Kreuzfahrt mit der AIDA LUNA durch die südnorwegischen Fjorde ab Kiel

von Angela von der Gönna-Kayser | mehr Artikel von | 30. September 2015 | Aus den Reisebüros | Keine Kommentare

Am 14.06.2014 begann für uns eine faszinierende 10 tägige Kreuzfahrt ab Hamburg Altona durch die atemberaubende Fjordlandschaft Norwegens: wunderschöne Fjorde, malerische Häfen, Bergpanoramen, Landschaften, die einen immer wieder staunen lassen.

Nach dem Einchecken auf AIDA LUNA ging es mit meinem Mann zum Fotoshooting für das Erinnerungsfoto, anschließend wurde der Hunger am ausreichenden Buffet im Marktrestaurant gestillt. Nach dem ausgiebigen Essen stand die obligatorische Seenotrettungsübung an. In die Rettungsweste gekleidet, begaben wir uns an Deck zu unserer Musterstation, wo die Übung geordnet und in Ruhe ablief. Nachdem wir nun die Übung absolviert hatten, hieß es „Leinen los“ mit AIDA mit der entsprechenden Musik „Sail Away“ und unsere faszinierende Kreuzfahrt konnte beginnen.

Der nächste Tag war ein Seetag, das heißt Entspannen, Seele baumeln lassen, den Alltag einfach einmal vergessen. Bei ruhiger See an Deck spazierten wir zur Ausflugspräsentation im Theater und erkundeten in aller Ruhe das Schiff. Am Nachmittag führte der begleitende Lektor Herr Linnemann in das Themengebiet Norwegen ein, untermalt mit wunderschönen Bildern. Am 16.06.2014 liefen wir bei Traumwetter in unseren ersten Hafen, Bergen, ein.

die Bryggen in Bergen

die Bryggen in Bergen

vom Floien in den Fjord von Bergen

vom Floien in den Fjord von Bergen

Eingebettet in eine Vorgebirgslandschaft, umgeben von sieben höheren Bergen, liegt die zweitgrößte Stadt Norwegens direkt an der Einfahrt zur faszinierenden Fjordküste West-Norwegens.Unser erster Weg führte uns zum Fischhafen, auf dem die Händler die frischsten und verschiedensten Fischsorten verkaufen. Vom Fischhafen zogen wir weiter zur Floienbahn – das ist eine Zahnradbahn, die uns auf den 187 Meter hohen Floien hoch beförderte, wo sich uns ein atemberaubendes Panorama bot.

Den Abstieg nach Bergen bewältigten wir gemächlich in dieser schönen Natur per Pedes. Der Weg führte uns zu den alten Hansehäusern, den sogenannten Bryggen. Früher wurden hier die Schiffe be- und entladen, heute beheimaten diese Häuser wunderschöne und exklusive Souvenirgeschäfte. Zum Bummeln und Entspannen ist die Umgebung der Bryggen sehr zu empfehlen. 17.06.2014 Am frühen Morgen glitt unser Schiff durch die einzigartige Fjorlandschaft, die ihren Höhepunkt im berühmten ca. 11 km langen Geiranger Fjord findet. Eingerahmt von steil aufragenden Felswänden, gewaltigen Wasserfällen, wie die berühmten „Sieben Schwestern“ oder dem „Freier“ , übermannten uns bei dieser imposanten Kulisse die Gefühle.

die "Sieben Schwestern" im Geiranger Fjord

die „Sieben Schwestern“ im Geiranger Fjord

Am Ende des Geiranger Fjord angekommen, wurden die Anker gesetzt und wir wurden mit Rettungsbooten ausgetendert zu dem kleinen Ort Geiranger, der nicht besonders spektakulär ist, aber der noch eine Überraschung für uns bereit hielt. Am Ende des Ortes stieg ich 250 Stufen zum Wasserfall auf, und hier bot sich mir ein wunderbarer Blick auf den Ort, das Schiff und den Fjord.

Für den Nachmittag hatten wir den Ausflug „Adlerkehren (eine spektakuläre Serpentinenstraße) und den 1500 Meter hohen Aussichtsberg Dalsnibba gebucht. Leider hatte sich das Wetter verschlechtert und so ist die Aussicht auf das Bergpanorama getrübt beziehungsweise ganz vernebelt.

Das wunderschöne Romsdaltal

Das wunderschöne Romsdaltal

18.06.2014 Einlaufen in den Hafen Andalsnes – im nördlichen norwegischen Vestlandet am Ende des Isfjordes, einem Seitenarm des Romsdal Fjordes gelegen.

Die Trollweggen

Die Trollweggen

Unsere Busfahrt führte uns durch das wunderschöne Romsdaltal, wir passierten den Fluss Rauma, der für seinen Lachsreichtum bekannt ist, im Sonnenschein entlang des majestätischen Gipfels des Romsdalhorns und machten Halt an der 1000 Meter hohen Steilwand Trollweggen. Es ist Europas höchste Steilwand und zieht Kletterer aus aller Welt magisch an.

Im Wintersportort Bjoerli stiegen wir um in die Rauma Bahn und das Naturschauspiel begann direkt vor unserem Fenster. Vorbei an majestätischen Berggipfeln, Wasserfällen, Schluchten, über alte Steinbrücken (Kylingbrücke) hielten wir den Atem an und genossen diese Zug-Panoramafahrt von ganzem Herzen. Wieder ging ein spannender und erlebnisreicher Tag dem Ende entgegen. Am Abend entspannten wir noch bei der Show im Theater und dann hieß es Bettruhe. 19.06.2014 Trondheim – die Krönungsstadt der norwegischen Könige

Der Niddarsdom

Der Niddarsdom

Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum Nidaros Dom, den wir nach 20 Minuten erreichten. Der Name leitet sich von Trondheims früherer Bezeichnung Nidaros ab. In ihm werden heute noch die Krönungsinsignien bewahrt. Oben auf dem Turm hat man einen wunderbaren Ausblick.

Die Bakklandet

Die Bakklandet

Unweit vom Dom befindet sich der ehemalige Bischofspalast und die Rüstkammer, die gratis zu besichtigen ist. Am Fluss Nidelva entlang, machten wir uns auf zu unserem nächsten Ziel – der Bakklandet, dem historischen Stadtteil Trondheims. Hier findet man alte Holz- und Handelshäuser auf Stelzen stehend, die vom großen Brand verschont wurden. Urgemütliche Cafés und Restaurants laden zum Verweilen ein.

Weiter ging es zu den Überresten von Christians Forstening, der alten Festung, von wo man einen wunderbaren Blick auf Trondheim genießt. Unser letztes Ziel war Stiftsgarden, die Sommerresidenz der norwegischen Könige, inmitten der Stadt gelegen und außergewöhnlich für einen Palast, komplett aus Holz bestehend. Wieder zurück an Bord stillten wir unseren Hunger mit einer Pizza und freuten uns auf das Auslaufen im wunderschönen Sonnenschein. Den Tag ließen wir kurz vor Sonnenuntergang gegen 0:00 Uhr im lauen Wind auf dem Balkon ausklingen. 20.06.2014 Einlaufen in Alesund bei herrlichem Sonnenschein.

Blick vom Aksla

Blick vom Aksla

Im wesentlichen bilden drei durch Brücken miteinander verbundene Inseln den Stadtkern: Hessa, Norvoya und Aspoya. Ungezählte Fjorde und die majestätischen Berge der Sunmore Alpen vereinen sich zu einem herrlichen Panorama.

Blick vom Aksla

Blick vom Aksla

In Alesund

In Alesund

Nachdem wir das Schiff verlassen hatten, begaben wir uns zum Stadtpark (ca. 10 Minuten). Von hier führte der Weg über 418 Stufen hinauf zum Hausberg Aksla. Oben angelangt wird man an den Aussichtspunkten mit einem fantastischen Panoramablick über die Stadt, die vorgelagerten Inseln und die Berge für die Strapazen belohnt. Ein einzigartiges Erlebnis, dass man sich nicht entgehen lassen sollte.

21.06.2014 Eidfjord
Tausend unvergessliche Eindrücke – oder wie die Schriftstellerin Liv Ullmann schrieb: „Die Landschaft ist so schön, dass es innerlich schmerzt.“

Gletscher am Eidfjord

Gletscher am Eidfjord

Und tatsächlich eine unvergessliche Fjordlandschaft, echtes Gänsehaut-Gefühl beschlich uns.Das milde vom Golfstrom beeinflusste Klima lässt selbst so hoch im Norden Kirschen und Äpfel heranwachsen. Nach Überqueren der Hardangerbrücke und 2 Stunden Landschaftsfahrt durch liebliche Täler kamen wir an dem tosenden Wasserfall Skjervefossen an, wo man die Möglichkeit hatte, Postkartenfotos zu fotografieren. Nächster Halt war dann in Voss, wo wir in die Bergen Bahn umstiegen. Es boten sich uns atemberaubende Anblicke: in nahezu bodenlose Tiefen tosende Wasserfälle, mächtige Gletscher und wildromantische Berghänge, die mit der kargen Kältesteppe kontrastieren.

mitten in Stavanger

mitten in Stavanger

bunte Strasse in Stavanger

bunte Strasse in Stavanger

In Geilo war unsere herrliche Zugfahrt beendet und wir fuhren über das Hochfjell, die Hardangervidda zurück zu unserem Schiff. Mit einer Fläche von rund 8000 Quadratkilometern auf einer Höhe bis zu 1600 Metern Höhe ist es die größte Hochebene Skandinaviens und hier leben noch wilde Rentierherden, die sich aber gut im Gestrüpp von Moosen und
Flechten tarnen. Nach so viel Erlebtem fielen wir am Abend erschöpft in unser Bett.

22.06.2014 Stavanger – eine wunderschöne Altstadt mit 16 restaurierten Holzhäusern aus dem 18.und 19. Jahrhundert empfing uns bei schönstem Sonnenschein. Eine kleine Stadt, vom Erdöl reich geworden, mit vielen Gassen, und einer bunten Gasse lädt zum Bummeln ein. Im Ölmuseum, am Hafen gelegen, erfährt man alles über den Rohstoff. Wenn man Zeit und Lust hat, fährt man mit einem kleinen Boot in den Lysefjord, ein kleiner Fjord, aber Höhepunkt ist der Prekestolen, der am Ufer 604 Meter in die Höhe ragt.

23.06.2014 zum letzten Mal ein Seetag – genießen und am Abend die Abschiedsshow erleben und dann war sie leider zu Ende, unsere traumhafte Kreuzfahrt in Norwegen. 10 Tage Erlebnisse, neu gewonnene Eindrücke und unglaubliche Naturschönheiten lassen uns heute noch schwärmen von einer unvergesslichen Kreuzfahrt und wir waren bestimmt noch nicht das letzte Mal im hohen Norden.

Wenn auch Sie jetzt Lust bekommen haben, so können Sie sich an unser Reisebüro wenden.

 
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