Die Perle der Karibik - KUBA

von Daniel Weiß | mehr Artikel von | 27. November 2014 | Aus den Reisebüros | Ein Kommentar

Wer die größte Insel der Karibik noch in seinem jetzigen Zustand sehen möchte, der sollte sich nicht allzu lange Zeit lassen, denn Kuba befindet sich im Umbruch. Keiner weiß so genau, was die Zukunft für das Land bringen wird.

Ich selbst habe im August 2014 eine Kombination aus einer 5-tägigen Rundreise durch Westkuba und einer Badeverlängerung von Neckermann gewählt.  Wer wirklich alle Facetten Kubas entdecken möchte, für den empfiehlt sich z.B. eine der Rundreisen „Kuba intensiv“ oder „Quer durch Kuba“. Doch natürlich gibt es zahlreiche weitere Rundreisen, die von etlichen Reiseveranstaltern angeboten werden. Bei fast jeder Rundreise besteht die Auswahlmöglichkeit zwischen den normalen Standardhotels oder den hochwertigeren Superiorhotels. Es empfiehlt sich die Rundreise gleich nach Ankunft zu beginnen, um sich anschließend an einem der Traumstrände auf Kuba so richtig entspannen zu können.

Die meisten Rundreisen beginnen und enden in Havanna, daher ist es von Vorteil einen Gabelflug z.B. von Frankfurt nach Havanna und Rückflug von Varadero nach Frankfurt zu buchen, um sich längere Überlandfahrten auf Kuba mit dem Bus zu ersparen – der Zustand der Straßen ist nicht mit denen vergleichbar, welche wir aus Deutschland kennen.

Nach Ankunft in Havanna wurden wir bereits von der deutschsprachigen Reiseleitung empfangen, welche uns während der gesamten Dauer der Rundreise begleitet hat. Anschließend wurden wir zu unserem Hotel in Havanna gefahren, in dem wir die erste Nacht verbrachten.

Am nächsten Morgen begann die eigentliche Rundreise mit einer Rundfahrt durch die unter UNESCO Kulturerbe gestellte Altstadt Havannas mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten wie z.B. dem berühmten Kapitol oder dem Plaza de la Revolución.

Kapitol

Anschließend ging es auf die Dachterrasse von Ernest Hemingways Lieblingshotel, auf der man eine wunderschöne Aussicht über Havanna hat und wir probierten seine Lieblingsgetränke Mojito und Daiquiri.

Im Juli und August findet auf Kuba der Karneval statt, weshalb wir überall auf den Straßen Havannas zahlreiche toll verkleidete Tänzer, begleitet von Musikgruppen auf endlos lang wirkenden Stelzen, durch die Straßen Havannas ziehen sahen.

Karneval

Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es an der Uferstraße, der Malecón, entlang zum Reisebus, der bereits auf uns wartete.

Wir fuhren von Havanna aus mit einem kurzen Abstecher über Cienfuegos, der sechstgrößten Stadt Kubas und Zentrum der Zuckerindustrie weiter nach Trinidad zu unserem Hotel, welches sich an einem traumhaft gelegenen Sandstrand befand. Trinidad, die drittälteste Stadt Kubas, zählt ebenfalls aufgrund seiner prächtigen Kolonialarchitektur zum UNESCO Kulturerbe und ist bekannt für seine Keramikkunst. Auch wir selbst durften uns am nächsten Tag bei einem Besuch der Casa Santander, einem traditionellen Keramikkunsthersteller, davon überzeugen.

Weiter ging es dann in ein typisch kubanisches Lokal, bei dem wir ein uns eher unbekanntes Volksgetränk der Kubaner, nämlich dem Canchanchara, probieren konnten. Dieser besteht aus kubanischem Rum, Limettensaft und Honig – man sollte ihn auf jeden Fall probieren!

Nach dieser kleinen Stärkung stand als Nächstes der Besuch eines Stadtmuseums mit Aussichtsturm und Blick über Trinidad mit seinem grünen Umland auf dem Programm.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es schließlich wieder zurück nach Havanna ins Hotel.

Der vierte Tag der Rundreise stand ganz im Zeichen der Natur. Von der Hauptstadt Kubas aus ging es ins Vinales-Tal, dies ist das größte Tabakanbaugebiet des Landes im Westen der Insel. Der Hauptort des Tals ist Pinar del Rio, dort befindet sich eine Tabakfabrik in der wir den Arbeitern bei der Herstellung der weltbekannten kubanischen Zigarren über die Schultern schauen durften. Weitere Programmpunkte an diesem Tag waren die Besichtigung einer Rumdestillerie, sowie die Bootsfahrt auf einem zum Teil unterirdischen verlaufenden Fluss durch eine Indio-Höhle.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen inmitten der Natur, umgeben von den riesigen Felsmalereien, den „Mural de la Prehistoria“, fuhren wir wieder zurück nach Havanna.

Mural de la Prehistoria

Als krönenden Abschluss der Rundreise besuchten wir die wohl nach der Tropicana-Show zweitbekannteste Kabarettshow Kubas „Parisien“, welche mit ihren faszinierenden Tänzern und Tänzerinnen, die den kubanischen Rhythmus einfach im Blut haben, wirklich jeden begeistern.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück endete schließlich die offizielle Rundreise und wir wurden von Havanna aus zu unserem gebuchten Hotel, dem Paradisus Varadero Resort & Spa nach Varadero gebracht. Das 5-Sterne Hotel befindet sich in direkter Strandlage ziemlich am Ende der etwa 20 km langen und nur 500 Meter breiten Halbinsel Hicacos, welche durch eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Diese Baderegion, welche sich über die gesamte Halbinsel Hicacos erstreckt, weist die wohl besten Strände und Bademöglichkeiten auf ganz Kuba vor.

Hotelstrand

Das Paradisus Varadero Resort & Spa verfügt über 510 Zimmer, die sich in den zweistöckigen Villen mit jeweils 16 Wohneinheiten befinden. Zu den Annehmlichkeiten des Hotels gehören unter anderem ein Hauptrestaurant, 5 A-la-carte-Restaurants (japanisch, karibisch, italienisch, Gourmet, international), das Strandrestaurant Chiringuito, ein Café und ein Fun Pub sowie 8 Bars, welche sich komplett über die weitläufige Anlage verteilen. Des Weiteren verfügt das Hotel über eine großzügig gestaltete Poollandschaft mit 3 Pools und einen exklusiven Wellnessbereich. Natürlich werden auch zahlreiche sportliche Aktivitäten wie z.B. Aerobic, Billard, Boccia, Bogenschießen, Katamaransegeln oder Windsurfen angeboten. Das Hotel lässt also wirklich überhaupt keine Wünsche offen – der Traum des perfekten Urlaubs wird wahr.

Wer also neugierig geworden ist und Näheres über die größte Insel der Karibik erfahren möchte, oder sowieso schon lange vorhatte, dieses wunderbare Juwel der Karibik zu bereisen, der sollte sich nicht scheuen mich zu kontaktieren oder mir am besten noch heute einen Besuch in unserem Reisebüro abzustatten.

 
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Ein Kommentar

  • Wolfgang Mennecke sagt:

    Kuba ist jederzeit – vor allem während des europäischen Winters – eine Reise wert; die Kubaner sind trotz der immer noch miesen wirtschaftlichen Situation (fast) immer fröhlich und angenehme Gesprächspartner – auch zu politischen Themen.
    Sofern die USA ihre Blockadehaltung gegenüber Kuba wird sich leider nicht alles zum Guten ändern, weil die Preise
    mit Sicherheit ansteigen werden; aber: so zahlen wir einen kleinen Preis für mehr Demokratie mit.

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