COSTA RICA - Traumhafte Natur und Hotels zwischen Karibik und Pazifik

von Birgit Mohnkopf | mehr Artikel von | 30. September 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare
Costa Rica ist etwas kleiner als die Schweiz und etwa so groß wie Niedersachsen. Auf dieser kleinen Fläche bietet das Land abwechslungsreiche Natur, von aktiven Vulkanen, Nationalparks über traumhafte Sandstrände. Ergänzend kommt eine große Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen hinzu.
Neben der Landwirtschaft ist der Tourismus ein wichtiges Standbein. Weit über 20% der Landesfläche stehen unter Naturschutz. In Costa Rica gibt es keine Atomkraftwerke. Die benötigte Energie wird durch Wind- und Wasserkraft erzeugt. Das ist ein wesentlicher Vorteil des Ökotourismus, der seitens der Regierung gefördert wird.
Es gibt zwei Jahreszeiten: die Regenzeit von ca. Mai – November und die Trockenzeit von ca. Dezember bis April. Ein guter Mückenschutz ist empfehlenswert.
Ich bereiste Costa Rica im April. Um aber auf alle Eventualitäten gefasst zu sein durfte im Reisegepäck, neben einen guten Mückenschutz, eine Regenjacke nicht fehlen. Den Koffer sollte man übrigens auch gegen Nässe schützen. Auf den Rundreisen werden, je nach Gruppengröße, verschiedene Busse eingesetzt. Unsere Gruppe bestand aus 14 Personen inklusive Busfahrer und Reiseleiter. Im Bus war daher noch Platz für das Gepäck. Alternativ wird es ansonsten auf dem Dach transportiert.
Rundreise-Bus

Rundreise-Bus

Ab Frankfurt startete die Condor Richtung San José. Flugdauer 15 Stunden mit einer Zwischenlandung in Santo Domingo, Dominikanische Republik. Auf dem Hinflug kam ich in den Genuss der Premium-Class. Die Klasse zeichnet sich nicht nur durch den größeren Sitzabstand aus, sondern auch durch ein erlesenes Premiummenü, vielseitige Getränkeauswahl, Entertainmentprogramm, erhöhte Freigepäckmenge bis 25 kg, erhöhte Handgepäckmenge bis 10 kg, kostenlose Sitzplatzreservierung, um nur einige Vorteile aufzuzählen. Der Nachbarsitz war auch frei, aber so richtig geschlafen hatte ich nicht, dafür war ich viel zu aufgeregt.
Premium Class

Premium Class der Condor

Nach der Begrüßung durch den deutschsprachigen Reiseleiter Carlos startete die Rundreise mit einer fünfstündigen Fahrt zu unserem ersten Ziel, der „Evergreen Lodge“ im Tortuguero Nationalpark. Die Landschaft die am Fenster vorbeizog durfte ich nicht verpassen, also Augen auf!
Nationalpark Tortuguero

Nationalpark Tortuguero

Bei einer Pause hatte ich sogar schon ein Faultier vor die Linse bekommen.
Faultier

Faultier

Um in den Tortuguero Nationalpark zu gelangen wurden verschiedene Fortbewegungsmittel benötigt. Zuerst der Bus und dann ging es mit dem Boot weiter. Pkw´s waren nicht erlaubt. Die Anreise war anstrengend, aber die vielen Eindrücke haben das alles vergessen lassen.
Die „Evergreen Lodge“ war genau die richtige Adresse für Naturfreunde. Die Bungalows lagen direkt im Regenwald. Die Geräusche der Tiere, wie der Brüllaffen, boten den perfekten Rahmen.
Bungalows

Bungalows der Evergreen Lodge

Mit dem Wassertaxi (pro Strecke 4US-Dollar) war der kleine Orte Tortuguero erreichbar.
Ort Tortuguero

Ort Tortuguero

Auf der anschließenden Kanaltour gab es den einen oder anderen tierischen Höhepunkt:
Krokodil während der Kanaltour

Krokodil während der Kanaltour

Echse während der Kanaltour

Echse während der Kanaltour

Nach einer erholsamen Nacht in der „Evergreen Lodge“ ging es am nächsten Tag weiter in das Gebiet des Arenal Vulkans. Erst wieder mit dem Boot und dann weiter mit dem Bus.

Boot

Boot

Die Hotelanlage „Lomas Del Volcan“ faszinierte mich durch die tolle Lage am Fuße des Vulkans. Auch die harmonisierte Einfügung der einzelnen Bungalows in die Landschaft war hervorragend gelungen.

Hotel Lomas del Volcán

Hotel Lomas Del Volcán

Garten Lomas del Volcán

Garten des Hotel Lomas Del Volcán

Am Nachmittag besichtigten wir das Hotel „Los Lagos“. Diese Anlage war größer und mit Annehmlichkeiten, wie eine Poollandschaft mit Wasserrutschen ausgestattet.

Swimmingpool Hotel Los Lagos Spa Resort

Swimmingpool des Hotel Los Lagos

Für die Hotelumgebung lasse ich gerne wieder Bilder sprechen:
Gartenbereich Hotel Los Lagos

Gartenbereich des Hotel Los Lagos

Gartenbereich Hotel Los Lagos

Gartenbereich des Hotel Los Lagos

Sie haben es wahrscheinlich schon gemerkt: Es handelte sich nicht um eine klassische Rundreise. Wir besichtigten Hotels in den verschiedenen Regionen Costa Ricas.
Der 3. Tag führte nach Tamarindo an die Pazifikküste.
Deutsche Bäckereien gibt es weltweit. Natürlich auch in Costa Rica!
Bäckerei

Bäckerei

Abwechselungsreiche Landschaften säumten den Weg nach Tamarindo.
Landschaft unterwegs nach Tamarindo

Landschaft unterwegs nach Tamarindo

Nur ein paar Stunden später veränderte sich das Landschaftsbild. Ich hatte immer angenommen Costa Rica ist ein grünes Land, aber es gab auch trockene Abschnitte.
Trockene Landschaft

Trockene Landschaft

Das Hotel „Capitán Suizo“ lag direkt am Strand, war sehr gepflegt und wurde von den Besitzern persönlich geführt. Der exotische Garten und die gepflegten Zimmer überzeugten.
Garten des Hotel Capitán Suizo

Garten des Hotel Capitán Suizo

Wohnbeispiel Capitán Suizo

Wohnbeispiel im Hotel Capitán Suizo

Im Hotel „Tamarindo Diria Beach“ übernachteten wir. Die direkte Lage am langen Sandstrand, im Zentrum von Tamarindo bot viel Abwechslung. Der wunderschöne Garten hielt eine Vielzahl von Liegestühlen bereit. Für Raucher war erwähnenswert, das im kompletten Hotelbereich ein absolutes Rauchverbot galt. Zum Rauchen musste die Anlage verlassen werden. Also kurz über die Mauer am Strand gestellt und schon war das Rauchen erlaubt.

Gartenbereich des Tamarindo Diria Beach

Gartenbereich des Hotel Tamarindo Diria Beach

Das Hotel unterteilte sich in einem Familien-, Erwachsenen- und Allgemeinen Bereich. Der aufmerksame Service war mir in allen Bereichen aufgefallen. Das Dinner an diesem Abend genoß ich sehr. Es war eine tolle Atmosphäre am Strand und der Service ausgezeichnet.
Abendstimmung

Abendstimmung

Von Tamarindo ging es weiter nach Tambor. Die Fahrt führte  über staubige Strassen auf die Halbinsel Nicoya.
unterwegs zur Halbinsel

Unterwegs zur Halbinsel Nicoya

Das Hotel „Tango Mar“ lag ebenfalls an einem schönen Strand. Es wurde alles renoviert, so dass die 35 Zimmer modernen Komfort ausstrahlten.
Strand, Hotel Tango Mar

Strandausblick in der Nähe vom Hotel Tango Mar

Durch die ruhige Lage wäre es ein tolles Ambiente für Honeymooner.
Aussenbereich Hotel Tango Mar

Außenbereich des Hotel Tango Mar

Nach dem Mittagessen ging es weiter zum ersten All Inklusive Hotel, das „Barcelo Tambor“. Das Hotel verfügte über 408 Zimmer. Diese verteilen sich auf verschiedene Gebäude. Der schöne weitläufige Garten gefiel mir am besten!

Garten des Hotel Barcelo Tambor

Gartenbereich des Hotel Barcelo Tambor

Er bietet verschiedenen Tieren ein Zuhause:
Papageien im Garten des Barcelo Tambor

Papageien im Garten des Hotel Barcelo Tambor

Affe im Garten des Barcelo Tambor

Affe im Garten des Hotel Barcelo Tambor

..... im Garten des Barcelo Tambor

Eichhörnchenähnliches Tier im Garten des Hotel Barcelo Tambor

 

Echse im Garten des Barcelo Tambor

Echse im Garten des Hotel Barcelo Tambor

Die Anlage lag direkt am dunklen Strand, der vermehrt auch mit Steinen durchsetzt ist.

Strand, Barcelo Tambor

Strand des Hotel Barcelo Tambor

Durch die guten Preise verbringen auch viele Tagestouristen oder einheimische Gäste hier ihren Familienurlaub.
Am 5. Tag um 12.30 Uhr startete die Fähre nach Puntarenas.
Ankunft in Puntarenas

Ankunft in Puntarenas

Ich freute mich sehr auf die Fahrt. Endlich etwas Abkühlung durch den Fahrtwind. Das war ein Irrtum. Es war unbeschreibllich heiß und sehr drückend, trotz des Fahrtwindes. Die Überfahrt war aber sehr unterhaltsam. Musik wurde gespielt und es wurde getanzt. Das südamerikanische Temprament eben!
Nach dem Anlegen brachte uns der Bus zum Hotel „Double Tree Resort“. Dieses Hotel ist auch eine All Inklusive-Anlage mit sehr gepflegten Ambiente und weitläufiger Hotelanlage.
Ein Poolbereich des Hotel Double Tree Resort

Einer der Poolbereiche des Hotel Double Tree Resort

Der Strand war dunkel aber feinsandig.
Strand des Hotel Double Tree Resort

Strand des Hotel Double Tree Resort

Das Hotel war gut geeignet für Familien mit kleinen bis großen Kindern, Paaren, Wellnessliebhabern. Das Frühstück und Abendessen, welches ich testen durfte, war frisch und sehr gut.
Am vorletzten Tag startete der Bus frühmorgens zum Ort Manuel Antonio. Auf dem Programm standen verschiedene Besichtigungen: das Hotel „Karahe“, Hotel „La Mansion Inn“ und Hotel „Si Como No“. Im „Si Como No“ übernachteten wir. Ich war sehr gespannt. Unterwegs überquerten wir den Fluß Tarcoles mit den meisten Krokodilen in Costa Rica.
Fluss.....

Fluss Tarcoles

Das Hotel „Karahé“ war ein idealer Ausgangspunkt für Tagestouren. Die Lage zum ca. 500 m entfernten hellen Sandstrand und der zahlreichen Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten waren ein gutes Argument. Der nur 10 Gehminuten entfernte National Park Manuel Antonio unterstrich die gute Lage. Das Hotel bestand aus zwei Bereichen, die durch eine große Straße getrennt sind. Ein Garten mit Swimmingpool vervollständigt das Angebot. Die Hanglage zeigte einen fantastischen Ausblick.

Ausblick vom Hotel Karahe

Ausblick vom Hotel Karahé

 

Gebäude des Hotel Karahé

Gebäude des Hotel Karahé

Das „La Mansion Inn“ war ein kleines Boutique Hotel mit 22 Zimmern. Hier übernachteten schon Berühmtheiten, wie Charly Sheen. Das Hotel lag am Berghang und der Ausblick über die Bucht und den Nationalpark war umwerfend.
Ausblick Hotel La Mansion Inn

Ausblick Hotel La Mansion Inn

Nachmittags stand der letzte Programmpunkt dieses Tages noch aus. Die Besichtigung vom Hotel „Si Como No“. Das zugeteilte Zimmer machte einen guten Eindruck. Das Bad, der großzügige Schlafraum mit Balkon und der herrliche Dschungelblick gefielen mir.
Ausblick Hotel Si Como No

Ausblick Hotel Si Como No

Das Hotel lag wunderschön im Grünen.
Hotelbereich des Hotel Si Como No

Hotelbereich des Hotel Si Como No

Dieses Foto hatte ich frühmorgens vom Balkon gemacht.
Tucan, fotografiert vom Balkon des Hotel Si Como No

Tucan, fotografiert vom Zimmerbalkon im Hotel Si Como No

Auch die schönste Reise geht einmal zu Ende. Der letzte Tag war angebrochen. Das ursprüngliche Programm wurde etwas angepasst, so dass ich in den Genuß kam, den Nationalpark Manuel Antonio zu besuchen. Um 06:30 Uhr gab es bereits Frühstück und um 07:00 Uhr startete der Bus zum National Park. Carlos, unser Reiseleiter, kümmerte sich um die Eintrittskarten und dann ging es los.
Ich lasse einfach mal wieder die Fotos sprechen:
Nationalpark, Nasenbär von hinten

Nationalpark Manuel Antonio, Nasenbär von hinten

 

Kapuzineraffe im Nationalpark Manuel Antonio

Kapuzineraffe im Nationalpark Manuel Antonio

Die Zeit im Nationalpark war leider auf 2 Stunden begrenzt, es hat mir aber trotzdem sehr gefallen. Unterwegs habe ich zwar mehr Tiere gesehen, aber die halten sich nun mal nicht an Termine. Um 09:00 Uhr kamen dann auch die ganzen Tagestouristen. Ich war ganz froh die vorhandene Zeit in Ruhe geniessen zu dürfen.

Die Reise näherte sich dem Ende. An allen Tagen war es sonnig, heiß, zeitweise auch sehr schwül. Auf dem Weg nach San José, der Hauptstadt Costa Rica´s, schlug das Wetter um. Es war wolkig mit kurzen Regenschauern. San José lag auf ca. 1000 m Höhe und ist daher viel kühler.
In San José übernachtete ich im Hotel „Wyndham Garden“, ein klassisches Stadthotel mit Geschäftscharakter. Das Schlafzimmer und das Bad waren sehr modern. Ein Indoor-Hallenbad war auch vorhanden.
Badezimmer eines Zimmer im Hotel Wyndham Garden Escazu

Badezimmer eines Zimmer im Hotel Wyndham Garden Escazu

Indoor-Pool, Hotel Wyndham Garden Escazu

Indoor-Pool, Hotel Wyndham Garden Escazu

Der letzte Tag! Um 04:45 Uhr ging es mit dem Bus zum Flughafen. Geplanter Abflug um 07:20 Uhr mit der Condor. Bei der Ausreise muss eine Ausreisesteuer in Höhe von 29 US-Dollar bezahlt werden. Unsere Gruppenleiterin hat alle Reisepässe eingesammelt und sich für alle, in die sehr lange Schlange gestellt. Es hat auch sehr lange gedauert. Das weitere Prozedere erforderte ebenfalls viel Geduld. Die Schlange vor der Sicherheitskontrolle wollte nicht enden. Das Sicherheitspersonal war sehr gründlich. Manche Passagiere mußten ihre Schuhe ausziehen und das gesammte Handgepäck auspacken.
Ich mußte meine Haarspangen entfernen, weil das Piepen einfach nicht aufhören wollte. Wie ich danach aussah… Ein Foto gab es Gott sei Dank nicht! Nach der ganzen Aufregung schaffte ich es doch noch pünktlich in den Flieger. Auf dem Rückflug war leider kein Platz in der Premium Economy verfügbar. So saß ich in der Economy Class am Gang, bei einer Größe von 1,72 m .
Hier ein Foto:
Sitzabstand der Economy Class

Sitzabstand der Economy Class

Im Text erwähnte ich es bereits, möchte es aber nochmal kurz aufgreifen, das Nichtrauchergesetz. In vielen Hotels ist das Rauchen verboten, sogar im Garten oder Balkon. Wenn es den Nachbarn stört kann man sogar in seiner eigenen Wohnung angezeigt werden.
Was mir auch noch auffiel. In manchen Hotels, die für einen rollstuhlfahrenden oder gehbehinderten Gast nicht empfehlenswert sind, werden behindertengerechte Zimmer angeboten. Das gibt der Gesetzgeber vor. Alle Hotels benötigen behindertengerechte Zimmer, unabhängig davon, ob die Anlage Rollstuhl- oder Gehbehindertengerecht ist oder nicht.
Ich habe sehr viele unterschiedlliche Eindrücke sammeln dürfen. Als reinen Badeaufenthalt wäre mir Costa Rica zu schade. Eine Kombination von Rundreise und Baden empfände ich als ideal.
Eine gute Fotokamerea lohnte sich auf jeden Fall. Die hinterlegten Fotos sind mit einer kleinen Sony Kamera gemacht. Die Qualität ist schon gut, aber beim Zoomen stößt man schon an seine Grenzen.
Hören Sie den Ruf des Dschungels?
 
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