Barcelona - Vom Strand bis in die Berge

von Ellen Geisler | mehr Artikel von | 3. Mai 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Vom 23.07. bis 31.07.2014 habe ich einen Städtetrip nach Barcelona unternommen. Bereits für den Ankunftstag hatte ich mir online Tickets für den Park Güel reserviert und konnte abends von dort den Ausblick über Barcelona genießen. Der Park wurde von Antoni Gaidí erschaffen und hat eine Größe von ca 17 ha. Eigentlich wollte Gaudí damals eine Gartenstadt bauen. Das Vorhaben scheiterte allerdings an finanziellen Mitteln und der Park wurde nie fertig gestellt. Gaudi hat starken architektonischen Einfluss auf die Stadt genommen und es finden sich überall Elemente und Bauwerke mit seiner Handschrift.

Von meinem Hotel aus, dem GBB 4 Barcelona war es nur ein kurzer Fußweg welcher mich direkt zum Strandabschnitt „Platja de Bogatell – der olympische Strand“ führte. Insgesamt acht Strandabschnitte bieten für jeden Urlauber genau die richtige Umgebung und Ausstattung. Die stets gut besuchten Strände führten mich bis zum Hafen, dem Port Vell. Auf der Rambla del Mar kann man den alten Hafen Barcelonas wunderbar erkunden. Hier befinden sich unter anderem auch eine Shopping Mall und das Aquarium.

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Port Vell – By Diliff – Own work, CC BY-SA 3.0,

Vom Port Vell, wo auch die große Columbus Statue steht, führt die Las Ramblas direkt zum Plaça de Catalunya. Die Straße Las Ramblas oder auch Rambla genannt ist die bekannteste Flaniermeile Barcelonas und bietet neben zahlreichen Geschäften auch viele Sehenswürdigkeiten. Zu empfehlen ist ein Spaziergang durch die Mercat de Sant Josep, einer Markthalle, die allerlei kulinarische Köstlichkeiten zu bieten hat. Das GranTeatre del Liceu ist das größte Opernhaus der Stadt und liegt ebenfalls an der Las Ramblas. Gleich neben der Rambla ist der Plaça Reial, ein wunderschöner Platz mit vielen Restaurants und Cafes. Der Plaça de Catalunya liegt im Zentrum Barcelonas und verbindet die Altstadt mit der Neustadt. Charakteristisch für diesen Platz sind die vielen Springbrunnen und die Bepflanzungen, die den Platz umgeben.

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Am darauf folgenden Tag schaute ich mit die Sagrada Familia an. Das Lebenswerk Antoni Gaudìs, welches seit 1882 gebaut wird, ist Weltkulturerbe der UNESCO und einer der berühmtesten Wahrzeichen von Barcelona.

Die Kirche ist in ihren Ausmaßen riesig, weswegen sie oft als Kathedrale bezeichnet wird. Von außen wirkt das Bauwerk dunkel und alt, von innen beeindrucken die bunten Fenster, hohen Säulen und Schmuckelemente. Wer einmal in der Kirche ist, sollte auch den Aufstieg auf einen der Türme wagen, von denen man einen hervorragenden Blick über Barcelona hat. Tickets für die Besichtigung der Innenräume der Kirche wie auch für den Aufstieg der Türme kann man vorher online buchen. Somit umgeht man die langen Warteschlangen am Einlass. Die voraussichtliche Fertigstellung der Sagrada Familia wird 2026 sein.

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Nahe der Sagrada Familie liegt das seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe gehörige Hospital de la Santa Creu i Sant Pau, welches 1902 bis 1912 gebaut wurde. Das besonders humane und in keinster Weise steril wirkende Krankenhaus bot zur damaligen Zeit die höchsten medizinischen Standards. Die fast 30 Gebäude liegen in einer Parkanlage und die verschiedenen Pavillons sind unterirdisch miteinander verbunden. Die historischen Teile der Anlage dienen heute als Ausstellungsräume.

Den Arc de Triomf und den Parc de la Ciutadella schaute ich mir wenige Tage später an. Der Torbogen wurde 1888 anlässlich der Weltausstellung als Haupteingangstor errichtet. Vom Bogen aus erreicht man den Park über die autofreie Passeig de Lluís Companys. Im Parc de la Cuitadella finden sich neben Teichanlagen und Grünflächen auch viele Sehenswürdigkeiten wie z.B. Der Zoo, das zoologische Museum und das Museu d‘ Art Modern.

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Arc de Triomf

Am letzten Tag schaute ich mir den Plaza de España an. Der bekannte Platz war mir schon am Anreisetag aufgefallen, da mein Bus vom Flughafen hier vorbei fuhr. Wegen seiner Lage gilt er als einer der wichtigsten Verteilerplätze Barcelonas. In der Mitte der Plaza wurde ein Springbrunnen mit kleinem See angelegt und in seiner Mitte steht im Barock Stil gehalten das große Denkmal mit dem Namen España Ofrecida a Dois was so viel wie „Gott geweihtes Spanien“ bedeutet.

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Plaça d’Espanya

Am Haupteingang des ehemaligen Messegeländes, welcher hier beginnt, stehen zwei Türme. Die Straße vom Platz führt hinauf zum Nationalpalast ist ist mit vielen Springbrunnen verziert. Der Nationalpalast Palau Nacional mit seinen vielen Türmen und Kuppeln gleicht einem Schloss und wurde im Jahr 1929 für die 2. Weltausstellung in Barcelona fertiggestellt. Er liegt zu Füße des Berges Montjuïc und in unmittelbarer Nähe des Olympiastadions.

Nach der Weltausstellung wurde hier Platz für das Museum der katalanischen Kunst. Vom Palast aus hat man einen schönen Blick auf das Messegelände und den Plaza de España.

 
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