Hanse - und Hafenstadt Hamburg

von Franziska Müller | mehr Artikel von | 8. Juni 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Am 18.11. ging es mit dem Auto auf nach Hamburg. Auch mit der Bahn ist Hamburg ab Berlin gut erreichbar.

Unser Hotel, das „Hanseport Hamburg“ liegt 500m von der Reeperbahn entfernt. Nachdem wir um die Mittagszeit herum unser Zimmer bezogen hatten, machten wir uns auf Richtung Hafen. Am Hafen waren wir im Hard Rock Cafe und dort trafen wir den „berühmten“ Star Gildo Horn. Im Sommer hat man von der Terrasse des Hard Rock Cafes einen schönen Blick auf Hamburgs Hafen.

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Unser Weg ging weiter zu Hamburgs Wahrzeichen der Michaeliskirche auch der Michel genannt. Vom Aussichtsturm des Michels hat man eine schöne Aussicht auf die Stadt Hamburg und das nicht nur bei Sonnenschein. Der Besuch des Hamburger Michels ist sehr lohnenswert und gehört unbedingt bei der Reise nach Hamburg dazu. Weiter ging es Richtung Großneumarkt. Hier findet man viele gute Kneipen und kann im Sommer romantisch unter kleinen Lichtern schmausen. Danach führte uns ein Fußmarsch zum Jungfernstieg. Die Hamburger nennen ihn, „die schönste Einkaufsstraße der Welt“. Wir schlenderten die Straße entlang und gingen weiter zum Rathaus. Hier kann man auch an einer Führung teilnehmen. Unser nächstes Ziel war die Speicherstadt. Auf dem Weg dorthin, kamen wir an den Deichtorhallen vorbei. In der Speicherstadt angekommen, erkundeten wir weiterhin zu Fuß die Innenhöfe am holländischen Brook. Die Speicherstadt hat für jeden etwas zu bieten und ist ein „Muss“ jedes Hamburgbesuches. Hier können Sie das Speicherstadtmuseum (außer montags) und das
Maritime Museum (auch außer montags) besuchen.

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Von der Speicherstadt aus ging es weiter zur Hafencity. Hier sind viele neue Arbeits- und Wohnplätze entstanden und in den nächsten Jahren sollen es noch mehr werden. Unser Weg führte zurück an der Elbe bis zu unserem Hotel. Nach einer kleinen Pause im Hotel, besuchten wir die Reeperbahn. Das Rotlichtmilieu spielt hier eine große Rolle, wohin man auch schaut, erblickt man ein Bordell neben dem anderen. Auch das Musical „Rocky“ hat seine Spielstädte auf der Reeperbahn. Außerdem befindet sich hier auch die berühmte „Davidwache“ (auch Polizeikommissariat 15), die man durch Film und Fernsehen kennt.

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Lohnenswert ist ebenso ein Besuch des Panoptikums, wo Sie 120 Wachsfiguren bestaunen und fotografieren können. Hier sehen Sie nicht nur Angela Merkel, Udo Lindenberg oder Sissi alias Romy Schneider. Nein, Sie finden auch Michael Schumacher, Robbie Williams uvm..

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Nach diesem erlebnisreichen Tag ließen wir im Restaurant „DaMingo Steaks Fisch und Mehr“ unseren Abend ausklingen. Dieses finden Sie nur wenige Schritte von der Davidwache und dem Panoptikum auf der anderen Straßenseite. Hier können Sie in mittlerer Preisklasse sehr gut zu Abendessen. Nach dem Abendessen schleppten wir uns müde ins Hotel und fielen ins Bett.

Unser zweiter Tag beginnt mit einem reichhaltigen Frühstück im Hotel. Dann machen wir uns auf den Weg zu den Landungsbrücken. Hier beginnt unsere Stadtrundfahrt mit dem Hop-On Hop-Off Bus.

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Auf dieser Fahrt haben wir viel über Hamburg und seine Sehenswürdigkeiten erfahren. Sie können jederzeit aus dem Bus an 27 Haltestellen aus- und wieder einsteigen. Auf der Fahrt kommen Sie zum Beispiel an der Dauerbaustelle der Elbphilharmonie und dem berühmten Hotel Atlantis“ mit Dauergast Udo Lindenberg vorbei. Wenn Sie nicht aus dem Bus aussteigen, dann dauert die Fahrt bis zu den Landungsbrücken 90 min. Dort können Sie nach der Stadtrundfahrt an einer Hafenrundfahrt teilnehmen. Hier können Sie zwischen zwei Fahrten aussuchen. Entweder Sie fahren in die Speicherstadt oder Sie fahren ins Herzen des Hafens. Wir entschieden uns für die Fahrt ins Herzen des Hafens. Dort sahen wir leider kein großes Kreuzfahrtschiff von AIDA oder Costa. Doch konnten wir beobachten wir Containerschiffe be- und entladen und wie diese Schiffe aus dem Hafen begleitet wurden. Diese Hafenrundfahrten dauern ca. 60 min und es sind beide sehr lohnenswert. Doch würde ich eher die Fahrt ins Herz des Hafens empfehlen, da Sie die Speicherstadt auch gut zu Fuß erkunden können. Nach der Hafenrundfahrt fuhren wir mit dem Bus in die Speicherstadt und besuchten das Zollmuseum. Hier sahen wir, wie die Menschen verschiedene Waren in unterschiedlichster Art und Weise versuchten zu schmuggeln. Außerdem sehen Sie noch die verschiedenen Uniformen vom Zoll und Sie können einen Blick in ein Zollboot werfen. Nach unserem Besuch im Zollmuseum machten wir uns langsam auf den Weg Richtung Hotel.

Im Hotel angekommen machten wir uns für das Highlight des Tages fertig – für das Musical „König der Löwen“. An der Landungsbrücke 1 kann man mit der Fähre rüber zu der Spielstätte fahren, dieses ist auch mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Doch ich finde, dass es schon etwas Besonderes ist mit der Fähre über die Elbe am Abend zum Musical gebracht zu werden. Die Fähre fährt ab 2h vor Musical kostenfrei zum Theater. Die letzte Rückfahrt erfolgt 90 min nach Show-Ende. Das Musical „König der Löwen“ war für mich ein absolutes Highlight in Hamburg und ebenso ein „Muss“ und ich würde es mir immer wieder ansehen. Es ist ein atemberaubendes Stück mit den Kostümen der Schauspieler und der Mischung aus Popmusik von Sir Elton John und original afrikanischen Rhythmen (Karten auch bei uns im Büro erhältlich). Für die Pause können Sie sich einen Tisch mit Getränken reservieren lassen, so sparen Sie sich langes Warten an der Bar.

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Der dritte Tag war unser letzter Tag in Hamburg. Nach unserem Frühstück ging es mit dem Bus wieder in die Speicherstadt. Doch heute hatten wir ein genaues Ziel, wir wollen in die Miniatur Wunderwelt – Weltgrößte Modelleisenbahn. Hier sollten Sie gleich früh morgens kommen, so können Sie sich alles noch in Ruhe ohne Gedränge ansehen. Auf über 1.300 qm können Sie eine Reise von Skandinavien über Deutschland, Österreich und Schweiz bis hin ins weit entfernte Amerika begehen. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt und werden durch die Tag- und Nachtsimulation noch mehr verstärkt. Eine der neusten Attraktionen (meine absolute Lieblingswelt) ist die Flughafensimulation in Knuffingen. Hier kann man beobachten, wie Flugzeuge starten und landen. Es ist faszinierend, was die Leute alles auf der Fläche erbaut haben und es ist noch mehr in Planung. Gerade planen die Mitarbeiter der Miniatur Wunderwelt den Bau von Italien. Wenn Sie Glück haben, dann können zuschauen, wie an den Kulissen, Attraktionen (wie Beleuchtung von Gebäuden) und Bahnen gearbeitet wird. In diesem Museum sollten Sie Zeit einplanen. Wir waren über zwei Stunden hier und haben längst nicht alles gesehen. Sollte Sie der kleine Hunger packen, dann können Sie hier gut und recht günstig speisen.

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Nach unserem Besuch in der Miniatur Wunderwelt gingen wir ins Hamburg Dungeon. Dieses finden Sie gleich unter der Miniatur Wunderwelt. Lassen Sie sich nicht von dem hohen Preis abschrecken. Es ist sehr spektakulär und interessant gemacht. Sie erleben hier die 600 Jahre alte dunkle Geschichte der Hansestadt in 13 Shows in einer einzigartigen Location. Es ist eine Art moderne Geisterbahn: Sturmflut, Stadtbrand, Störtebekers Hinrichtung – es ist alles dabei, was gruselig ist. Die Show dauert ca. 90 min.

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Nach dieser Show machten wir uns mit der U-Bahn auf zum Stadion des FC St. Pauli. Hier können Sie donnerstags bis sonntags an einer Stadionführung teilnehmen. In der Nähe finden Sie auch den Dom. Vom Stadion aus erreichen Sie zu Fuß wieder die Reeperbahn. Diesen Weg nahmen auch wir. Tagsüber ist es wie  ausgestorben auf der Reeperbahn, doch trotzdem sollten man die Augen offen halten. So sahen wir zum Beispiel einen „Walk of Fame“ – Stern von Udo Lindenberg auf dem Gehweg.

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Nach einem Foto ging unser Weg weiter in Richtung große Freiheit. Hier findet man viele Pubs, z.B. von Olivia Jones und viele Bordells. Diese haben tagsüber alle geschlossen, doch abends steppt hier der Bär.  Dann führte unser Weg ins Hotel – unsere Füße wollten nicht mehr so wirklich laufen. Nach einer kurzen Pause im Hotel fuhren wir nochmal an den Hafen. Dort aßen wir an der Brücke 10 in einer gemütlichen Kneipe (Tipp:Die Fischbrötchenbude) ein leckeres Fischbrötchen und tranken bei dem kalten Wetter einen Glühwein. Dann fuhren wir mit der Bahn zum Jungfernstieg und gingen in der Europa Passage bummeln. Es ist eines der größten Einkaufszentren Hamburgs mit über 5 Etagen. Wer die Nase voll von Sightseeing hat, der kann hier schön shoppen.

Abends fuhren wir mit der S-Bahn zur Haltestelle Reeperbahn. Eigentlich wollten wir ins Hotel, doch leider hatten wir noch kein Abendbrot gegessen. Da stieß ich auf ein Restaurant, was von außen nicht besonders schön aussah. Doch da meine Füße nicht mehr laufen wollen, sind wir ins „Schweinke“. Dieses befindet sich direkt an der U-Bahnstation Reeperbahn. Von Innen hat mich dieses Restaurant positiv überrascht und auch das Essen war sehr lecker. Man sollte sich auf der Reeperbahn nicht scheuen in Restaurants zu gehen, die von außen nicht so gut aussehen. Der Schein kann trügen. Nach dem Abendessen bin ich gefühlt ins Hotel gerollt, da ich so satt war. Dort ließen wir in der Hotelbar unseren Städtetrip Revue passieren und beschlossen, dass wir auf jeden Fall wieder nach Hamburg kommen werden – das nächste Mal im Sommer.

Mit unseren neu gewonnenen Eindrücken von Hamburg fuhren wir am frühen Vormittag wieder nach Hause.

Mein Tipp für Hamburg: Die Hamburg Card rechnet und lohnt sich auf jeden Fall. Sie können mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Hamburg fahren und bekommen in vielen Museen eine Ermäßigung. Diese Karte können Sie bei uns im Büro zu Ihrem Hotelaufenthalt in Hamburg dazu buchen.
Ihre Franziska Müller

 
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