Drei Länder Kombination / Dubai - Malaysia - Bali

von Alexander Stutz | mehr Artikel von | 16. März 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

tera negaraZwei Metropolen und Natur pur !

Nach einer längeren Pause Richtung Asien sollte es diesmal eine Reise werden die folgende Kriterien erfüllt: Wärme, Kultur, exotisch, ruhige Strände und das alles mit Emirates Airlines ab Hamburg. Ein Blick auf den Urlaubsplan (Anfang Mai standen zwei Wochen zur Verfügung) und die Route wurde im Kopf schon einmal abgeflogen…was gibt es an neuen Highlights, wo waren wir schon lange nicht mehr und wo kann man so richtig schön unter Palmen in einem schicken Hotel-Resort in direkter Strandnähe entspannen ?

Bali ist immer eine Reise wert, Malaysia schon über zwanzig Jahre her und die Drehscheibe für solche schönen Kombinationen ist nun auch schon seit über zehn Jahren ab Deutschland Dubai. Somit stand die Reisekombination fest. Der Ablauf wurde wie folgt geplant: Malaysia mit einem Stop-Over in Kuala Lumpur (5 Nächte), dann Weiterflug nach Bali (10 Nächte) und auf dem Rückweg einen Stop in Dubai (2 Nächte).

Die Emirates flog, wie fast immer, pünktlich am Abend von Hamburg ab und landete in der Nacht in Dubai. Alleine der Anflug auf Dubai in der Nacht ist ein Erlebnis und die Müdigkeit ist verflogen. Der Aufenthalt in Dubai bis zum Weiterflug betrug ca. 3,5  Stunden. Zeit um zu Shoppen, auf den vielen Ruheplätzen etwas zu dösen, oder man erfrischt sich mit einer Dusche und steigt geduscht für den nächsten Törn von Dubai nach Kuala Lumpur in den Flieger. Nach weiteren 6 Stunden Flugzeit ist die erste Etappe der Reise erreicht- Kuala Lumpur ! Die Metropole mit den bekannten Petronas Towers ist eine Mischung aus Singapur und Bangkok. Die Landung war reibungslos und der erste Eindruck vom Airport top! Der Transfer nach Downtown Kuala Lumpur beträgt mit dem Privat-Transfer ca. 45 Minuten und nach einem schnellen Check-In in unser 4 Sterne City Hotel fielen wir in unsere Betten, bevor wir am Abend noch zu einer ersten kleinen Erkundung starteten. Diese endete natürlich in einem schönen Restaurant. Wer die asiatische Küche mag, ist auch in Malaysia bestens aufgehoben. Der Einfluss der verschiedenen Kulturen (Chinesen, Portugiesen, Malayer, Inder…) spiegelt sich sowohl in der malaysischen Küche, als auch in der Architektur wieder. Auch diese Faktoren machen dieses Land so interessant. Nach zwei Tagen Großstadt- Feeling war uns nach Abwechslung und wir haben uns auf die Reise in den Norden gemacht. Unser Ziel: Teman Negara National Park. 2 Tage Natur pur standen auf dem Programm und die Eindrücke die wir in dieser kurzen Zeit erleben durften waren klasse. Riesige Schmetterlinge, Affen, Schlangen und vieles mehr. Mit einem örtlichen Guide machen solche Touren noch mehr Spaß und man saugt richtig viel Wissen auf. Nach dieser Abwechslung ging es per Inlandsflug zurück nach Kuala Lumpur. Unser Weiterflug Richtung Süd-Ost nach Bali mit dem Code-Share Flug der Malaysian Airlines bis Denpasar auf Bali war ebenfalls ein sehr angenehmer Flug. Meine Erinnerungen von vor 20 Jahren hatten sich bestätigt. Damals ging es von Bangkok nach Kuala Lumpur und zurück mit der Malaysian Airlines und war vom Service und Technik top.

Inselparadies Bali           

Auch auf Bali hat sich in den letzten Jahren viel verändert. Da die Insel für einen reinen Badeurlaub viel zu schade ist, haben wir unseren Aufenthalt wieder aufgeteilt. Der erste Stop auf der Insel: The Heaven in Seminiak. Bis vor 10 Jahren war es auf der Insel verboten höher als Palmenhöhe zu bauen. Leider sieht man in der Region um Kuta – Legian bis Seminiak viele sehr neue und moderne Hotels, die über 6 Stockwerke haben. Auch das The Heaven Hotel gehört zu dieser neuen Generation von Hotels. Der moderne und stylische Standard sowie die zentrale Lage des Hotels war für unseren ersten Stop aber perfekt. Das Hotel liegt nicht direkt am langen Sandstrand, bietet aber einen eigenen Strand Club und die zentrale Lage zu den Highlights im südlichen Teil von Bali ist ein weiterer Pluspunkt für dieses Hotel. Wer sich zudem in das Nachtleben von Kuta stürzen möchte, aber dennoch ruhig schlafen will, ist hier richtig untergebracht.

Bali Süd-WestIMG_2316

Nach 2 lebhaften Tagen in Seminiak kam pünktlich um 10:00 Uhr unser privater Transfer vorgefahren und brachte uns in den Süd-Westen von Bali. Unser Ziel: Das Kelappa Resort. 

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Das Resort ist eine kleine Perle im noch unberührten Süd-Westen der Insel. Die verschiedenen Bungalows verteilen sich in dem weitläufigen Palmenhain, ein kleines Restaurant und ein wunderschöner Pool runden das Gesamtbild der Anlage ab.  4 Nächte in einem Meerblick Bungalows standen uns bevor. Diese Zeit haben wir so richtig genossen…einfach mal nichts – oder etwas weniger machen. Wer aber das Bedürfnis hat auf Entdeckung zu gehen, der begibt sich auf eine Tagestour in den Nord-Westen der Insel. Dschungel Trekking im Bali-Barat-Nationalpark. (Nur mit erfahrenen Führern zu empfehlen ab 65 €/$ pro Tag).

Keep on Surfing IMG_2312

Wer das Wellenreiten ausprobieren möchte oder einen Surf-Kurs machen will, ist an den Stränden von Kuta mit seinen zahlreichen Surfschulen und sandigem Untergrund gut aufgehoben. Wer aber schon seine Erfahrung in den Wellen gemacht hat und der Sucht des Surfen verfallen ist, wird hier im Süd-Westen traumhafte Bedingungen vorfinden. Bali ist generell gesegnet mit top Surf Spots. Einige dieser einmaligen Strände liegen nur wenige Fahrminuten vom Kelappa Retreat entfernt.

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Ruhe pur…

Die Boeing 777 der Emirates Airlines brachte uns entspannt Richtung Dubai. Das Bordprogramm und der ausgezeichnete Service an Bord hilft einem die Flugzeit zu genießen – auch wenn es nach ein paar Stunden doch immer irgendwie anstrengend wird – oder man gönnt sich halt die Business Class.

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Punktlandung in Dubai und Blick von unserem Hotel-Restaurant. Das Sheraton Creek Hotel hat für mich die perfekte Lage. Es ist schon etwas in die Jahre gekommen, aber überzeugt immer noch in allen Punkten. Es gehörte zu den ersten Hotels am Dubai Creek, welche in den 90 Jahren gebaut wurden. Man wohnt direkt am Fluss und kann vor dem Hotel entlang bis zu dem alten Handelshafen spazieren gehen. An diesem löschen oder bunkern die alten Frachtschiffe aus Holz ihre Ladung aus dem gesamten Orient. Es sind diese Kontraste zwischen High-Tech und traditioneller Art welche mich an Dubai faszinieren.

IMG_2326Dubai Creek       

Das Sheraton Dubai Creek liegt auch nur ein paar Meter vom alten Gewürzmarkt und Goldbasar entfernt. Wer am Abend das ursprüngliche Dubai erleben möchte, der schlendert an Fluss entlang oder nimmt sich für 3 Minuten Fahrzeit ein Taxi, welches in Dubai wirklich sehr günstig ist. Eintauchen in das orientalische Leben mit seinen Händlern, den verschiedenen Gerüchen und der warmen dicken Luft, die dafür sorgt dass die Gedanken an die frische Heimat noch etwas warten müssen.

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Nach einem ausgiebigen Frühstück (frische Datteln und Feigen mit Käse und Honig aus der Region – unglaublich) mit City-Blick, ging es dann per Boot über den Creek auf Erkundung zu den neuen Trendzielen von Dubai. Burj al Khalifa, Atlantis the Palm, Dubai Mall… entweder mit der Metro oder man gönnt sich gleich für den ganzen Tag einen persönlichen Taxi-Fahrer und hat viel Spaß zusammen. Als Stopover-Spot für die Destinationen Fernost oder Süden (Südafrika- Seychellen-Mauritius) liegt Dubai wirklich perfekt auf halber Strecke. Auch wenn die Übergangszeiten bei bestimmten Verbindungen bei ca. 4 bis 5 Stunden liegen – man kann dafür aber mal die Beine vertreten, denn das hält fit und belebt Körper und Geist.

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Dubai Marina – nett für einen Ausflug mit schönen Stränden. Von hier 300 Meter nach links .-)

Alles geht einmal zu Ende. Nach knapp über 2 Wochen auf  unserer kleinen Reisekombination hieß es dann packen für den letzten Törn nach Hamburg. Ein letztes Candlelight Dinner mit Blick auf den Burj al Khalifa bei Nacht, ein letzter Spaziergang mit den fremden Gerüchen und Stimmen… dann war es vorbei und der gewohnte Alltag in Hamburg hatte uns schon nach ein paar Tagen wieder. Zum Glück bleiben die schönen Erinnerungen und die neuen Eindrücke länger als die schmutzige Wäsche, die es zu waschen gilt.

Der Weg ist das Ziel ! 

Alexander Stutz

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