Buenos días! – Buongiorno! – Bonjour! … mit AIDAblu unterwegs im westlichen Mittelmeer , Teil 1

von Silke Ackermann | mehr Artikel von | 9. Juli 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Es ist Juni und noch lässt er auf sich warten, der Sommer in Deutschland. Unsere Koffer sind gepackt und es geht ab nach Mallorca. Vier Tage Sonne, Strand und gutes Essen im Hotel Iberostar Royal Cupido – der perfekte Start in einen wundervollen Urlaub.
Etwas Kultur muss auch sein: La Seu – die Kathedrale des Lichts in Palma de Mallorca mit ihren bezaubernden Lichtspielen im Kirchenschiff ist immer wieder beeindruckend.

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Etwas vorgebräunt und an das mediterrane Klima gewöhnt fahren wir nun mit dem Taxi zum Hafen, wo die AIDAblu schon auf uns wartet. Von unserer Kabine aus haben wir einen tollen Panoramablick über den Yachthafen zur Kathedrale und zum Schloss Bellver. Meine Vorfreude und meine Erwartungen an diese Reise sind kaum steigerungsfähig.

Gegen zehn Uhr abends heißt es dann endlich: Sail away, sail away, sail away … und noch einmal sehen wir La Seu – jetzt im Dunkeln angestrahlt und damit noch imposanter.
Eine Lasershow und Partymusik sorgen für das nötige Urlaubsfeeling – wir tanzen von Mallorca weg. Hasta Luego!

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Der nächste Tag ist ein Seetag. Ich liebe Seetage! Einfach nur den Balkon unserer Kabine genießen und auf das unendlich scheinende Meer schauen ist für mich Entspannung pur. Genügend Lesestoff habe ich auch dabei aber irgendwie keine Zeit …
Auf dem Pooldeck ist natürlich einiges los. Für alle, die gern in der Sonne liegen gibt’s auch ausreichend Platz. Lediglich die Schattenplätze sind rar.

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Buongiorno Olbia! Jede Menge Muschelbänke, an denen Miesmuscheln heranwachsen, sind das erste, was wir von Sardinien sehen, bevor wir in den Hafen einlaufen.

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Unser Plan für den Tag steht: wir haben uns ein Auto gemietet und unser Ziel ist Capo Testa – ganz im Norden der Insel, der sogenannte „Bärenfelsen“ bei Palau und die Strände von Capriccoli an der Costa Smeralda. Schon nach den ersten Kilometern stellen wir fest, dass unser Vorhaben zu ambitioniert ist. Kurvenreiche Straßen und eine Kilometerbeschänkung auf 50 kmh auf großen Strecken, lassen uns unser Ziel halbieren. Wir steuern als erstes das Capo d’Orso, den Bärenfelsen, an. Bizzare Granitsteinformationen lassen der Phantasie freien Lauf und wir entdecken allerlei Tiere und Fabelwesen und natürlich den berühmten Bären.

Capo d'Orso - Bärenkap

Weiter fahren wir dann nach Capriccoli und tauchen ein in das glasklare Wasser in verschiedenen Türkistönen. Die feinsandigen weißen Strände sind auch hier umrahmt von Granitfelsen – traumhaft! Zurück in Olbia ist das Tanken eine Herausforderung. Was wir nicht gegoogelt haben, sind die Öffnungszeiten der Tankstellen. Diese sind zwischen 12:00 Uhr und 16:00 Uhr geschlossen. Zum ersten Mal nutzen wir eine sardische Selbsttankstelle und merken schnell, dass der Automat kein Wechselgeld ausgibt – jetzt wissen wir´s (naja, wer lesen kann …). So what – es war ein erlebnisreicher Tag – Ciao Olbia!

Buongiorno Palermo! Die Hauptstadt Siziliens begrüßt uns mit strahlendem Sonnenschein. Durch die lebhaften Straßen bahnen wir uns zu Fuß den Weg zu den Sehenswürdigkeiten, die wir uns anschauen wollen: das Teatro Massimo, der Fontana Pretoria – der Brunnen der Schande und die Kathedrale sind nur einige davon.

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Zur Stärkung gibt’s ein Brioche con gelato – ein Eis im Milchbrötchen. Muss man unbedingt probieren, wenn man auf Sizilien ist! Ich habe Palermo als eine quirlige Stadt mit ganz eigenem Charme empfunden. Der Verkehr ist gigantisch und die Hupe das wichtigste am Auto. Ciao Palermo, es war wieder ein schöner Tag!

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Buongiorno Neapel! Vor uns liegt die Stadt am Vesuv – wir aber wollen heute nach Capri. Dahin, wo die rote Sonne im Meer versinkt.

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Nach der Fährüberfahrt steigen wir in ein Ausflugsboot und schippern um die schöne Insel. Die Faraglioni Felsen sind die wohl berühmteste Kalksteinformation vor Capri und wenn man sich küsst, während man durch das Felsloch fährt, soll die Liebe ewig halten. Na, das wollen wir natürlich!

Faraglioni Felsen

Im Anschluss an die Bootsfahrt geht’s mit der Funicolare, der Zahnradbahn, nach Capri Stadt, dahin wo die Schönen und Reichen residieren. In den Augustusgärten duftet es herrlich nach Orange und Zitrone und dem berühmten Carthusia Parfum. Wir schlendern durch die schattigen Gassen und über die vielen Treppen zurück zum Hafen …

IMG_6034Beim Auslaufen unserer AIDAblu aus dem Hafen von Neapel grüßt noch einmal der mächtige Vesuv. Arrivederci Napoli, beim nächsten Besuch schauen wir uns dich an – versprochen!

Neapel Vesuuv

Buongiorno Civitavecchia! Heut kommt mein Hightlight dieser Reise – die Ewige Stadt Rom. Alle Sehenswürdigkeiten dieser Metropole aufzuzählen, würde den Lesern dieses Reiseberichtes sicher ein Gähnen abringen. Es sind einfach zu viele. Und so beeindruckend und grandios – das sollte jeder selbst erleben. Eines ist sicher – in Rom waren wir nicht zum letzten Mal. Ciao und bis bald!

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Jetzt gönne ich mir eine Schreib- und Ihnen eine Lesepause und beende den ersten Teil meines Reisetagebuchs. Bis bald! A presto!

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