"Dolce Vita" Baden und Kultur in Süditalien

von Elke Killat | mehr Artikel von | 20. Mai 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Ein Spätsommer in Kalabrien

Die ideale Reisezeit für Kalabrien sind die Monate September und Oktober. Es beginnt die ruhige und beschauliche Nachsaison, denn die Urlaubszeit der italienischen Großfamilien ist vorüber. Das Meer hat wunderbare 24 Grad und die Sonne scheint noch viele Stunden am Tag. Von Berlin-Tegel flogen wir mit der Air Berlin und kamen nach 2,5 Stunden in Lamezia Terme an. Anschließend wurden wir mit dem Bus von Neckermann Reise in unsere Urlaubsregion „Capo Vaticano“ gebracht. Endlich waren wir da – mit unserem Gepäck und voller Erwartungen.

Exponiert auf einer felsigen Landzunge liegt das Capo Vaticano mit traumhaft schönen Buchten und unvergesslichen Panoramaausblicken. Direkt vom Kap aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Küste, dem Stromboli und die Liparischen Inseln. Bei klarem Wetter sieht man sogar die Meeresenge von Messina und den Vulkan Ätna von Sizilien. Steil ins türkisblaue Meer stürzende Felsen, ein Rausch von Licht und Farben inklusive traumhafter Sonnenuntergänge – das ist Capo Vaticano – der romantischste Aussichtspunkt Kalabriens.

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Unser 3,5 Sterne Aparthotel „Santa Chiara“ liegt in ländlicher Umgebung und ist ca. 800 Meter vom Strand entfernt. Der Hoteltransfer zum Strand ist inklusive. Besonders gut haben uns der schöne Ausblick vom Balkon und der riesige Garten mit vielen Blumen und köstlichen Früchten gefallen. Die Besitzerfamilie ist ausgesprochen freundlich und das Essen einfach lecker. Vieles wird im Garten selbst geerntet und immer frisch zubereitet.

Sehenswert ist das alte Städtchen Tropea mit vielen alten Adelspalazzi. Tropea liegt auf einem Felsen hoch über dem Meer. Der rund 7000 Einwohner zählende Ort wird auch „Die Perle des Tyrrhenischen Meeres“ genannt. In den schmalen Gassen und kleinen Plätzen, die Wäscheleinen von Haus zu Haus gespannt, zeugen alte Palazzi mit Familienwappen und prächtige Innenhöfe vom einstigen Reichtum des Adels. In der Umgebung von Tropea und Capo Vaticano ist der Anbau der roten Zwiebel von Bedeutung. Aus ihr wird z.B. die Zwiebelmarmelade hergestellt – ein typisches Mitbringsel aus Kalabrien. In den kleinen Tante Emma Lädchen duftet es verlockend nach Salami, Käse und roten Zwiebeln.

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Ganz besonders hat es uns das mittelalterliche Fischerdorf Pizzo angetan. Schmale Gässchen und Treppengänge führen in den romantischen Ortskern. Auf der „Piazza della Repubblica“ haben wir das berühmte Tortufo-Eis probiert, welches hier seinen Ursprung hat und in unzähligen Straßencafes angeboten wird. Wenn die Besitzer gute Laune haben, gibt es auch schon mal Rabatt, denn sonst kostet so eine Köstlichkeit ab 5,-€. Wir haben alle Varianten probiert und es nicht bereut.

All unsere Urlaubserwartungen wurden erfüllt. Schön, lebendig und immer wieder köstlich, das ist Italien, wie wir es lieben.

 
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