Karibik Kreuzfahrt mit der AIDAdiva

von Anne Fekonja | mehr Artikel von | 10. März 2016 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Im November 2015 konnte ich eine, für mich neue Reiseart ausprobieren und zwar eine zweiwöchige Kreuzfahrt. Da ich ebenfalls noch nicht in der Karibik war, habe ich sehr viele neue Erfahrungen und Eindrücke gesammelt.

Los ging es um 09.20 Uhr ab dem Frankfurter Flughafen. Mit einer Condor Maschine, voll beladen mit AIDA Gästen, starteten wir nonstop in Richtung Barbados. Der Flug dauerte ca. 9 Stunden und die lange Zeit kann man sehr gut mit dem Bordprogramm überbrücken. Von TV-Serien über aktuelle Kinohits bis hinzu verschiedenen Musiktiteln vergeht die Zeit im wahrsten Sinne wie im Flug. Nach Ankunft standen bereits unsere Transferbusse bereit und wir fuhren ca. 30 Minuten zum Hafen. Dort angekommen begann der Check-In in einer großen Halle. Es ging sehr schnell und wir bekamen unsere Bordkarten. Diese sind gleichzeitig Zahlungsmittel, Ausweisdokument und Kabinenschlüssel.

Dann war es endlich soweit: Wir konnten auf die AIDAdiva!! Zugegeben war ich zuvor niemals so nah an einem Kreuzfahrtschiff und die Größe beeindruckte mich sehr! Wir konnten sofort auf unsere Kabine. Gebucht hatten wir einen Innenkabine auf Deck 8. Die Zimmer waren freundlich und hell eingerichtet. Danach stand erst einmal ein Rundgang an, vorbei am Theatrium, den vielen Restaurants, den verschiedenen Bars bis auf das oberste Deck, dem Pooldeck.

Abends um 21.00 Uhr fand die Seenotrettungsübung statt. Diese ist für alle neu angereisten Passagiere Pflicht und dauert eine gute halbe Stunde. Anschließend war zum Auslaufen des Schiffes eine Lasershow organisiert danach war für uns noch eine Lasershow organisiert – Bombastisch sage ich Ihnen!

Ich fiel an diesem Abend todmüde ins Bett. Es war bereits 23.00 Uhr. (Deutsche Zeit 04.00 Uhr / 5 Stunden Zeitverschiebung)

Als wir am nächsten Morgen zum Frühstück gingen, waren wir bereits in St. Lucia. Dort hatten wir auch unseren ersten Ausflug mit einem Katamaran entlang der Küste.

St. Lucia

Vom Meer aus konnten wir die tollen Häuser betrachten, die zwischen unzähligen Palmen gebaut wurden. Natürlich durfte ein Badestop nicht fehlen. An einer einsamen Bucht mit glasklarem Wasser durften wir vom Katamaran aus ins kühle Nass springen.

Am Abend gegen 19.00 lief die AIDAdiva in Richtung Dominica aus.

Am Mittag startete unser Trip in den Regenwald. Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, dass diese Insel so wasserreich ist. Etlichen kleinen Bachläufe und einigen kleinen Wasserfällen begegneten wir auf dem Weg zum „Emerald Pool“.

Emerald Pool

In diesem Becken konnte, wer möchte, ein kleines Bad nehmen. Unser nächster Stopp war der Botanische Garten der Insel, dieser war auf dem Universitätsgelände gelegen. Neben Bambusbäumen, Stinkfrüchten und wundervoll blühenden Pflanzen, wurde uns ein alter Schulbus gezeigt.

Jedoch lag dieser unter einem mächtigen Baum begraben. Vor ca. 10 Jahren überschattete ein Hurrikan die Insel und dieser Baum krachte auf den Schulbus. Wie unser Reiseleiter schön sagte: „Der Baum lebt, der Bus ist jedoch tot. Passiert ist hier keinem etwas.“

Nächster Tag, nächste Insel: Guadeloupe! Die französische Insel gleicht in Ihrer Form einem Schmetterling und ist durch einen kleinen Fluss getrennt. Mit einer Kajaktour erkundeten wir die Mangrovenwelt Guadeloupes. Wir erfuhren viel von der Vegetation und der Tierwelt, haben sogar einen Rochen sowie Pelikane gesehen.

Mitten im Meer, auf einer kleinen Insel, machten wir einen Halt und fanden sogar einen lebenden Seestern. Ein tolles Erlebnis!!!

Den restlichen Tag verbrachten wir am Pooldeck und genossen den Sonnenuntergang.

Über Nacht schipperten wir nach St. John’s in Antigua. Gleich am Morgen startete unser Ausflug auf die andere Seite der Insel. Dort gingen wir mit Stachelrochen schwimmen. Wir fuhren ca. 15 Minuten mit dem Schnellboot auf das Meer und hielten dort auf einer Sandbank. Die Tiere wurden mit Fischen angelockt und waren total zahm. Die Größe der Rochen war erstaunlich und ich konnte sogar einen auf den Arm nehmen. Wieder an Land angekommen durfte der typische karibische Rumpunsch nicht fehlen. Diesen bekommt man übrigens bei jedem Ausflug. Als wir am frühen Nachmittag wieder am Hafen ankamen, schlenderten wir noch durch die Gassen von St. John’s und ließen den Tag entspannt ausklingen.

Am nächsten Tag stand kein Ausflug auf dem Programm, es war unser erster Seetag! Das Wetter war optimal, daher legten wir uns hoch zum Pooldeck und genossen die Sonne. Am Abend gingen wir (in eines der drei A-la-carte Restaurants) in das Buffalo Steak House. Neben diesem speziellem Restaurant gibt es noch eine Sushi-Bar sowie das Rossini gegen Aufpreis. Alle weiteren Restaurants wie das „Weite Welt“, „Pizza Mare“ und das „Marktrestaurant“ sind kostenfrei.

Als wir am nächsten Tag mit großer Vorfreude auf den anstehenden Ausflug zum Frühstück gingen, wurden wir bitter enttäuscht. Wir waren in La Romana in der Dominikanischen Republik angekommen und es regnete ununterbrochen. Daraufhin wurde leider unser Ausflug zur Insel Saona abgesagt und wir verbrachten den Tag auf dem Schiff. Doch für Unterhaltung ist gesorgt. Entweder man nutzt das vielseitige Bordprogramm, oder man leiht sich wie ich ein Buch aus der bordeigenen Bibliothek aus. In der kleinen Bücherei habe ich mir ein Buch ausgeliehen. Auch der darauffolgende Tag (Seetag) versprach kein besseres Wetter. So wurde alternativ im großen Theatrium der Film „Fluch der Karibik“ gezeigt! Das AIDA-Team hat wirklich toll auf die Wetterumstände reagiert!

Die kommenden Inseln versprachen jedoch wieder karibisches Traumwetter und wir freuten uns sehr auf die sogenannten ABC-Inseln. Diese bestehen aus Aruba, Curacao und Bonaire (die eigentlich richtige Reihenfolge!) und gehören zu den Niederlanden.

Auf der ersten Insel, Aruba, machten wir eine Jeepsafari durch den Nationalpark. Entlang der schroffen Küste ging es zur „Natural Bridge“, die aus Korallen entstanden ist. Wir besichtigen einen Leuchtturm, eine kleine Kapelle mitten im Nichts sowie eine alte Rumfabrik. An einem wunderbaren Sandstrand mit glasklarem Wasser ließen wir den Ausflug ausklingen. Die Fröhlichkeit spiegelt sich überall wieder, das Motto der Insel ist „One Happy Island“! Da Oranjestad direkt am Hafen liegt, liefen wir durch die Straßen und genossen einen leckeren Cocktail mit Blick auf die AIDA. Viele teure Designerläden wie Prada, Gucci und Chanel sind dort angesiedelt.

In Curacao schauten wir uns die sogenannten Hato-Höhlen an. Diese entstanden durch Kalk. Im Inneren ist es keineswegs kalt wie wir es vielleicht von unseren Tropfsteinhöhlen kennen.

Ein Muss für jeden der auf Curacao ist, ist ein Besuch in der Hauptstadt Willemstad. Die farbenprächtigen Häuser an der Promenade, die Königin-Emma-Brücke, die sich öffnen lässt wenn Boote oder Schiffe in den Frachthafen müssen, oder auch das Rif Fort sind absolut sehenswert.

Willemstad

Übrigens war hier schon alles weihnachtlich geschmückt. Für uns Deutschen ein bisschen ungewöhnlich bei 30 Grad neben einem Nikolaus zu stehen! 🙂

Die letzte der ABC-Inseln ist Bonaire. Hier heißt es, dass diese Insel unter Wasser beeindruckender ist als auf dem Land. Daher machte ich einen Schnorchelausflug mit. Die bunten Fische und die Korallen waren vielleicht 1-2 Meter unter mir. Es war ein traumhaftes Bild! Außerdem sahen wir eine Meeresschildkröte in natürlicher Umgebung!

Kralendijk, die Hauptstadt Bonaires ist eher ein ruhiger idyllischer Ort mit kleinen Lädchen. Bevor es zu den beiden letzten Karibikinseln unserer Reise geht, hatten wir unseren dritten und letzten Seetag. Der vorletzte Tag brachte uns nach St. Vincent, leider auch die ärmste Insel die wir besucht hatten. Die Menschen hatten jedoch immer ein Lächeln im Gesicht.

Letzter Tag, letzter Ausflug. Wir sind in Grenada und hatten eine Inselrundfahrt gebucht. Während unserer Fahrt zu einer alten Rumfabrik machten wir einen Stopp an einem weißen Sandstrand mit türkisfarbenen Wasser. Karibik pur!!! Danach ging es zu einer Muskatnussfabrik, die derzeit stillgelegt ist, da ein Hurrikan 90 % der Ernte zerstört hatte…

Zum Schluss fuhren wir bis an den Kraterrand des Vulkans. Dort hat sich ein Kratersee gebildet, der von den dort lebenden Affen bewacht wird.

Das war er unser letzter Urlaubstag. Am Abend haben wir unsere Koffer gepackt. Diese wurden in der Nacht abgeholt und ins Hafenterminal gebracht. Nach dem Frühstück war unser Check-in und der Transferbus brachte uns zum Flughafen.

Dem Vorurteil, dass nur ältere Gäste an Bord von Kreuzfahrt-Schiffen sind, kann ich komplett widersprechen! Eine Kreuzfahrt ist für jede Altersgruppe geeignet. Es gibt unzählige Ausflüge mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden und für jeden das passende Bordprogramm. Das Essen ist fantastisch und die Auswahl überwältigend!

Eins ist sicher: Ich werde nochmal eine Kreuzfahrt machen!

Habe ich Ihr Interesse geweckt?

Ich berate Sie gerne!

 
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