Die "Smaragdinsel" Korfu

von Angela Schostag-Shames | mehr Artikel von | 20. August 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Im Mai 2015 durfte ich die “Smaragdinsel” Korfu, die nördlichste der Ionischen Inseln, besuchen. Den Beinamen hat Korfu wegen der üppigen Vegetation, die auch von den überdurchschnittlichen Niederschlägen im Herbst und Winter herrührt.

Auf der Insel wachsen über 4 Mio. Olivenbäume. Weitere einheimische Produkte sind z. B. Olivenöl, Kumquats (Zwergorangen), Honig, Kräuter, Wein, Zitronen und Orangen.

Gleich am zweiten Tag unternahmen wir eine eintägige Bootstour vom Hafen in Korfu-Stadt nach Parga (griech. Festland) und Paxos (griech. Insel). Die Fahrt ging entlang der nordwestlichen Küste von Epiros und der südöstlichen Küste Korfus an Korfu-Stadt vorbei, wobei wir an der alten und der neuen Festung vorbeifuhren. Die Reiseleitung auf dem Boot erklärte alles in mehreren Sprachen, wenn wir eine Sehenswürdigkeit passiert haben.

Wir machten Halt in der besonders malerischen Stadt von Parga, an deren Hafeneinfahrt die kleine Insel von Panagia und die venezianische Burg zu bewundern sind. Hier hatten wir etwas Zeit zur Verfügung um die Stadt mit ihren kurzen Wegen und engen Gassen mit Geschäften, Cafes und Tavernen zu erkunden.

Korfu Bootsauflug nach Parga

Dann ging es weiter nach Paxos. Hier beherrschten Olivenbäume und Zypressen das Bild. Der Hauptort Gaios ludt zum Bummeln am Hafen und durch die engen Gassen mit zahlreichen Cafes, Tavernen und Geschäften ein. Hier konnte man Olivenöl direkt vom Fass erstehen. Am Stadtstrand konnte man im glasklaren Wasser ein erfrischendes Bad genießen.

Am späten Nachmittag ging es per Boot zurück nach Korfu-Stadt. Auf dem Boot gab es Getränke und kleine Snacks zum günstigen Preis zu kaufen. Bei diesem Ausflug empfiehlt es sich Sonnenschutz, Windschutz, Hut, Kamera und evtl. Badesachen dabei zu haben.

Die berühmteste Bewohnerin der Insel Korfu war wohl Kaiserin Elisabeth von Österreich. Wir besuchten Sisis Sommerresidenz bei Gastouri an der Ostküste, das “Achilleon”. Sie besaß das Anwesen von 1889–1898. 1907 kaufte Kaiser Wilhelm II die Villa. In den beiden Weltkriegen diente das “Achilleon” als Lazarett, danach war die staatliche Spielbank hier untergebracht.

Statue des Achilles

Heute ist das “Achilleon” eine Art Museum mit vielen Statuen im Garten, die Sisi während einer Italienreise kaufte. Darunter befinden sich Kopien aus den Museen von Neapel und Florenz. Die Aussicht, die man von der obersten Terrasse hat, ist atemberaubend!

Von hier aus bietet es sich an, in die UNESCO-Weltkulturerbe-Altstadt von Korfu Stadt zu fahren. Mit ihren Gassen und Denkmälern aus 8 Jahrhunderten erstreckt sie sich zwischen der neuen und der alten Festung, die beide bereits von den Venezianern während ihrer 500-jährigen Herrschaft über die Ionischen Inseln erbaut wurden. Flanieren Sie durch die engen Gassen zwischen den alten traditionell venezianischen Häusern und genießen Sie das Abendessen mit Einheimischen in einer Taverne.

Diesen Ausflug sollten Sie nicht verpassen!

Unterwegs in der Altstadt von Korfu

 
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