Celebrity Cruise Silhouette Florida

von Birgit Geisen | mehr Artikel von | 16. Mai 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Unsere Reise begann am Morgen mit einem kurzen Flug nach Rom. Wir hatten hier eine Vorübernachtung gebucht, um ohne Zeitdruck unsere Transatlantik Kreuzfahrt mit der Celebrity Silhouette beginnen zu können. Nach der Ankunft in Rom blieb uns also noch genügend Zeit für einen ausgiebigen Stadtbummel bei sonnigem und klarem Wetter. Der Petersdom mit seinem riesigen Platz, war wieder unser Ausgangspunkt und von hier sind die Spanische Treppe, die Engelsburg, das Pantheon und auch der Trevi-Brunnen sehr gut zu Fuß zu erreichen. Wir waren schon mehrfach in dieser wunderschönen Stadt und freuen uns, wenn eine Reise hier startet. Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Zug von Rom zum Hafen von Civitavecchia. Unsere Vorfreude auf die Kreuzfahrt wuchs, als wir die majestätisch Silhouette in voller Größe im Hafen vor uns liegen sahen. SONY DSC

Die ersten Erkundungsgänge durch das Schiff waren überwältigend. Alles in hellem und edlen Design, überall Platz …viel Platz. Uns strahlte Luxus pur entgegen. Auch unsere gebuchte AquaClass Balkonkabine war ein Traum. Das Bad war mit ausgewählten Spa-Produkten ausgestattet und die Dusche hatte sogar Wassermassagefunktion, alles sehr komfortabel. Das geplante Ablegen Richtung Livorno gegen Abend wurde leider wegen sehr starkem Wind auf den nächsten Morgen verschoben. Somit starteten wir verspätet unsere Kreuzfahrt mit einem Seetag. Livorno fiel aus und wir kamen an unserem zweiten Ziel in Toulon an der französischen Mittelmeerküste an. SONY DSCWir gingen für eine kurze Besichtigung von Bord. Da es aber an diesem Tag trotz Sonne und blauem Himmel noch sehr windig war verbrachten wir die meiste Zeit am Solarium Pool. Er ist komplett mit Glas überdacht, hat einen großen Pool zum schwimmen und richtige Wellnessliegen mit dicken Auflagen. Traumhaft zum Entspannen. Ab jetzt wurde es jeden Tag wärmer. Zwischen Toulon und Barcelona konnten wir schon draußen auf Deck Sonne pur bei 20 Grad genießen. In Barcelona ging es mit kurzer Hose von Bord zur Stadterkundung. Vom Hafen ist man mit einem spanischen Shuttlebus für 3,-Euro direkt an der berühmten Ramblas. Von hier kann man direkt in die Sightseeing-Busse steigen oder auf eigene Faust losgehen, In Barcelona gibt es unendlich viel zu entdecken: Kirchen, Markthalle, Gaudi Bauwerke, Port Olimpic usw… da ist ein Tag nicht genug! SONY DSCAbends legten wir in Richtung Teneriffa ab. Es lagen 2 Seetage durch das Mittelmeer vor uns. Unser Kapitän erhöhte die Geschwindigkeit der Celebrity Silhouette, damit wir am nächsten Seetag die Durchfahrt der Meeresenge vor Gibraltar bei Tageslicht erleben konnten. Und der Plan ging auf. Wir passierten Gibraltar am späten Nachmittag bei Sonne und guter Sicht.Wir standen ca. 2 Std. oben auf den Aussichtsdeck mit Blick auf den Bug des Schiffes und freier Sicht aufs Meer. Rechts Spanien mit dem Affenfelsen und links Marokko zum Greifen nahe…. voraus Delfine die immer wieder in kleinen Gruppen vor dem Bug auftauchten. Wir wurden nicht müde ihnen zuzuschauen und blieben bis die Sonne im Meer versank. Ein unwiederbringliches Naturschauspiel!

Nach einem weiteren Seetag erreichten wir Teneriffa. Auch hier konnten wir direkt von Schiff an Land gehen und die Stadt Santa Cruz zu Fuß erobern. Wer Teneriffa noch nicht kannte hatte an Bord die Möglichkeit Ausflüge zum Loro Parque, auf die Bananenplantagen, nach Puerto de la Cruz mit Ausflug Teide und vieles andere zu buchen. Nach einem sonnigen Tag voll mit neuen Eindrücken hieß es gegen 17 Uhr: „Alle an Bord!“, denn ein Kreuzfahrtschiff wartet nicht auf zu spät kommende Gäste und legt ab.

Ab jetzt befanden wir uns auf großer Fahrt über den Atlantik. 7 Seetage … unser Kreuzfahrtschiff als zu Hause und rund um uns nur Meer. SONY DSCDie erste Überraschung: wir nahmen die Temperaturen der kanarischen Inseln mit auf die Reise und bis auf einen windigen Tag war immer Sonnenbaden auf dem Pooldeck möglich. Wir fühlten uns im Dezember wie im Sommerurlaub. Unglaublich schön.

Die zweite Überraschung: es wurde nie langweilig! Morgens starteten wir auf der Joggingstrecke mit Rundumblick auf ein glitzerndes Meer, danach ein ausgiebiges Frühstück im Blue Restaurant. Hier konnten nur die Gäste der AquaClass speisen… sehr gute und gesunde Küche… alles wurde direkt für den Gast frisch zubereitet. Den Tag über gab es immer eine Menge Aktivitäten an denen wir teilnehmen konnte und die Bühnenshows am Abend waren ein Highlight. Auch der Besuch des schiffseigenen Casinos war hier ein Muss. Am Nachmittag nahmen wir uns meist Zeit für den Spa Bereich. Als AquaClass Gäste hatten wir den Vorteil, dass unsere Kabine nah zum Wellnessbereich lag und wir ohne Zusatzkosten die verschiedenen Saunen, den Aromaraum und den wundervoll gestalteten Ruheraum Persian Garden, der mit Panoramaglaswänden auf Meer und Wärmeliegen aus Mosaiksteinen ausgestattet war, benutzen konnten. Da haben wir unsere Seele so richtig baumeln lassen. Aber auch die schönste Kreuzfahrt ist einmal zu Ende. Nach einer sehr erholsamen Woche auf See fuhren wir morgens um 5 Uhr in den Kreuzfahrthafen von Fort Lauderdale/Florida ein. Wir waren extra aufgestanden und haben mit einem frisch gekochtem Kaffee in der Hand an Deck die Einfahrt in den beleuchteten Hafen genossen. Nach uns fuhr die Allure of the Seas, das zur Zeit größte Kreuzfahrtschiff der Welt, in den Hafen ein. Wirklich gigantisch anzusehen. Am Vormittag haben wir von unserem Traumschiff mit Wehmut Abschied genommen, aber wir wissen, es wird nicht unsere letzte Transatlantikfahrt mit der Celebrity Cruise gewesen sein.

An Land wartete schon unser von Deutschland vorgebuchtes Cabrio auf uns mit dem wir nach Key West starteten. In Florida waren es jetzt im Dezember sonnige 30 Grad, … genau richtig, um mit geöffnetem Verdeck über die vielen Brücken der Key`s zu fahren. Mit jedem Kilometer wurde es karibischer. Rundum türkisfarbenes Meer und seitlich der Straße kleine bunte Häuser in Bonbonfarben mit weißen Holzveranden. SONY DSCIn Key West angekommen erkundeten wir die vielen kleinen Straßen mit unendlich vielen Souveniergeschäften. Hier kann gekauft werden was immer man zu Hause bestimmt nicht braucht… von Kunst bis Kitsch ist alles zu haben. An jeder Ecke werden leckere karibische Cocktails gemixt, die Stimmung ist unbeschwert heiter und alle 10 Meter läuft einem ein karibischer Hahn mit Gefolge vor die Füße… wir sind ja auch nur 90 Meilen von Kuba entfernt, wie der Souternmost Point beweist. Gegen Abend trifft man sich am Mallory Square um den Sonnenuntergang zu erleben. Auch wir sind jeden Abend hier gewesen… es war immer eine richtige Partystimmung mit live Musikern, Feuerschluckern und Hellsehern. Aber am schönsten war es, die Kreuzfahrtschiffe, die am Tag am Kai lagen, gegen die untergehende Sonne ausfahren zu sehen.

Sehr beeindruckend fanden wir die Besichtigung des Ernest Hemingway Hauses mit dem botanischen Garten. Hier leben noch immer die Nachfahren seine Hauskatzen und begleiten einen bei der Besichtigung auf Schritt und Tritt. Sie haben als Besonderheit wirklich statt fünf je sechs Zehen an den Pfoten und tragen alle Namen von Schauspielern. Auch Sloppy Joes Bar und die Duval Street sind ein Highlight. SONY DSCNach 3 Tagen im beschaulichen Key West ging es zum Abschluss unserer Reise ins pulsierende Miami. Hier treffen sich Palmen, Sonne, Hochhäuser und traumhafter Strand. Das muss man unbedingt mal gesehen haben, grandios! Wir flanierten am lebendigen Ozean Drive und dem Art Deco Viertel entlang. Abends ging es zur Mall Bayside Marketplace. Von hier gehen Ausflugsschiffe ab, das Hard Rock Cafe ist hier und Künstler bieten live Musik.

Unser Hotel lag in der Nähe der luxuriösen Bal Habour Shops…wo auch die berühmten Persönlichkeiten von Miami shoppen, aber leider haben wir keine erkannt. Zum Strand war es nur ein kurzer Weg und so genossen wir den letzten Tag am Meer von Miami Beach. SONY DSCUnsere 3 Wochen Urlaub mit der Europa- und Transatlantik-Kreuzfahrt, Florida mit Key West und Miami war leider vorbei. Die Fluggesellschaft brachte uns super erholt nach Deutschland zurück und wir haben all die vielen schönen Eindrücke mit nach Hause genommen.

 

 
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