Eine Urlaubsreise nach Südsardinien mit der Familie

von Cornelia Eiselt | mehr Artikel von | 24. Oktober 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Schon im Landeanflug stieg die Vorfreude auf das, was uns nun fast 2 Wochen erwarten wird: Sonne, Strand, Meer und das von uns so sehr geliebte italienische Eis.

DSCF3259(1)

Sanft zeigten sich die ersten Berge, welche wir doch eher im Norden der Insel vermuteten. Wir sind begeistert und erlebten kurz darauf die erste Überraschung: Menschenmengen an Auto-Mietstationen. Aber an diesem Tag war „Ferragosto“ (15.8.), ein kirchlicher Feiertag in Italien. Nach einer Stunde saßen wir endlich im Auto und fuhren entspannt zur Unterkunft. Die Unterbringung unsererseits erfolgte im Garden Beach Hotel in Cala Sinzias. Eine sehr schöne, gepflegte und großzügig angelegte Anlage.

DSCF3267

Eingerahmt von einer einsamen Berglandschaft und verwunschenen Wäldern liegt sie ganz nah am Strand. Für uns ein Muss bei diesen Traumstränden auf der Insel, die wir bei jeder Autofahrt mit voller Bewunderung bestaunten. Ganz in der Nähe liegt der Küstenabschnitt Costa Rei – der sich fast 10 km an der Ostküste erstreckt.

DSCF3275

Cagliari, die größte Stadt Sardiniens, ist mit dem PKW in ca. 50 Minuten zu erreichen. Die Kathedrale in der Altstadt Castello befindet sich auf einer Hügelspitze. Sie erlaubt einen grandiosen Blick über die nahe Umgebung. An der Hafenfront laden tolle Arkaden zum Bummeln und Verweilen ein.

Südsardinien ist ruhiger, weniger turbulent, anders als die Costa Smeralda im Norden. Auffallend in vielen Regionen ist auch die sardische Flagge. Sie erinnert an eine erfolgreiche Schlacht bei Alcoraz während ihrer Rückeroberung. Die Flagge zeigt ein rotes Georgskreuz auf weißem Grund, jeder der vier Quadranten zeigt mittig einen schwarzen Kopf mit einer weißen Binde.

Unser Highlight war zweifellos die Fahrt mit dem Tenino Verde. Eine Schmalspurbahn, die von Arbatax nach Mandas fährt (ca.160 km). Wir entschieden uns für die Verbindung VillagrandeSeui und zurück (Fahrzeit ca. 2 Stunden). Eine fantastische Tour, denn die Strecke führt mit zahlreichen Kurven, durch eine außerordentlich reizvolle Landschaft. Am Einstiegsbahnhof begegneten uns Wildpferde – wobei mit Bahnhof eher Station gemeint ist. Eine baufällige Ruine lässt ein Bahnhofsgebäude erahnen. Weit und breit ist keine Menschenseele zu sehen. Im Zug trafen wir auf temperamentvolle Italiener und Sarden, was die Fahrt umso lustiger machte.

DSCF3243

Bei der Verständigung stießen wir manchmal an unsere Grenzen. So stellten wir fest, dass abseits der größeren Touristenzentren viele Einheimische kein Englisch verstehen. Da wir der italienischen Sprache nicht mächtig sind, ging es sprichwörtlich mit Händen und Füßen zu. Hier zeigten sich die Sarden immer zuvorkommend und herzlich.

Für uns steht fest: Wir kommen wieder, vielleicht um beim nächsten Mal den Westen oder Norden zu erkunden.

Sehr gerne stehe ich euch bei Fragen rund um Sardinien zur Verfügung.

 
Share on Google+0Share on Facebook0Tweet about this on TwitterPin on Pinterest0Email this to someone
Thomas Cook Reisebüro Flughafen Dresden

Neueste Beiträge von Thomas Cook Reisebüro Flughafen Dresden (Mehr anzeigen)

Thomas Cook Reisebüro Flughafen Dresden

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

 

Optimization WordPress Plugins & Solutions by W3 EDGE