Kleine Rundreise durch Irland

von Heike Wellessen | mehr Artikel von | 3. Dezember 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare
Im November unternahm ich, mit einigen Kollegen, eine kleine Rundreise in Irland von Düsseldorf nach Dublin.
Die Anreise mit Aer Lingus ist angnehm bequem, schnell und kurz. 10:50 Uhr Abflug  und 11:45 Uhr Ankunft. Der Flughafen ist übersichtlich und da wir mittags ankamen, versorgten wir uns erst einmal mit einem leckeren Tee und Lunch im Oaktree Cafe im Flughafen. Das irische Tourismusamt ist ebenfalls dort, wo wir uns direkt mit Stadtplänen, Straßenkarten, Infomaterial zu Nationalparks versorgen konnten.
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Anschließend ging es zu unserem ersten Programmpunkt, ein Treffen mit Mary White von Blackstairs Eco Trails, die uns über heimische Pflanzen und Bäume aufklärte und deren Bedeutung zu keltischer Zeit. Gleichzeitig fand eine Verkostung von keltischem Essen statt, welches uns sehr gut mundete. Da es schon dunkel war, begaben wir uns nach Gorey in die Grafschaft Wexford, wo wir im Ashdown Park Hotel übernachteten und uns ein köstliches Abendmenü mit einem erlesenen Weinen erwartete.
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Am nächsten Tag ging die Fahrt nach einem ausgiebigen, typisch irischen Fühstück mit Porridge,  black und white Pudding, Toast mit Würstchen Eier und Speck, Scones gegen 08:00 Uhr weiter nach Ferrycarring. Wir besuchten den Irish National Heritage Park, ein Freilichtmuseum zeigt eine Reise in Irlands Vergangenheit. Auf  14 Hektar Wald, Moorland und Hochland befinden sich Nachbauten von Häusern, Bauernhöfen, Kult- und Grabstätten (Portalgrab, Steinkistengrab), Steinkreise, Wassermühlen, Kloster der seit langer Zeit verschwundenen Vorfahren der Iren. Ein historisch gekleideter Führer erklärte uns ausführlich die geschichtliche Entwicklung an den einzelnen Sehenswürdigkeiten. Anschließend ging es weiter nach Portlaw ins Curraghmore House, dem historischen Sitz des 9. Marquis von Waterford ein Anwesen mit 2500 ha Garten- Wald- und Weidefächen. Eine Sitka-Fichte , die auf dem Anwesen ca 1830 gepflanzt wurde, zählt zu den höchsten Bäumen Irlands.
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St. Huberts Hirsch mit Kruzifix zwischen seinem Geweih – echte Hörner auf dem de la Poer Familie Emblem – blickt über den großen Hof von oben auf die alte Burg, die Stallungen und jetzigen Teestuben. Nicht nur die Hausbesichtigung war spannend auch die Besichtigung  des Shell-Houses, versteckt in einem Gebüsch in der Gartenanlage. Ein Haus 1754 gestaltet in 261 Tagen nur mit Muscheln aus aller Welt, in der eine Statue der Gräfin John van Nost der Mittelpunkt ist. Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter zum Dunbrody Famine Ship and Irish Emigrant Experience. Bis zu sechs Wochen dauerte die Atlantiküberquerung mit der Dunbrody, die die hungernden Iren als Auswanderer nach Amerika in die neue Welt brachte. Eine sehr beeindruckende und durch Film und Schauspieler sehenswerte Ausstellung.
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Weitere Höhepunkte der Reise waren Jerpoint Park ein Mittelalterliches Gelände mit der Grabstätte des Hl. Nikolaus, Besuch des Kilkenny Castle, Kloster Glendalough in den Wicklow Mountains. Aber auch andere typische Highlight, wie eine Hütehundvorführung mit einer Irischen Teestunde verbunden oder einem Hurlingtraining, dem Nationalmannschaftssport der Iren. Schon die Helden der irischen Sagen sollen diese Sportart betrieben haben. Hurling ist der eigentliche „Gaelic Sport“ (keltischer Sport).
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Ein Pubbesuch mit irischer Livemusik durfte natürlich auch nicht fehlen, wo wir die verschiedenen Biere, wie z.B. Smithwicks, Guiness etc. testen sowie typisch irische Kost wie Irisch Stew, Fish und Chips etc. genießen konnten.
Auch Dublin, die letzte Etappe unserer Reise begeisterte uns, wo wir trotz Regen mit einer kleinen Stadtrundfahrt die typisch bunten Türen Dublins, das Trinity College, das Guiness Storehouse den Phoenix Stadtpark gestreift haben. Eingehender haben wir noch ein Whiskeydiplom in der  Old Jameson Destillery erworben, nachdem wir dort ausführlich den Herstellungsprozess erklärt bekamen.
Irland ist auch für wenige Tage eine wunderbare Möglichkeit Land, Kultur und Leute kennen zulernen. Fragen Sie mich gern nach den Besonderheiten.
 
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