Ein Erlebnis auf hoher See - Mittelmeertörn mit der StarFlyer

von Helene Marticou | mehr Artikel von | 22. Januar 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Ohne Segelschiffe wäre die Erde noch immer eine Scheibe… Die Kraft des Windes und der Mut über den Horizont hinaus zu fahren erlaubten Columbus erst die Entdeckung der neuen Welt. Ohne Motor – allein mit der Kraft des Windes. Diesen Traum hatte auch Mikael Kraft und verwirklichte sich mit dem Bau der Flotte Star Clippers seinen Kindheitstraum. Und es wirklich ein Traum, nur angetrieben durch den Wind neue Länder zu entdecken.

StarFlyer Segelschiff

Schon beim Einchecken wurde ich nicht als Passagier, sondern als Gast herzlich vom Kapitän begrüßt. Kein Gedränge, keine Wartezeit. Ich war an Bord und freute mich auf den Beginn meiner einzigartigen Reise.

Schon der erste Eindruck ist enorm. Weitläufige, Teakholz getäfelte Decks laden zum Verweilen ein. Platz ohne Ende. Um mich herum die imposante Kulisse Monte Carlos aus einer eindrucksvollen Sicht. Kein Gedränge an Bord hinderte mich, diesen Anblick zu genießen.

Mit Einbruch der Dunkelheit hieß es dann Leinen los und in der Dunkelheit verabschiedete sich das Lichtermeer Monacos. Müde von den überwältigenden Eindrücken gingen die Passagiere nach einem fantastischen Abendessen früh zu Bett. Sanft glitten wir durch die Nacht. Durch die Bauart des Schiffes ist von Seegang nichts zu spüren.

Sonnenuntergang StarFlyer

Das Frühstück im elegant eingerichteten Restaurant ist reichhaltig und lässt keine Wünsche offen. Es wurde beendet durch die Crew-Direktorin, die uns einlud dem Hissen der Segel beizuwohnen. Jeder ging neugierig an Deck. Was dann geschah, hat wohl jeden Gast beeindruckt: Eine ruhige Gelassenheit der Mannschaft. Jeder wusste im Schlaf, was zu tun ist. Wie eine einstudierte Choreografie leitete der Kapitän mit kurzen Zeichen und Blicken zu einer beeindruckenden musikalischen Begleitung seine Crew. Es war unglaublich schön zu erleben. Stellen Sie sich vor, 16 Segel unterschiedlichster Form und Größe werden nacheinander gehievt. Mit jedem Segel verursacht der Wind ein eigenes Rauschen, das sich nach und nach zu einer eigenen Symphonie entwickelt. Hinzu gesellt sich das Rauschen des Meeres, wenn das Boot mehr und mehr an Geschwindigkeit gewinnt. Es ist ein beeindruckendes sinnliches aber kraftvolles Schauspiel zugleich das Niemanden unbeeindruckt ließ.

Das Schiff liegt unter Segel ganz ruhig im Wasser. Der Kapitän erklärte dazu, dass dies durch den Kiel in Verbindung mit den Segeln erreicht wird. Besser als andere Schiffe, die diesen Effekt durch Stabilisatoren versuchen zu erreichen. Dazu kommt die Erfahrung der Crew, die Elemente bestmöglich zum Wohle aller einzusetzen. Der Kapitän und seine Mannschaft sind jederzeit bereit Fragen zu beantworten. Keine Frage ist zu viel. Ob es sich um Knoten, Segelreparatur, Seemannschaft, Wetter oder sonstiges handelt. Man fühlt sich jederzeit willkommen – wo erlaubt man dies noch…

CrewII StarFlyer

Mit solcher Fürsorge und dem besonderen Ambiente der weißen Segel vor blauem Himmel weicht der Alltagsstress bereits nach kürzester Zeit einem Gefühl von Entspannung und Ruhe. Das ist einmalig. Sie sollten sich das auch einmal gönnen!

Sollten Sie mehr über Reiserouten, Kabinenausstattung, Essen an Bord, Ausflüge uvm. erfahren wollen, berichten Ihnen gerne meine Kolleginnen darüber, mit denen ich diese Reise unternahm. Ich lasse Ihnen diese Informationen gerne zukommen. Über das Gespräch mit Ihnen freue ich mich und kann versichern: Es war nicht das letzte Mal, dass ich an Bord dieses Segelschiffs war!

Crew StarFlyer

 
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