Gran Canaria - begeistert von seinem "Klein Venedig"

von Silvia Bellmann | mehr Artikel von | 14. Mai 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Im April 2016 verbrachte ich mit meiner Familie eine wunderschöne Urlaubswoche auf der drittgrößten kanarischen Insel Gran Canaria. Am späten Nachmittag gelandet, übernahmen wir unseren Mietwagen direkt am Flughafen und starteten in Richtung Süden. Über die Autopista waren wir schon nach 20 Minuten am Ziel. Maspalomas zeichnet sich durch seine vielen Bungalowanlagen aus und ist viel ruhiger als der lebhafte Touriort Playa del Ingles. Da sich die Unterkünfte in Maspalomas größtenteils hinter den Dünen und dem Golfplatz befinden, ist die Entfernung zum Strand hier größer. Es fahren jedoch regelmäßig Busse zum Strand und wieder zurück.

Meloneras

An der Uferpromenade von Meloneras kann man entspannt shoppen, oder in einem der vielen nicht gerade preisgünstigen Restaurants und Cafés die Spaziergänger beobachten. An die Promenade schließt sich in Höhe des Leuchtturmes der lange Dünenstrand an.

Meloneras

Promenade von Meloneras mit Leuchtturm

Von hier kann man am Strand entlang bis nach Playa del Ingles laufen.

Dünen von Maspalomas

Dünen von Maspalomas

Puerto de Mogan

Von Maspalomas fährt man über die Autopista ca. 20 Minuten Richtung Westen nach Puerto de Mogan. Die landschaftlich reizvollere Strecke ist jedoch die alte Hauptstraße. Entlang der Steilküste und durch dicht bebaute Orte erreicht man Puerto de Mogan nach knapp einer Stunde. In den Regionen um Argineguin und Puerto Rico finden sich kleine Sandbadebuchten mit hauptsächlich englischsprachigem Publikum. In Puerto de Mogan angekommen, beginnt die Parkplatzsuche. An einem Freitag sollte sich das äußert schwierig gestalten, da dann der beliebte Wochenmarkt stattfindet. Hat man einen Parkplatz gefunden, begibt man sich einfach mitten in die weiß-bunten Gassen des Ortes, der auch liebevoll „Klein-Venedig“ genannt wird. Im Hafen kann man den kleinen Seglern und Yachten zuschauen und sich in einem der vielen Cafés und Restaurants niederlassen. Abends wird auf dem kleinen Vorplatz für musikalische Unterhaltung gesorgt.

Puerto de Mogan 1

Puerto de Mogan

Puerto de Mogan 2

Blumenpracht in Puerto de Mogan

Da wir mit Kind unterwegs waren, suchten wir uns einen Platz in dem Tapas Restaurant, welches gleich am Spielplatz lag. Auf Empfehlung des netten Kellners, bestellten wir frischen, gegrillten Fisch. Preislich war er mit knapp 13 € durchaus in Ordnung. Er hatte uns nicht zu viel versprochen und wir erhielten eine fangfrische Dorade, die echt lecker war.

Wer hier Urlaub machen möchte, dem empfehle ich das 4* Cordial Mogan Playa. Dieses schöne Haus hat eine liebevoll gestaltete, große Gartenanlage, tolle Appartements und befindet sich fußläufig zum Strand.

Agüimes

Im Osten der Insel und ein wenig im Hinterland gelegen befindet sich dieses kleine und urige Örtchen. Es hat sich seinen urkanarischen Charme erhalten und man kann ganz in Ruhe durch die gut erhaltenen Gassen schlendern. Das Zentrum bildet der Kirchplatz. Hier kann man sich unter einem der Schatten spendenden Bäume ausruhen.

Agüimes

Das rastende Kamel

Agüimes 2

Die Gassen von Agüimes

Agüimes 1

Agüimes

Teror und der grüne Norden

Je weiter man in Richtung Norden fährt umso grüner wird die Landschaft.

Grüner Norden

Vor der Hauptstadt Las Palmas gabelt sich die Autobahn in Richtung Inselinneres. Vorbei an saftigen, grünen Tälern und über kurvige Bergstraßen gelangt man nach Teror. Hier findet mit großem Zulauf jeden Sonntag der Wochenmarkt statt. Viele Reiseveranstalter bieten an diesem Tag Ausflüge hierhin an.

Teror ist eine kleine Gemeinde, welche für seine kunstvoll gestalteten, hölzernen Balkons bekannt ist. Wir haben uns in einem der kleinen Restaurants in der Nähe des Kirchplatzes niedergelassen. Für gerade einmal insgesamt 6 € gab es Brot mit Aioli, Käse, kanarische Kartoffeln, Bier und Wasser. Das war dann mal ein richtiges Schnäppchen. Auch der Souvenierladen an der Kirche wartet mit kreativer Handwerkskunst und viel günstigeren Preisen als in den Touristenorten auf.

Teror

Teror

Palmitos Park

Für Familien ist der Palmitos Park ein Muss. Neben vielen exotischen Pflanzen kann man in dem wunderschön angelegten Park auch viele Tierarten bestaunen. Der Eintritt ist mit 30 € pro Erwachsenem nicht gerade günstig. Jedoch finde ich, dass sich ein Besuch trotzdem lohnt.

Palmitos Park

Schmetterling im Palmitos Park

Gran Canaria hat also für jeden Geschmack etwas zu bieten. Ob Familien, Paare, Singles, gleichgeschlechtliche Paare und Nudisten für alle hält diese Insel etwas Passendes bereit.

 
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