Griechenland at its Best - Inselkombination MYKONOS-AMORGOS-SANTORIN-KRETA

von Thomas Kania | mehr Artikel von | 21. Januar 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Nach einem 4-stündigen Flug mit Umsteigen in Athen erreichten wir im letzten Sommer die Insel der Schönen und Reichen Mykonos und bezogen nach einem Taxitransfer das Hotel Aegean leicht außerhalb von Mykonos Stadt. Es liegt in fußläufiger Entfernung. Das Hotel hat einen traumhaften Ausblick auf das agäische Meer und die Hafenszenerie von Mykonos Stadt, wo täglich die großen Kreuzfahrtschiffe anlegen und wie Hochhäuser aussehen zwischen den schaukelnden, farbenfrohen Fischerbooten, welche, so scheint es wohl, mit 2 Personen schon überladen wären. Die engen Gässchen der Stadt mit ihren vielfältigen Geschäften, Lokalen, Restaurants etc. laden zum Verweilen ein. Es ist so verwinkelt und an jeder Ecke lässt sich Neues, Kurioses entdecken. Ziemlich sicher wird man sich „verlaufen“, man verliert einfach die Richtung, aber die hilfsbereiten, gastfreundlichen Griechen helfen gerne und weisen den Weg – natürlich vorbei an der Taverne von Verwandten – denn „alle Wege führen Richtung Hafen“. Sollte man keinen fahrbaren Untersatz haben, lassen sich die unterschiedlichen Strände der Insel bequem mit Linienbussen ab und bis Mykonos Stadt erkunden.

Mykonos, Griechenland, Kykladen, Urlaub

Nach 5 Tagen intensiven Erlebens dieser mondänen Insel geht es mit der Fähre weiter mit Umsteigen in Naxos durch die Inselwelt der kleinen Kykladen (Iraklia, Donoussa, Schinoussa, Koufonissi) nach Amorgos. Für die Fahrt durch diese faszinierende Inselwelt mit blaugrünen Hafeneinfahrten sind wir Gast bei der Skopelitis Ferrys, der Small Cyclades Lines. Faszinierend wie Iannis Skopelitis, ein alter Seebär, trotz Konkurrenz von Schnellfähren, großen Tragflügelschiffen der führenden griechischen Reedereien sein Schiff vergleichsweise langsam von Insel zu Insel schippert. Faszinierend auch, dass hier nicht nur Touristen (wenige) und Fahrzeuge (höchstens zehn), sondern auch Lebensmittel, Gebrauchsgegenstände für den täglichen Bedarf (halbe Wohnungseinrichtungen, Kühlschränke, Dachziegel etc.) transportiert und somit die abgelegenen Inseln versorgt werden. Jeden Tag, hin und zurück, wenn es die See zulässt, und dieser Skopelitis fährt auch dann noch, wenn die Kapitäne der großen Konkurrenz längst kapitulieren. Auch wir sollten auf der Rück- bzw. Weiterfahrt einen solchen Trip erleben.

Amorgos, Deep Blue Sea, Geheimtipp Griechenland, Skopelitis, Kykladen

Wir erreichen nach einer fünfstündigen unvergesslichen Fahrt unser Ziel – Katapola, einen der beiden Hafenorte auf Amorgos. Hier werden die wenigen Touristen von Ihren Gastgebern empfangen und zu Fuß oder per Auto zu den gebuchten Unterkünften transferiert. Pension Titika heißt unser Ziel – eine kleine, beschauliche, persönlich geführte Bleibe mit 10 im Kykladenstil eingerichteten, wirklich süßen Doppelzimmern direkt am Meer (ca. 5 Minuten vom Fähranleger). In Katapola gibt es eine Bushaltestelle die den Ort z.B. mit dem Hauptort der Insel, der Chora, verbindet. In den achtziger Jahren wurden hier von Luc Besson für seinen Film „The Big Blue“ – „Im Rausch der Tiefe“ – es geht hier um 2 konkurrierende Apnoe-, Freitaucher – faszinierende Unterwasserszenen gedreht. Auch an diesen Stränden verbringen wir einige Tage – Anreise von Katapola per Bus und zu Fuß mit der Aussicht auf glasklares blaugrünes Meer. Oberhalb dieser Strände erreicht man … natürlich auch zu Fuß die wichtigste Sehenswürdigkeit dieser Insel: Das Kloster Chozoviotissa, das von weitem, wie es scheint, einen weißer Klecks oder Tauben, in der Felswand wiederum eine beeindruckende Impression dieser Insel darstellt. Am Ende unseres 7-tägigen Aufenthalts auf diesem magischen Eiland steht eine nicht geplante Nacht im Hafen von Katapola, eben weil ein Kapitän der gebuchten Schnellfähre nach unserem nächsten Aufenthaltsort Santorin aufgrund des Wetters es nicht wagte, in Katapola einzulaufen. Kein Problem! Einfach die gebuchte Fähre auf den nächsten Tag umbuchen. Skopelitis heißt unser Mann, Abfahrt 07.00 Uhr. Wir verbrachten die zusätzliche Nacht genau gegenüber dem Fähranleger. Nach einer kurzen Nacht erreichten wir dann auch pünktlich die Skopelitis Fähre und ich kann sagen, die nächsten 3-4 Stunden auf der Fahrt nach Naxos waren wirklich kein Spaß für uns.  Von dort aus erreichten wir die Schnellfähre nach Santorin, deren Fahrt dann aber mehr oder weniger ruhig verlief.

Santorin, Kykladen, Griechiesche Insel, Griechenland

Wir fuhren mit dem Transferbus zu unserem Hotel Agali Houses – eine Empfehlung aus unserem Bekanntenkreis – die man so auch uneingeschränkt weitergeben kann. Das Hotel liegt am Kraterrand in Firostefani mit einem famosen Blick auf die Hafeneinfahrt und auch hier gibt es die täglichen Ankünfte der verschiedensten Kreuzfahrtschiffe der großen Reedereien. Auf dem Kraterrand verläuft ein Fußweg von Thira, dem Haupthafenort nach Oia. Hier legen hauptsächlich Tagesausflügler von den umliegenden Inseln bis runter nach Kreta an. Tausende Touristen bewegen sich täglich durch die Gassen der beiden Hauptorte. Restaurants und Cafes reihen sich an Souvenirshops und Kunsthandwerksläden. Tagsüber ist hier viel los, bis die Kreuzfahrttouristen und Tagesausflügler der Insel wieder den Rücken kehren. Richtig beschaulich muten die immer mehr zusammenwachsenden Orte am Kraterrand in den Abendstunden und am Morgen an. Dem ausgiebigen Bummeln gibt man sich lieber zu diesen Zeiten hin. Dann kehrt sich die hektische Betriebsamkeit hin zum langsamen ruhigen Treiben immer unter dem Eindruck von fantastischen Sonnenauf- und -untergängen und atemberaubenden Ausblicken in den Krater. Gerade diese Eindrücke von Santorin lassen sich vom Agali Houses Hotel vortrefflich genießen, z.B. waren wir dort im „untersten“ Apartment mit einer tollen unverbauten Aussicht. Zum Hoteleingang waren es ohne zu übertreiben 180 Stufen.

Unsere nächste und letzte Station auf dieser Reise sollte Kreta sein, welche wir dank einer Schnellfähre innerhalb von ca. 2 Stunden erreichten. In Heraklion angekommen, nahmen wir ein Taxi zur Mietwagenstation, wo wir ein Auto übernahmen, dass uns die letzten 10 Tage unseres Urlaubs begleiten sollte. Wir fuhren gen Westen in unseren Urlaubsort im Hinterland von Gergioupolis ins Hotel Vardis Olive Garden – ein empfehlenswertes Hotel für den aktiven Reisenden, der auf Erkundungen mit dem Mietwagen wert legt, denn dieses Haus liegt etwa 2 km im Landesinneren weg vom Meer und Strand. Jeden Tag unternahmen wir Ausflüge in den Westen, speziell aber in den Süden der Insel, wo wir menschenleere Strände fanden, unwegsames Gelände zu Fuß überwanden, um an diesen baden zu können. Wir fanden typische kretische Märkte, wo man nahezu alles kaufen kann und wo sich nur wenige Touristen hin verirren. Genauso wie teilerschlossene Buchten mit nur einer winzigen Taverne am Strand mit wenigen Schirmen und Liegen, dafür aber mit glasklarem Wasser. Scheinbar unberührte Landschaften, Olivenhaine mit einer schwindelerregenden Steigung lagen auf unseren Fahrten auf kaum befahrenen Strassen. Natürlich waren wir auch in Elafonissi einem bizarranmutenden Lagunen Strand im äußersten Südwesten mit rosafarbenem Sand oder in Paleohora mit weißem Sandstrand direkt im Ort. Matala, der frühere Hippieort stand genauso auf dem Programm, wie die Orte Aghia Galini oder Plakias. Die verschiedenen Orte und die Strände der Südküste lassen sich bequem auch mit Badebooten erreichen, wie zum Beispiel der Preveli Strand unterhalb des Klosters von Preveli. Man kann hier prima Kultur, Natur und Relaxen verbinden. Ich kann an dieser Stelle nicht umhin, Jorgos und Soula zu erwähnen, die mich nach zehn Jahren wieder erkannt haben, wie einen alten Freund.

Kissamos, kreta, Griechenland, Urlaub, Island Hopping

Die beiden wohnen im Ort Kissamos, durch den man fährt, wenn man sich auf dem Weg zum westlichsten Strand der Insel – Falassarna – befindet. Kissamos ist ein griechischer Ort mit kurzer Strandpromenade und ein paar kleineren Hotels der Mittelklasse. Hier befindet sich die nette Strandtaverne der beiden herzlichen, gesprächigen Griechen, ein Geheimtipp wie ich finde. Taverna Sunset: Hier gibt es bodenständige griechische Küche, wo man auch noch eher in die Töpfe guckt, als in die Speisekarte und 5 Meter vom Wasser entfernt essen kann.

Der Abschied von hier fällt schwer, bald kommen wir wieder her.

KALO TAXIDI – gute Reise, ob pauschal oder individuell, sprechen Sie mich gerne an.

 
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"Viel zu spät begreifen viele die versäumten Lebensziele: Freude, Schönheit der Natur, Gesundheit, Kultur und Reisen. Darum, Mensch, sei zeitig weise! Höchste Zeit ist's! Reise, reise!" Wilhelm Busch (1832 - 1908)
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