Ein Wochenende im verschneiten Erzgebirge

von Pia Schneider | mehr Artikel von | 16. August 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Meine Reise beginnt am Freitag mit der Fahrt von Dresden in die Universitätsstadt Freiberg an der Silberstraße. In ca. 1 Stunde habe ich mein 1. Etappenziel erreicht: Die Bergstadt Freiberg ist eine der ältesten Städte in Sachsen und hat eine wunderbar erhaltene Altstadt mit Stadtmauer, Ober- und Untermarkt. Der Obermarkt beherbergt die gesamte Adventszeit den Weihnachtsmarkt mit seinen schön geschmückten Buden und Ständen. Wie ich den Markt betrete, rieche ich den Duft von Glühwein und Zuckerwatte – wie schön! Das riecht schon wie Weihnachten. Und nach einigen Minuten bummeln und schauen, fängt die Blaskapelle auf der Bühne an, klassische Weihnachtslieder zu spielen. Das ist immer der Moment, wo sich meine Haut in die feinste Gänsehaut verwandelt und jetzt weiß ich es wieder , die Adventszeit ist die schönste Zeit des Jahres. Der Rathausturm am Obermarkt hat ein Glockenspiel aus Meißner Porzellan und ein gewaltiges Uhrwerk. Der gesamte Markt strahlt eine gemütliche Kleinstadtatmosphäre aus. Am schön restaurierten Schloss Freudenstein, welches Besuchern offen steht, wird ganzjährig die Ausstellung „terra mineralia“ gezeigt. Freiberg hat den Dom St. Marien aus dem Jahre 1500 mit der bekannten Silbermann Orgel. Entdeckt Freiberg selbst, denn dort gibt es noch viel mehr zu sehen, als ich hier schreiben möchte.

Freiberger Weihnachtsmarkt und Schloß Freudenstein

Freiberger Weihnachtsmarkt und Schloß Freudenstein

Mein Ziel ist das Örtchen Geising im Osterzgebirge. Also fahre ich über die Kammstraßen Richtung Osten – eine landschaftlich traumhafte Fahrt. In Geising habe ich meine Übernachtungen im Waldhotel am Aschergraben gebucht. Ein hübsches kleines Hotel, welches mitten im Wald liegt. Hier lege ich mich in einem der 18 Zimmer zur Ruhe und schlafe mich aus.

Am Morgen habe ich mich mit meinen Kolleginnen zu einer zünftigen Wanderung verabredet. Alle reisen 09.30 Uhr pünktlich an, schaffen ihr Gepäck schnell aufs Zimmer und schon geht’s los. Die Sonne scheint durch die Baumwipfel und es ist kalt. Alle sind zünftig gekleidet – es soll vielleicht schneien! Wir starten direkt auf Schusters Rappen gleich hinterm Hotel auf dem gepflegten Wanderweg. Ich gehe etwas voraus, weil ich mir für meine Kolleginnen einige Überraschungen ausgedacht habe. 3 Stunden soll meine Tour dauern, die mit selbstgemachten Eierlikör und selbstgebackenen Plätzchen immer mal wieder unterbrochen wird. Jeder bringt etwas mit, was wir auch gern verkosten. Es fängt an zu schneien – immer mehr – und nach 1 Stunde Schneefall haben wir eine der schönsten verschneiten Landschaften, die es gibt.

In Zinnwald im Hotel Lugsteinhof wärmen wir uns auf, essen eine Kleinigkeit und meine Kollegen denken, wir gehen den Weg zurück. Aber nein, ich habe eine Pferdekutsche bestellt und alle sind völlig überrascht und erfreut, dass es jetzt mit Pferdeschlitten, Glühwein im Gepäck und lustigen Liedchen durch den verschneiten Winterwald zurück zum Hotel geht. Der Kutscher freut sich mit uns – so eine lustige Truppe hat er lange nicht gefahren!

wm

Im weihnachtlich geschmückten Hotel erwarten uns schon die aufgeheizten Saunen und eine anschließende Weihnachtsfeier. Die Kellnerin versorgt uns in der Sauna mit Cocktails. Am Abend sind alle zum Adventsessen eingetroffen und ich esse eine Gänsekeule mit Rotkohl und Klößen. Wie das schmeckt? – Einfach lecker!

Den lustigen Abend verbringen wir mit Liedersingen, Mistwichteln und den Ausklang des Tages am Lagerfeuer – natürlich mit Eierpunsch. Danach fallen wir alle ins Bett und schlafen bei Schneeluft einfach himmlisch.

Sonnenuntergang im Schnee

Nach dem Frühstück geht es in Richtung Heimat, aber nicht ohne beim Forsthof Goebel zu stoppen. Jeder kann sich hier einen Weihnachtsbaum schlagen und bis ins Neue Jahr den Tannenduft genießen, der an dieses schönes Wochenende erinnert.Gute Nacht

Das Wochenende gleicht einem Kurzurlaub und ich habe Kraft und Freude für meine Arbeit im Büro getankt! Wir bedanken uns bei den Kolleginnen, die uns an diesem Tag im Reisebüro vertreten!

Hat Ihnen mein Wochenende gefallen? Wollen Sie auch solche schönen Erlebnisse haben? Wir haben Tipps und Vorschläge für Sie, wie Sie Ihr persönliches Wochenende gestalten können! Kommen Sie einfach zu uns – vielleicht möchten Sie mit Ihrer Firma oder Familie ein besonderes Weihnachtserlebnis buchen? Wir sind gern für Sie da!

 
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