Korfu - Die grüne Insel / Sentido Apollo Palace

von Janina Struck | mehr Artikel von | 27. Oktober 2015 | Aus den Reisebüros | Ein Kommentar

Ich war Ende September das erste mal auf der griechischen Insel Korfu. Ab Deutschland fliegt man ca. 2,5 Stunden. Wir sind mit dem Bus anschließend ca. 35 min. zum Hotel Sentido Apollo Palace in Messonghi gefahren. Man fährt entlang der Küstenstraße und genießt hier schon einen tollen Ausblick auf das Meer.

Im Hotel bekamen wir eine herzliche Begrüßung und haben auch gleich ein Zimmer bekommen. Die Anlage ist super weitläufig. Die Zimmer verteilen sich auf mehrere Nebengebäude und das Haupthaus. Wir hatten ein großes und helles Zimmer. Die Zimmer sind sehr modern eingerichtet. Von unserem Zimmer aus hatten wir einen tollen seitlichen Blick auf das Meer und den abgehenden Fluss. Von hier aus kann man Bootstouren unternehmen.

Der Strand ist je nach Zimmerlage ca. 100 m – 500 m entfernt. Dort gibt es Liegen und Schirme zum Verleih. Es handelt sich um einen relativ schmalen Kiesstrand. Die Wasserqualität ist hervorragend. Man kann bis zum Grund schauen. In der Nähe von Hotel und Strand gibt es einige Geschäfte, Cafes und Restaurants.

Das Sentido Apollo Palace bietet an der Poolbar ein Langschläferfrühstück an. Hier ist die Auswahl zwar nicht so groß wie im Hauptrestaurant, aber auch vollkommen ausreichend.

Sentido Apollo Korfu

Nach dem Frühstück haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und sind entlang der Küste bis zum Achillion Schloss gefahren. Man fährt ca. 15 km pro Strecke. Da der Weg zum Schloss sehr steil ist, haben wir die Fahrräder unten stehen lassen und sind zu Fuss hochgegangen. Der Eintrittspreis liegt bei 8 € pro Person. Es lohnt sich wirklich. Das Achillion Schloss ist ein imposanter Bau. Es ist ein sehr schöner Garten drum herum angelegt mit vielen Palmen. Hinten im Garten genießt man einen herrlichen Blick auf das Meer. Den Abend haben wir schließlich an der Poolbar ausklingen lassen.

Achillion Schloss Korfu

Mit einem Quad kann man hervorrangend die umliegenden Orte besuchen. Wir sind mit dem Quad bis nach Korfu-Stadt gefahren. Man fährt ca. 22 km pro Strecke. Mit dem Quad hat sich die Parkplatzsuche einfacher gestaltet. Korfu-Stadt hat mir sehr gut gefallen. Sie liegt direkt am Meer. Man hat viele kleine Gassen mit Geschäften, Cafes und Restaurtants. Es lohnt sich die „Neue Festung“ und die „Alte Festung“, sowie die Agios-Spyridonas Kirche und das Museum für Asiatische Kunst zu besichtigen. Sehr schön ist das Wahrzeichen, die Windmühle von Korfu-Stadt. Auf dem Rückweg sind wir am Hafen von Korfu-Stadt vorbei gekommen. Von hier aus kann man mit der Fähre u. a. nach Albanien, Italien oder Griecheland fahren. Auf dem Weg zurück nach Messonghi haben wir einen Zwischenstop in Benitses gemacht und in einer niedlichen kleinen Taverne gegessen.

Wir haben uns selbstverständlich auch einen Mietwagen genommen um etwas weiter entfernte Orte zu besichtigen. Im Süden haben wir uns zuerst den Ort Kavos angeschaut. Der Ort ist fest in englischer Hand und man findet viele Pubs, Bars und Diskotheken. Weiter südlich liegt das Cape Asprokavos. Hier gibt es einen super schönen Aussichtspunkt mit einer Kirchenruine. Es ist allerdings nicht ganz einfach das Cape zu finden. Man fährt z. T. auf unbefestigten Straßen. Der Ausblick, oben angekommen, ist grandios. Danach sind wir nochmal nach Korfu-Stadt gefahren und sind ein wenig durch die Stadt geschlendert. Anschließend ging es weiter über Gouvia nach Dassia zur Cape Komeno. Hier steht auf einer Halbinsel eine kleine Kirche.

Auf dem Rückweg sind wir über Korfu-Stadt gefahren zur  Halbinsel Kanoni. Hier hat man einen super Blick auf die Klosterinsel Vlacherna und die „Mäuseinsel“ Pondikonsisi. Beide Inseln eignen sich als schöne Fotomotive. Auf der Brücke der Halbinsel Kanoni schaut man direkt auf die ankommenden oder abfliegenden Flugzeuge, da die Lande- bzw. Startbahn direkt dahinter liegt.

Brücke Kanoni Korfu

Um nach Lefkimi zu fahren haben wir uns nochmal ein Quad geliehen. Lefkimi ist die zweitgrößte Stadt Korfus. Es zieht sich durch die ganze Stadt ein Fluss. Ein berühmtes Fotomotiv ist die einzige Brücke über den Fluss in der Stadt. Lefkimi ist sehr süß und verwinkelt. Es gibt in der Umgebung verschiedene Strände. Bei den meisten Stränden handelt es sich um Sandstrände. Niedlich ist auch der kleine Hafen von Lefkimi. Von hier starten die Fähren nach Albanien und zum griechischen Festland. Auf dem Rückweg haben wir einen Stop am Santa Babara Strand gemacht. Ein toller Sandstrand mit Tavernen drum herum. Lohenswert ist auf alle Fälle die Agios Georios Bucht. Dort kann man weit am Strand laufen. Von den Dünen aus kann man auf den See Korission gucken.

Kirche Korfu

Ich fand Korfu sehr schön und würde wieder hinfliegen. Es ist für jeden etwas dabei. Egal ob man einen tollen Badeurlaub machen oder sich mit einem Mietwagen die Insel anschauen möchte.

 
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