Italien- Ligurien- Stadt, Berge, Me(h)er....

von Theresia Saalfeld | mehr Artikel von | 25. Februar 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Ligurien

Im Oktober 2016 hat es mich mal wieder in das schöne Bella Italia gezogen…an die Ligurische Riviera. Übernachtet habe ich Moneglia, eine wunderschöne Kleinstadt, mit einem schönen Strand- ideal auch für Kinder, da Wellenbrecher das Wasser sanft und seicht machen. Das Wasser glasklar und türkis blau. Ein kleiner Steinstrand ist über viele Stufen erreichbar, welcher Sammlern und Steinliebhabern das Herz höher schlagen lässt.

Moneglia

Hier in Moneglia war die Welt noch in Ordnung: Kleine Obst-/Gemüseläden, viele individuelle Läden – die bei uns in Deutschland so gut wie ausgestorben sind – und natürlich leckeres Gelati (Eis). Das Eis hier ist sagenhaft, selbstgemacht- man schmeckt die Früchte und die Liebe zum Detail heraus.

Moneglia Markt

Moneglia ist ein guter Ausgangspunkt um die Ligurische Riviera kennen zulernen. Am besten lässt man sein Auto stehen und fährt mit dem Zug zu den vielen sehenswerten Orten. Die Anbindung ist bestens, der Preis dafür sehr gut und einfach empfehlenswert. Man ist meist kürzer unterwegs, als mit dem Auto – keine Parkplatzsuche, eine Fahrt entlang der Küste durch unzählige Tunnel.

Moneglia

Fahrkarten gibt es übrigens am Automaten (bar oder Kreditkarte) – auch im „deutschen“ Modus einfach zu handhaben oder man holt seine Biglietti am Fahrkartenschalter.

Genua

Ein erster wichtiger Ausflugspunkt ist natürlich die Hauptstadt der Region Ligurien-GENUA.

Genua-Fontana di Ferrari

Genua-Fontana di Ferrari

Die Hafenstadt. Meist denkt man nur: Genua, was soll da sein, außer viele Kreuzfahrtschiffe…? Nein, im Gegenteil: die Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, allen voran die unzähligen Pallazi (Patrizierhäusern) – wovon die meisten restauriert wurden – ,das Geburtshaus von Christoph Kolumbus, der Piazza de Ferrari mit der Fontana di Piazza de Ferrari (Springbrunnen), der den Mittelpunkt und gleichzeitig eines der Wahrzeichen von Genua bildet, und natürlich viele schöne Geschäfte, Cafés…es ist einfach eine Wonne durch die verwinkelten Gassen zu bummeln.
Ich empfehle eher, sich irgendwo in den Gassen in ein Café zu setzen, als an den großen Hafen. Erstens bekommt man das Leben der Stadt einfach mit und zweitens ist es ein immenser Preisunterschied.

Kloster San Fruttuoso

Fährt man von Moneglia aus in die gleiche Richtung gen Genua und steigt man in Camogli aus, findet man sich in einen weiteren verträumten Küstenort Liguriens wieder. Von hier aus starten Boote zum Kloster San Fruttuoso, welches nur ausschließlich per Boot oder zu Fuß erreichbar ist – aber auch eine Tauchbasis gibt es hier. Warum? Der Grund ist neben dem wunderbar türkis blauen Wasser, die berühmte Statue vom Christus der Abgründe, eine Statue aus Bronze, bekannt von den Tauchern der ganzen Welt. Am 22. August 1954 wurde die Statue in die Wassertiefe von S. Fruttuoso gestellt.

Kloster San Fruttuoso

Kloster San Fruttuoso

Das tausendjährige Kloster ist umgeben vom Meer und dem Naturpark von Portofino. Hier finden Sie kleine Bar´s und Restaurants mit Ihrer Aussichtsterrasse. Der Klostergarten und ein kleiner Teil des Klosters kann so besichtigt werden bzw. besteht die Möglichkeit das gesamte Kloster gegen einen kleinen Obolus zu besichtigen. Von hier aus geht ein teilweise steiler Wanderweg über den Monte Portofino nach Portofino.

Portofino

Portofino ist ein kleiner Ort der Schönen und Reichen. Es gibt hier viele hochwertige Hotels, eine schöne Piazza mit Blick auf den kleinen Yachthafen mit seinen vielen hochwertigen Yachten, hochklassige Boutiquen von namhaften Designern und viele edle Gaumenfreuden. Hier zählt, sehen und gesehen werden. Auf jeden Fall ist Portofino ein bezaubernder Platz, dessen Besuch zum Entdecken und zum Bewundern in allen seinen verschiedenen Farbtönungen einlädt.
Von hier aus fährt ein Bus entlang der kurvigen Küstenstraße zum Nachbarort St. Margherita Ligure, welcher perfekt an die italienische Bahn angebunden ist.

Cinque Terre

Am meisten besucht und am meisten gesehen ist die Cinque Terre – die 5 Orte- Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore.
Diese wunderschönen „Bergdörfer“ sind idealerweise auch am schnellsten mit den Zug erreichbar. Mit dem Auto fährt man über verschlungene und kurvige Bergstraßen zum nächsten Ort- was sehr zeitaufwendig und anstrengend ist.

Vernazza

Vernazza

Die Region ist als Naturpark geschützt, in dem nichts gebaut oder verändert werden darf. Im Jahr 1997 wurde die Cinque Terre zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.

Müsste ich die Cinque Terre beschreiben, so würde ich sagen, dass es wunderschöne, kleine und farbenfrohe Küstenorte sind, die Einladen die vielen verwinkelten Gassen zu erkunden um anschließend einen leckeren Café (Espresso) zu genießen und den Blick über den Ort schweifen zu lassen.
Ein festes Bild sind die vielen Weinterrassen an den Steilhängen, die meist bis ganz nach oben ragen. Leider gibt es nur noch wenige Weinbauern, die diese schwere und nicht motorisierte Arbeit noch machen.
Wer gut zu Fuß ist, kann über die ausgeschriebenen Wanderwege die Orte erreichen. Diese sind gut miteinander verbunden. Hierfür bezahlt man „Eintritt“ zur Nutzung des Naturparks.

Ich empfehle die Cinque Terre außerhalb der Saison zu besuchen – ab Oktober bis März/April. Selbst jetzt Mitte Oktober waren noch unzählige Reisegruppen unterwegs und die Bahnhöfe vollgestopft mit vielen Touristen.

FAZIT:
Italien ist neben der Kultur und Natur, für mich immer wieder eine kulinarische Wonne – allen voran natürlich das leckere Eis, das Focaccia für den kleinen Hunger, Oliven und die unzähligen Pasta’s und Pesto’s.
Mein Tipp: Probieren Sie einmal das Walnusspesto.

 
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