassau empfing uns mit ihren prächtigen pinkfarbenen und weissen Palästen, den alten wassergrün gestrichenen Holzhäusern und versetzte uns in die vergangene Kolonialzeit…

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Nach einem Stadtrundgang wollten wir noch unbedingt auf die benachbarte Insel Paradise Island um DAS Luxusresort Atlantis zu sehen. Sie ist mit Nassau mit 2 Brücken verbunden und kann problemlos zu Fuß erreicht werden. Wir haben uns jedoch für das Wassertaxi entschieden und konnten so die prachtvollen Villen der amerikanischen Stars betrachten und über den Guide und seine witzigen Geschichten schmunzeln.

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Nach dem Rundgang über die kleine Insel liefen wir wieder über die Brücke zurück und nahmen uns ein Taxi, das uns zu einem der pulverfeinen Sandstrände brachte. Jetzt war unser Glück perfekt, denn es schien bei 27 °C die Sonne und wir kamen uns wie in “Baywatch“ vor.

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Zur Krönung unserer traumhaften Karibikkreuzfahrt genossen wir den letzten Abend im a la carte Restaurant „Rossini“ bei einem feinen 4 Gang-Menü. Da wir bereits in den frühen Morgenstunden den Hafen von Miami erreichten, nutzten wir die Zeit bis zu unserem Abflug und beendeten unsere Reise mit einem interessanten Ausflug in den Nationalpark Everglades.

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Es war ein toller Urlaub und das Lächeln begleitete uns!

 
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