Ein Tag auf Lanzarote - Timanfaya und La Geria

von Julia Stegemann | mehr Artikel von | 9. September 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Lanzarote ist für mich die schönste Kanareninsel, denn keine andere ist so außergewöhnlich. Deshalb möchte ich Sie gerne mitnehmen auf einen tollen Ausflugstag, der im Timanfaya Nationalpark startet, weiter nach Los Hervideros führt und im Weinanbaugebiet La Geria endet.

Auf dem Weg zum Besucherzentrum des Timanfaya fühlt man sich bereits wie in einer anderen Welt und die Farben ringsherum, die nur durch das Gestein entstehen sind einfach atemberaubend. Den Nationalpark sollte man bestenfalls als Ausflug buchen, dann hat man keine oder kaum Wartezeit um in den Park zu kommen. Der Park Timanfaya („Montaňas del Fuego“) befindet sich im Südwesten der Insel, er nimmt mit seinen 51 Quadratkilometer großen Lavafeldern und 32 Vulkankegeln ein Viertel der Gesamtfläche der Insel ein. Die letzten großen Vulkanausbrüche waren in den Jahren 1730, 1736 und 1824.

Den Nationalpark sollte man idealerweise bei sonnigem Wetter besuchen, denn durch die Sonneneinstrahlung leuchten die Vulkanberge in verschiedensten Farben. Mit dem eigenen Auto dürfen Besucher nur bis zum Eingang des Parks fahren, denn es ist nicht erlaubt, den Nationalpark auf eigene Faust zu erkunden. Die Besichtigung wird als 45-minütige Bustour (14 km) durchgeführt, die mit Musik und vielen Informationen sehr interessant ist. Der Bus fährt mit den Besuchern durch tiefe Lavafelder, man kann in die Krater der Vulkane schauen und durch einen Vulkanschlot hindurch fahren. Interessant sind auch die Experimente, die man am Besucherzentrum gezeigt bekommt. In nur 10 cm Tiefe brodelt eine Hitze von 140 Grad Celsius. In dem Restaurant gibt es sogar einen „natürlichen“ Grill, mit dem einige der angebotenen Speisen mit der Vulkanhitze gebraten werden.

Lanzarote_Timanfaya1

Vom Timanfaya Nationalpark kann man dann direkt weiter nach Los Hervideros fahren, der bizarren Felsküste von Lanzarote. Die Gesteinsmassen sind bei den letzten großen Vulkanausbrüchen von 1730 bis 1736 entstanden, als sich die heißen Lavamassen des Montana del Fuego in das Meer ergossen und schnell erstarrten. Das Wasser spritzt durch die Gesteinsmassen, so dass man das Gefühl bekommt, das Wasser würde noch immer kochen.

Lanzarote_LosHervideros

Zu guter Letzt bietet sich ein Besuch in La Geria an. Für Weinliebhaber bietet die Gegend dort einen Einblick auf den Weinanbau, bildet das Naturschutzgebiet doch das größte Weinanbaugebiet der Kanarischen Inseln. Der in dieser reizvollen Umgebung entstehende Wein wird bevorzugt aus den Rebsorten Moscatel und Malvasier hergestellt. Es gibt mehrere Weingüter in dieser Gegend, die zur degustación, zur Weinprobe einladen und außerdem auch noch ein Weinmuseum.

Lanzarote_LaGeria

Und jetzt auf nach Lanzarote, es lohnt sich!

 
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