Florida - The Sunshine State

von Jasmin Vogt | mehr Artikel von | 30. September 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Azurblaues Wasser, strahlender Sonnenschein, paradiesische kilometerlange Traumstrände – das ist Florida. Wer schon immer einmal Strandurlaub mit Sightseeing, Shoppingurlaub und Abenteuerurlaub kombinieren wollte, der ist in Florida genau richtig. Im Sunshine State ist für jeden etwas dabei! Kulturelle Highlights, allgegenwärtige Natur und faszinierende Begegnungen mit Tieren erlebt man im südlichsten Staat der USA.

Der Southernmost Point ist der südlichste Punkt der USA und liegt in Key West. Bei gutem Wetter sieht man sogar bis nach Kuba. Allein schon die Fahrt nach Key West ist atemberaubend. Stundenlang sind wir über Brücken, vorbei an klitzekleinen Inselchen mit karibischen Traumstränden und saftig grünen Palmen, gefahren. Türkisblaues Meer soweit das Auge reicht. Unterwegs kamen wir an Key Largo vorbei. Dort kann man mit Delfinen schwimmen – und das im offenen Meer.

Pünktlich zum Independence Day sind wir in Miami angekommen. Das Feuerwerk haben wir bei angenehmen Temperaturen am Miami Beach genossen. Miami ist weltweit bekannt für sein Nachtleben. In der US-Metropole gibt es die besten Clubs und Bars auf der ganzen Welt. Eine der bekanntesten Diskotheken ist der luxuriöse Beach-Club Nikki Beach Miami gleich neben dem berühmten Ocean-Drive. Weiße Liegen, elegante Designelemente und Bambus-Möbel erstrecken sich vom Eingang bis zum Strand. Beim abendlichen Spaziergang über den Ocean Drive haben wir uns ein kleines schickes italienisches Restaurant ausgesucht und konnten sogar noch einen Tisch direkt am Straßenrand ergattern, um die vielen vorbeifahrenden Luxuslimousinen und Sportwagen zu beobachten.

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Ocean Drive

RIU Plaza

RIU Plaza Miami Beach

Nach drei erholsamen Tagen im Hotel RIU Plaza Miami Beach direkt am kilometerlangen Sandstrand ging es dann so langsam in Richtung Abenteuer. Die Fahrt führte uns an die Westküste Floridas, quer durch die Everglades. Davor machten wir noch einen kurzen Stopp in der Dolphin Mall, Miamis größter Shoppingmall, um etwas Proviant für die stundenlange Fahrt einzukaufen. Natürlich wollten wir auch Alligatoren und andere Lebewesen sehen, die in dem riesigen Sumpfgebiet zuhause sind. Deshalb haben wir uns entschieden den Everglades Safari Park zu besuchen. Nach einer rasanten Airboattour haben wir uns auf den Weg in Richtung Westküste gemacht. Die Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir haben ganz viele Alligatoren , meterlange Schlangen und am Ende sogar noch einen Flamingo gesehen. Die Weite der Everglades ist einfach gigantisch. Stundenlang sind wir nur geradeaus gefahren. Keine Häuser, keine Restaurants, keine Läden – einfach nichts! Nach hunderten von Meilen haben wir plötzlich einen riesigen Alligator faul am Straßenrand liegen sehen. Irgendwann wurden die Sümpfe rechts und links immer weniger und die ersten Häuser kamen wieder zum Vorschein. Es konnte also nicht mehr weit bis nach Naples sein – und so war es dann auch.

Everglades

Everglades

Die nächsten Tage, die wir an der Westküste von Florida waren, haben wir hauptsächlich an den traumhaften Stränden verbracht. Wir haben uns für das kleine familiäre Hotel Gulfcoast Inn in Naples entschieden, das sehr zentral liegt und nicht weit von der US-Bundesstraße Tamiami-Trail entfernt liegt. Der Barefoot Beach war mein absolutes Highlight. Der Strand liegt nördlich von Naples und ist mit dem Auto sehr gut zu erreichen. Morgens um 7 Uhr haben wir unser Hotel in Naples verlassen und haben den Highway in Richtung Fort Myers genommen. Vorher haben wir noch einen kurzen Stopp bei Dunkin Donuts eingelegt und uns mit Frühstücksbagels und Latte Macchiato für die Fahrt eingedeckt und sind dann gemütlich nach Bonita Springs gefahren. Das letzte Stück sind wir auf dem bekannten Tamiami Trail gefahren. Der Tamiami Trail ist eine Straße, die sich quer durch Florida zieht und die Städte Miami und Tampa miteinander verbindet. Der Barefoot Beach liegt im Bonita Beach Park, einem riesigen Naturschutzgebiet, in dem man Ruhe und Erholung finden kann. Am Wochenende trifft man dort auch viele Einheimische, die zusammen grillen und den Sonnenuntergang am Strand genießen. Beim Strandspaziergang haben wir ganz viele tolle Muscheln gefunden und sogar einen Seestern gesehen.

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Barefoot Beach, Bonita Springs

Auch am Fort Myers Beach haben wir einen Tag verbracht. Der Strand befindet sich auf Estero Island nördlich von Naples und ist auch sehr gut mit dem Auto zu erreichen. In Fort Myers gibt es viele Ferienwohungen und Hotels, die direkt am Strand liegen. Dort hat man ebenfalls flach abfallende weiße Sandstrände mit türkisblauem Wasser. Nach einem erholsamen Tag am Strand haben wir am Abend Fort Myers unsicher gemacht. Die Stadt am Golf von Mexiko besticht durch die vielen kleinen Restaurants und Bars direkt am Meer.

Das nächste Highlight war Sanibel Island, die naturbelassene Insel in der Nähe von Fort Myers. Die Stadt Sanibel hat festgelegt, dass kein Haus höher gebaut werden darf als die höchste Palme der Insel. Sanibel Island ist von Fort Myers aus über eine gebührenpflichtige Mautstraße zu erreichen. Die Überfahrt mit dem Auto kostet 5,- USD, lohnt sich aber auf jeden Fall. Wir hatten die tolle Idee die Insel mit dem Fahrrad zu erkunden. Es gibt dort so viele traumhafte Strände, die man einfach alle gesehen haben muss und diese lassen sich mit dem Fahrrad am Besten erreichen. Auf Sanibel Island angekommen haben wir uns also den nächsten Fahrradverleih gesucht und zwei pinkfarbene Fahrräder bekommen. Und dann ging die Fahrt auch schon los. Wir waren an vielen verschiedenen Stränden und haben ganz viele große einzigartige Muscheln gefunden, die wir auf dem Fahrrad fast nicht transportieren konnten. Eigentlich hatten wir geplant bis zur Nachbarinsel Captiva Island zu radeln, doch leider wurden wir von einem tropischen Regenguss überrascht. Also haben wir uns entschieden das nächste Restaurant anzufahren und haben uns einen leckeren amerikanischen Burger gegönnt. Nach einer Stunde war der Spuk dann auch schon wieder vorbei und wir konnten unsere Tour fortsetzen. Am bekannten Bowman’s Beach haben wir den Sonnenuntergang beobachtet und sind dann gemütlich zurück zum Fahrradverleih gefahren und haben unsere Räder abgegeben. Dann mussten wir uns von der traumhaften Insel leider auch schon wieder verabschieden. Aber wir kommen auf jeden Fall wieder!

Sanibel Island

Sanibel Island

Den letzten Tag im wunderschönen Sunshine State haben wir im Lovers Key State Park verbracht. Der Park ist ein Paradies für Tiere. Vögel, Alligatoren, Seekühe, Schlangen und Delfine sind dort zuhause. Um der Natur noch etwas näher zu sein, haben wir uns ein Kanu ausgeliehen und sind den ruhigen Fluss entlang geschippert. Rechts und links dichte Mangrovenwälder und wenn man ganz genau hingeschaut hat, konnte man sogar Schlangen und ganz besondere Vögel sehen. Am Ende unserer Tour konnten wir einen Alligator aus nächster Nähe beobachten – und das in freier Wildbahn! Seekühe haben wir leider keine gesehen, dafür hatten wir das Glück, dass plötzlich ganz viele Delfine um unser Kanu kreisten. Es war einmalig! Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei und wir mussten unser Kanu wieder abgeben. Die letzten Stunden haben wir dann noch am puderweißen Sandstrand des Lovers Key State Parks verbracht, um noch ein letztes Mal amerikanische Sonne zu tanken.

Nach zehn wunderschönen Tagen im Sunshine State neigte sich unser Roadtrip so langsam dem Ende zu. Wir haben sehr viel von Florida gesehen und durften viele nette Menschen kennenlernen. Glücklich und zufrieden ging es dann mit vielen tollen Urlaubserinnerungen über den großen Teich zurück nach Deutschland.

Beach

 
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