Besuchen Sie Curacao und Aruba - Die niederländischen Antillen

von Nicole Engert | mehr Artikel von | 28. November 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

„Bon Bini“ auf Curacao und Aruba!

Diese beiden wunderschönen Inseln in der südlichen Karibik habe ich ganz frisch im November 2015 besucht und war sehr begeistert! Um die niederländischen Antillen (auch ABC-Inseln) zu komplettieren, fehlt eigentlich noch Bonaire, aber das haben wir nicht geschafft. Die Inseln sind trotz der Nähe zueinander sehr unterschiedlich, aber dadurch findet jeder etwas für seinen Geschmack.

Zu Beginn schon drei Punkte, die definitiv für die niederländischen Antillen sprechen:
1. Die Inseln sind so grandios gelegen, dass sie genau unter dem Hurricane-Gürtel liegen und somit das ganze Jahr bereisbar sind.
2. Deutsche Staatsbürger benötigen kein Visum. Für die niederländischen Antillen benötigt man als deutscher Staatsbürger nur einen über sechs Monate über die Reise hinaus gültigen Reisepass und momentan gelangt man noch non-stop ab Düsseldorf mit Air Berlin nach Curacao oder mit KLM über Amsterdam nach Aruba.
3. Es herrschen ganzjährig wunderbare Temperaturen (ca.30°C), die oft durch den Passatwind nicht so drückend heiß wirken.

Das sind aber nur einige von vielen Gründen, sich an die Inseln heranzuwagen. Nach dem Bericht werden Sie bestimmt auch so ein Fan, wie ich!

Wir hatten uns für die Air Berlin Variante entschieden und haben den Aufenthalt entsprechend auf beide Inseln aufgeteilt: Curacao-Aruba-Curacao.

DSC_0522Los ging es für ein paar Tage direkt in der Hauptstadt von Curacao: Willemstad. Die Stadt ist Anlaufpunkt für die großen Kreuzfahrtschiffe und besticht durch ihre zwei unterschiedlichen Stadtteile Punda und Otrobanda. Sie sind über die bewegliche Emma-Brücke miteinander verbunden, die zur Seite fährt, sobald Schiffe ein- oder auslaufen. Falls man dennoch die Seite wechseln möchte, pendelt auch ständig eine kleine kostenfreie Fähre zwischen den Ufern. Das Zentrum ist nicht sehr groß und man kann alles zu Fuß ablaufen. Man findet hier Märkte mit einheimischen Ständen, aber auch Luxusgeschäfte. Die bunten Häuserfassaden erinnern an die Kolonialzeit, aber auch an den immer noch präsenten Einfluss der Niederlande.  20151103_173117Sehr stolz sind die Anwohner auf die riesige, alles überragende 60 m hohe Königin-Juliana-Brücke (Hintergrund):20151103_173123Der Ortsteil Otrobanda hat sich in den letzten Jahren sehr gemausert und bietet ebenfalls niedliche Häuserfassaden, Geschäfte und die große offene Shoppingmall Riffort. Hier wohnen viele Einheimische, während Punda doch sehr touristisch ist.

Für alle Schnorchel- und Badefans sollte es dann eher in andere Teile der relativ grünen Insel gehen. Wir hatten z.B. die Region um Westpunt für einen Schnorchelausflug genutzt. Badeschuhe sind auf jeden Fall empfehlenswert. Die Unterwasserwelt besticht durch zahlreiche bunte Fische, Schwärme und Korallen. Das Wasser ist glasklar!DSC0461920151104_11384120151104_113850 Die Vegetation auf der Insel ist recht üppig, aber es gibt hier keinen Dschungel oder große Waldareale. Vielseitig ist auch die einheimische Tierwelt. Leguane gehören zum festen Bild der Insel, genauso wie bunte Vögel oder winzige quiekende Frösche. Wir waren sehr begeistert von der Vielfalt. Wer mehr von der Insel erkunden möchte, kann Rundfahrten buchen, einen Mietwagen nutzen oder das Bussystem ausprobieren. Letzteres lieber eher für kurze Strecken.

Wer nicht ganz so abgelegene Orte möchte wie Westpunt, sondern eher Unterhaltung und Strandatmosphäre bevorzugt, ist in der südlichen Region Lions Dive sehr gut aufgehoben. Gerade junge Leute finden hier viele Strandbars, die abends zu Clubs werden, in denen renommiere DJs auflegen. Der Abschnitt verfügt über eine Strandpromenade mit Geschäften und am Ende stößt man auf das Sea Aquarium Curacao. Das ist nicht nur für Familien geeignet, sondern auch für Erwachsene und Jugendliche, die mit Delfinen schwimmen, schnorcheln oder sogar im offenen Meer tauchen wollen. Es ist ein wunderbares Erlebnis! Mein Hoteltipp ist hier das Lions Dive & Beach Resort! Es liegt an einem der schönsten Strandabschnitte: Die Liegen sind nicht zu eng aneinander gestellt und der Garten geht gleich über zur Promenade.DSC0513420151111_16341820151111_165106DSC_0532Den klassischen Traumstrand, wie man ihn sich in der Karibik vorstellt, findet man auf Curacao nicht. Klassische Puderzucker-Strände mit Palmen findet man eher auf Aruba, deswegen ging es für uns mit InselAir (15min Flug) auch auf die Nachbarinsel.DSC04641Unser Blick vom Balkon des Zimmers war umwerfend und man fühlte sich gleich wohl, sodass der Urlaub im Manchebo Beach Resort (nur 71 Zimmer!) direkt starten konnte. Hier ist zu sagen, dass ich All Inclusive, schon allein wegen der mehr als hohen Qualität der leckeren Speisen und der teuren Preise, auf jeden Fall empfehlen würde. Sicherlich mag der Aufpreis hoch erscheinen, aber dann ist wirklich alles inkludiert. Auf Aruba herrschen unheimlich hohe Strom- und Wasserkosten. Das Leitungs- und Trinkwasser wird aus einer hochmodernen Entsalzungsanlage gewonnen, aber dennoch ist Wasser knapp. Es regnet kaum auf Aruba und dadurch wird der Großteil an Lebensmitteln, besonders Obst und Gemüse, z.B. dem nahegelegenen Venezuela importiert. Wir waren mit dem Hotel in der Region rund um den Eagle Beach untergebracht und das ist wirklich der absolut tollste Strandabschnitt der Insel! Der Strand ist extrem breit, aber wunderbar leer. Es gibt keine Steine im Wasser und der Strand zieht sich mehrere Kilometer bis Palm Beach. DSC04679DSC_0430Während Curacao noch recht karibisches Feeling versprüht, ist Aruba doch eher amerikanisch geprägt. Gerade die Region um Palm Beach verdeutlicht das. Viele Casinos, viele Fastfood-Ketten und große teure Hotels. Letztendlich leben diese Inseln auch zum Großteil von den oft amerikanischen Gästen, die mit dem Kreuzfahrtschiff anreisen und Stopp machen. So haben sie sich über die Jahre auch sehr an die Gästestruktur angepasst. Unser Abschnitt am Eagle Beach besticht durch klein gehaltene Hotels mit schönen Gartenanlagen. Zudem ist es in die Hauptstadt Oranjestad nicht so weit und man kann hier ganz bequem mit dem öffentlchen Bus hinfahren. Hin- und Rücktour haben für zwei Personen zusammen ca. 6 $ gekostet. Das koloniale Stadtbild von Oranjestad ist sehr gepflegt und übersichtlich. Man findet viele Restaurants, Souvenirshops und Luxusmalls, sowie Luxusboutiquen. DSC04880DSC_0500DSC0489520151110_093100Auch auf Aruba ist der Leguan nicht wegzudenken. Egal, ob im Hotelgarten, auf dem Land oder in Ortschaften. Genauso zahlreich stößt man auch auf fischfangende Pelikane. Sehr witzig zu beobachten.DSC_0508Aruba ist recht karg. Am meisten findet man Kakteen und Aloe Vera Pflanzen, dennoch kann man viel unternehmen. Abgesehen von den actionreichen Aktivitäten wie Reiten, Quadtouren oder Jetski fahren, kann man die kleine Insel von anderen Seiten kennenlernen. Für alle Romantiker gibt es übrigens auch kleine Bootsausflüge zum Sonnenuntergang. Hochzeitsreisen sind daher auch besonders empfehlenswert!

Ausflugstipps für Aruba wären:

Casibari Rocks (schöne Kakteen- und Felsenlandschaft im Inselinneren)DSC0476620151109_093131Natural Bridge (Steinbrücke an der der Nordküste)DSC0478220151109_100417 Alto Vista Chapel (älteste Kapelle der Insel)
California Lighthouse (bald auch begehbar mit Aussichtsplattform)
Schmetterlingsfarm
Baby Beach
Arashi Beach (durch Korallenablagerungen auch Badeschuhe sinnvoll)20151109_114536Für jeden Geschmack ist etwas dabei! Nachdem wir viel relaxt und uns an dem leckeren Essen satt gegessen hatten, ging es über Curacao auch wieder nach Hause. Schade! Wir fanden Aruba so gut, dass wir auf jeden Fall noch einmal hinreisen werden. DSC04716Wenn jetzt auch Interesse an dieser wunderbaren Inselkette geweckt wurde, können Sie gern bei uns vorbeikommen, mailen oder anrufen – wir beraten Sie gern!

 
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