Bauchmuskeltraining beim Ausflug auf Sylt

von Pia Kling | mehr Artikel von | 28. September 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Wenn einer eine Reise tut, kann er was erleben – ohhh, wir haben viel erlebt und vor allem sehr viel gelacht auf unserem Ausflug auf Sylt. Während meiner beruflichen Anfangszeit hatte ich das Vergnügen, ein halbes Jahr auf Sylt wohnen und arbeiten zu dürfen, und ich dachte schon, was will ich denn noch Neues über die Insel erfahren? – Weit gefehlt!

Kreuzfahrtschiff vor Anker, MS Astor

Die Kreuzfahrt „Spätsommerlicher Nordseetörn“ mit der MS Astor führte uns von Kiel durch den Nord-Ostee-Kanal nach Esbjerg, Sylt, Helgoland und zurück nach Bremerhaven. Während der Liegezeiten an den Häfen hat man mehrere Möglichkeiten. So kann man von Bord gehen und die Gegend eigenständig erkunden, wobei das Peronal vom Schiff einem dabei sehr behilflich ist, was Tipps und Stadtpläne anbelangt. Oder aber man unternimmt einen der vielfältigen Ausflüge, die von Seiten der Reederei organisiert werden. Wir nahmen an einem geführten Ausflug auf Sylt teil. Die MS Astor ankerte vor List und wir stiegen in Tenderboote um, die uns an Land brachten. Die Reisebegleiterin vom Schiff brachte uns zum Bus, der unweit auf uns wartete. Unser Busfahrer war gleichzeitig der Reiseleiter und ein vortrefflicher „Geschichtenerzähler“. Mit seinem nordischen Charme und Witz brachte er uns viele interessante Details der Insel näher. Manchmal wusste man nicht so genau, ob jetzt ein „Kapitän Blaubär“ am Steuer und am „Schnackzapfen“ (Mikrofon) die Leitung übernommen hatte. FKK hat zum Beispiel nichts mit Nacktbaden oder so zu tun, völlig falsch! Die Abkürzung kommt von: „Fietje, komm kucken!“. Nachdem wir zum zweiten Mal den Kreisverkehr umrundet hatten, fragte er: „Gefällt Ihnen die Rundfahrt?“.

Läden am Hafen von List

Von List ging die Fahrt Richtung Süden – vorbei an den typisch reetbedeckten Häusern von Kampen, wo viele Prominente ein Haus ihr Eigen nennen. Bei einen Stopp konnten wir den tollen weitläufigen Strand bewundern und in der Ferne ragte die Uwe-Düne mit ihren 52,5 m als höchste Erhebung der Insel in den Himmel. Nach einem kurzen Halt an der ältesten Kirche auf Sylt – St. Severin – ging es weiter nach Keitum. Dort kann man an den schönen alten Kapitänshäusern vorbei flanieren, die meist von romantisch angelegen Gärten, altem Baumbestand und traditionellen Friesenwällen umgeben werden. Die Häuser beherbergen zum Teil edle Boutiquen und Kunsthandwerksläden. Nach dem Abstecher ganz in den Süden der Insel zum Ort Hörnum ging es zurück über Rantum nach Westerland. Auf dieser Strecke kommt man an der berühmten Sansibar vorbei. Zumindest sieht man den Parkplatz mit den Flaggen. Das Restaurant liegt dann hinter den Dünen. Ebenfalls auf der Strecke liegt das Restaurant „Tadjem Deel“, wo man leckeren frischen Fisch zu „normalen“ Preisen futtern kann. In Westerland angekommen wurden wir von der Haupteinkaufsstraße magisch angezogen. Zwischen interessanten Boutiquen findet man schmackhafte Ablenkung bei Gosch, oder wenn es etwas Süßes sein soll, bei Leysieffer.

Dittmeyer's Austern Compagnie

Den kulinarischen Höhepunkt erlebten wir in der Dittmeyer’s Austern Compagnie in List. Dort konnten wir zunächst sehen, wie die Austern in den Wasserbehälter gelagert werden, wie man fachmännisch eine geschlossene Auster öffnen kann und wie die Austern verpackt werden, um ihre Reise zu den Feinschmeckerlokalen anzutreten. Mit einem Spritzer Zitrone und ein bisschen Salz und/oder Pfeffer lässt man das losgelöste Fleisch der Auster direkt aus der Schale in den Mund fließen. In der Austernstube kann man natürlich noch zahlreiche andere Austerngerichte genießen. Für uns ging es wieder mit dem Tenderboot zurück an Bord der MS Astor.

Tenderboot der MS Astor

 
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